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Karlsruhe Fast 1700 defekte Fässer mit Atommüll in Karlsruhe

Auf dem Gelände der ehemaligen Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe werden fast 1700 beschädigte Fässer mit Atommüll gelagert. Ein Sprecher der für die Entsorgung der Anlage zuständigen Firma WAK GmbH bestätigte am Dienstag einen NDR-Bericht.

Die Zahl von 1692 Fässern mit Rostschäden entspreche einem Anteil von weniger als zehn Prozent aller zwischengelagerten Atommüllfässer, sagte der Sprecher. Bei Beginn der Lagerung sei nicht erwartet worden, dass die Zeit der Zwischenlagerung bis zum Transport in ein Endlager so lange dauern werde. Die Fässer werden auf dem Gelände des Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen oberirdisch gelagert. Laut NDR sind bundesweit fast 2000 von insgesamt rund 85 000 Behältern mit Atommüll verrostet oder anderweitig beschädigt.

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Kommentare (71)
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  •   lynx1984
    (3454 Beiträge)

    18.11.2014 15:49 Uhr
    Um es zu verdeutlichen
    ohne die Kontrollen würden die Atommüllfässer dort weiterhin fröhlich vor sich hinrosten. Die Lagerung der Fässer geschieht oberirdisch. Die Hallen in denen die Fässer stehen sind lediglich als Wetterschutz konzipiert, nicht als Strahlenschutz. Die rostige Hülle der Fässer sind die einzige Barriere zur Umwelt.

    Und das ist erst die Spitze des Eisbergs!
    Bisher sind ERST etwa 20.000 der dort gelagerten Fässer überprüft worden, angefangen mit den ältesten. Die Kontrolle der insgesamt mehr als 65.000 Fässer in Karlsruhe wird nocht fortgesetzt!
    Ist es bald das wahrhaftige Fass ohne Boden?
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  •   rosi
    (322 Beiträge)

    18.11.2014 17:53 Uhr
    Ohne die Kontrollen würden sie weiterrosten
    Deshalb werden sie ja routinemäßig getestet. Dein KfZ besteht ganz sicher die ebenso routinemäßigen TüV-Prüfungen ohne jede Beanstandungen? Oder war vielleicht auch mal die Bremse defekt...?
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  •   lynx1984
    (3454 Beiträge)

    18.11.2014 19:26 Uhr
    Regelmäßige Kontrollen schwierig
    Die Bundesregierung hat die Probleme so lange ignoriert, bis das erste rostige Fass in Brunsbüttel auftauchte. Dann musste sie sich zwangsläufig damit befassen, dass die Zustände wohl nicht in Ordnung sind." Daraufhin wurden auch am KIT Nord die Fässer kontrolliert. Da reicht aber leider keine Sichtkontrolle, denn die Fässer werden in Behältern mit Beton vergossen. Auch ist Fass nicht gleich Fass. Je nach radiologischem Zustand der Abfälle kommen unterschiedlicher Wandstärken zum Einsatz.

    Und der Vergleich mit dem TÜV am PKW hinkt... Für Atommüll gibt es nun mal keinen TÜV. Vereinfacht gesagt: Die Organisationen prüfen sich selbst nach eigens festgelegten Kritrien.
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  •   rosi
    (322 Beiträge)

    19.11.2014 10:38 Uhr
    Bitte informieren
    Erstens: Das KIT hat damit nichts zu tun. Die Fässer sind in der Verantwortung der WAK einen Subunternehmen der Energiewerke Nord

    Zweitens: Die Fässer werden regelmäßig überprüft, dabei werden immer wieder Fässer aussortiert, normalerweise interessiert das niemanden, wegen der aktuell gesteigerten Aufmerksamkeit springen die Medien derzeit darauf an.

    Drittens die Fässer werden derzeit nicht in Beton eingegossen
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  •   rosi
    (322 Beiträge)

    19.11.2014 10:47 Uhr
    PS
    Sas Zeug ist nun mal da. Mit "hätte, würde, wäre" werden die Probleme nicht gelöst. Die Leute an der WAK gehen verantwortungsvoll und sorgfältig mit dem Müll um, und sorgen dafür dass er so sicher wie unter den Rahmenbedingungen möglich gelagert wird, und Probleme schon im Vorfeld beseitigt werden. Dieses dumme Geschrei hier haben die nicht verdient
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (692 Beiträge)

    18.11.2014 17:33 Uhr
    Und es
    handelt sich um Oberflächenrost. Und die rostigen Fässer die jetzt gefunden werden bekommen eine weitere Hülle.

    Eine Riesenpanik wegen gar nichts.
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  •   zozimura
    (1981 Beiträge)

    18.11.2014 17:52 Uhr
    Seit wann
    rostet Lack? Und wenn es sich um einen "Oberflächenrost" handelt, wer hat das Faß lackiert? Nordkoreanische Fachkräfte oder was?
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  •   Gaensebluemchen
    (624 Beiträge)

    18.11.2014 17:51 Uhr
    Genau ...
    ... Zusatzfass drumrum, neues Verfalldatum drauf und gut.
    Das machen dann einfach die kommenden 50 Generationen genauso, wen juckts?
    Denn hierzulande wird es niemals ein Endlager geben.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (692 Beiträge)

    18.11.2014 21:03 Uhr
    Du hast
    es erfasst und darum machen es auch die nächsten 50 Generationen so. Wir könnens ja auch, dürfte als kein Problem sein.

    Warte doch erstmal die nächsten fünf Generationen ab (obwohl, geht ja gar nicht), da gibts ganz andere Probleme. Und zumindest mich interessieren die nicht.
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