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Karlsruhe Feuer im Karlsruher Zoo - war es Brandstiftung?

Es wird noch eine Weile dauern, bis sich die Folgen des Großbrandes im Karlsruher Zoo abschätzen lassen, bei dem am frühen Samstagmorgen 26 Tiere starben. Auch die Ermittlungen der Brandursache laufen noch. Wie die Polizei bei einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag mitteilte, wurden kurz nach dem Brand im Zoo zwei brennende Mülleimer in einem Innenhof eines Hauses nahe dem Zoo gemeldet. Ob ein Zusammenhang besteht, wird derzeit ermittelt.

Noch immer liegt der Geruch von Feuer und kalter Asche über dem Karlsruher Zoo. Das niedergebrannte Gehege des Streichelzoos, wo das Feuer ausgebrochen war, und das ebenfalls durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogene Elefantenhaus sind weiträumig abgesperrt. Erst in rund 24 Stunden wird der Brandursachenermittler der Kriminalpolizei mit seiner Arbeit beginnen können, da zur Zeit noch die Gefahr giftiger Ausgasungen besteht. Eine erste Untersuchung ist für Montag geplant.

Zusammenhang mit brennenden Mülleimern möglich

"Derzeit können wir noch keine Aussage über die Brandursache und die Schadenshöhe machen", so Polizeisprecher Jürgen Schöfer am Samstagnachmittag bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Es sei möglich, dass es einen Zusammenhang zwischen zwei brennenden Mülleimern in einem Innenhof nahe des Zoos gebe, die am Samstagmorgen um 4:26 Uhr gemeldet worden waren. Man ermittele aber in alle Richtungen.

Grundsätzlich werde der Zoo nachts zwar von einem Wachdienst überwacht, "wenn aber jemand mit genügend krimineller Energie rangeht, kann man aber nicht ausschließen, dass sich jemand nachts heimlich in den Zoo schleicht", so Zoodirektorin Gisela von Hegel. Eine Überwachung durch Kameras finde derzeit nicht statt, es sei aber auch praktisch unmöglich, ein Gebiet von 23 Hektar vollständig zu kontrollieren.

Wie es nun weitergeht, ist zunächst offen. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerk arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, das Elefantenhaus wieder beziehbar zu machen, dessen Stahlbetondecke wegen der Hitze in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Man hoffe aber, dass die  Elefanten, Flusspferde und Flamingos in der Nacht wieder in ihre Gehege können, so David Domjahn vom Technischen Hilfswerk. Die Tiere waren am Samstagmorgen in letzter Sekunde vor den Flammen gerettet worden, die vier Elefanten hatten dabei leichte Brandverletzungen davongetragen und werden derzeit von ihren Pflegern betreut.

Der Streichelzoo musste aufgegeben werden

"Als wir um 4:07 Uhr am Brandort eintrafen, stand der Streichelzoo bereits vollständig in Flammen", so Roland Goertz, Amtsleiter der Karlsruher Feuerwehr. "Es waren auch keine Tierlaute zu hören." Da der starke Wind die Flammen durch die Oberlichter in das Elefantenhaus hineindrückte, habe man den Streichelzoo aufgegeben und sofort mit der Rettung der Tiere im schon völlig verrauchten Elefantenhaus begonnen. "Die Elefanten waren in akuter Gefahr, so dass höchste Eile geboten war." Insgesamt sei die Feuerwehr mit über 100 Leuten vor Ort gewesen, darunter die Berufsfeuerwehr sowie Feuerwehrleute von den Freiwilligen Feuerwehren aus Neureut, Bulach, Mühlburg, Rüppurr und Durlach.

Wie es nun mit dem Zoo weitergeht, ist derzeit noch völlig offen. "Die Schadenshöhe müssen nun Fachleute prüfen", so ein merklich mitgenommener Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Erst dann könne man entscheiden, wie man weiter vorgehen werde.  "Besonders schlimm ist es natürlich für die Kinder", so Fenrich weiter. Der Brand sei zudem ein herber Rückschlag, so kurz bevor man im Zoo mit dem nächsten Abschnitt, dem Umbau des Tullabades zum Exotenhaus, für den Stadtgeburtstag habe beginnen wollen. Ausdrücklich lobte Fenrich die Zusammenarbeit von Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienst, THW und Zoo. Die Zoofreunde hätten zudem angekündigt, am Montag zwei Spendenkonten einzurichten.

Zoo Sonntag wieder geöffnet

"Uns Zooleute hat ein Schock und eine große Betroffenheit erfasst", so Zoodirektorin Gisela von Hegel. Bis auf vier waren alle 26 bei dem Brand getöteten Tiere auch im Karlsruher Zoo geboren worden, darunter auch bedrohte Haustierarten wie mehrere Walachenschafe, deren Population man in den vergangenen 20 Jahren mühsam aufgebaut habe. Der Zoo werde trotzdem bereits am morgigen Sonntag wieder öffnen - mit entsprechenden Einschränkungen. Auch die Zoobrücke bleibt wahrscheinlich noch den Sonntag über gesperrt.

Stand Sonntag, 15 Uhr:

Der Zoo hat am Sonntagmorgen regulär seine Pforten geöffnet. „Die Leute strömen, aber das ist am Sonntag normal; es gibt keinen Katastrophentourismus“, so Zoodirektorin Gisela von Hegel. Die in der Nacht zu Samstag in letzter Sekunde geretteten vier Elefanten und zwei Flusspferde haben die Nacht im notdürftig wieder hergerichteten Elefantenhaus verbracht und wurden durchgehend von ihren Pflegern betreut. 

Über die Brandursache wird indes weiter gerätselt. Brandstiftung sei aber nicht unwahrscheinlich, so die Polizei, dafür sprächen die beiden brennenden Mülleimer, die kurz nach dem Brand nahe des Zoos gemeldet worden waren. Am Montag wird erstmals ein Brandsachverständiger die Brandstelle untersuchen.

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  •   Rundbau-Gespenst
    (11245 Beiträge)

    15.11.2010 07:12 Uhr
    Doppelpack
    juanzorro könnte Cush gleich mit nach Afrika nehmen.

    Vielleicht würde das derartigen Kommentatoren auch "die Augen öffnen".
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  • unbekannt
    (41 Beiträge)

    13.11.2010 17:20 Uhr
    waum...
    ...hälstst Du nicht einfach Deinen Mund...
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  • unbekannt
    (41 Beiträge)

    13.11.2010 17:25 Uhr
    mein..
    Kommentar ging eigentlich auch an juanzorro...passt aber nicht nur dorthin, wie ich gerade merke.
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  • unbekannt
    (4144 Beiträge)

    13.11.2010 16:58 Uhr
    Dein Kommentar ist so ueberfluessig
    wie bloed.
    Erklaer mir mal bitte den Zusammenhang?
    Typisches Gutmenschen-Taliban Geschwafel. Zieh dir deine Unterlippe ueber den Kopf und verschluck dich selbst, denn mit dem was du jeden Tag isst, kann man mindestens 3 Kinder in Afrika ernaehren.
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  • unbekannt
    (231 Beiträge)

    13.11.2010 17:14 Uhr
    Ich habe
    nur auf den Kommentar von Juanzorro geantwortet! Das ist alles. Auf Kommentare von Agressivfu*zern reagiere ich nur einmal! grinsen Und Weg! zwinkern
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  • unbekannt
    (231 Beiträge)

    13.11.2010 16:29 Uhr
    Du hast
    vollkommen Recht! Und der KSC hat auch nur 10 Punkte! Mein Fernseher (Röhre) gibt demnächst den Geist auf! Das ist ein großes Problem für mich, ich weiß nicht was ich mir für einen TV kaufen soll! Butter mit oder ohne Salz?? Ich weiß das nicht! Decoder Sat oder Kabel... Wir haben da wohl ein richtiges Problem hier in Europa/Deutschland/Karlsruhe! Wenigstens läuft noch trinkbares Wasser aus dem Wasserhuhn!
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  • unbekannt
    (4144 Beiträge)

    13.11.2010 17:34 Uhr
    Ich habe juanzorro gemeint
    nicht dich.
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    13.11.2010 16:13 Uhr
    Und?
    Sind Menschen mehr *wert* als andere Tiere? Was soll der Hinweis?
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  • unbekannt
    (481 Beiträge)

    13.11.2010 16:19 Uhr
    .
    Das kannst du jetzt den afrikanischen Kindern erklären: "Hey, wir würden euch ja gerne helfen, aber wir könnten es nicht verantworten, wenn die Hilfskonvois dabei Ameisen überfahren. Die sind schließlich genau so viel wert wie ihr"
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    13.11.2010 18:05 Uhr
    Denen würde ich erzählen,
    dass sie sich an ihre unverantwortlichen und unfähigen Eltern wenden sollen.
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