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Bad Herrenalb Fahrkarten-Automaten aufgebrochen: Einbrecher entwenden Bargeld

Unbekannte Täter haben am Montag gegen 2.30 Uhr in Bad Herrenalb mehrere Züge in einem Straßenbahndepot aufgebrochen. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Polizei mehrere tausend Euro.

Die Einbrecher schlugen laut Polizeiangaben an vier Straßenbahnen die Scheibe beim Mitteleinstieg ein und gelangten so in den Zug. "Anschließend wurden vier Fahrkartenautomaten aufgebrochen und das Bargeld entwendet," erklärt die Polizei in einer Pressemeldung.

Der Gesamtschaden beträgt mehrere tausend Euro. Zeugen werden gebeten sich beim Polizeiposten Bad Herrenalb unter der Telefonnummer 07083 - 2426 zu melden.

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Kommentare (15)
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  •   andip
    (8210 Beiträge)

    14.11.2017 08:28 Uhr
    Wieso
    werden die Automaten eigentlich nicht geleert, wenn die Bahnen im Depot abgestellt werden?
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  •   Prof.Baerlapp
    (464 Beiträge)

    14.11.2017 09:51 Uhr
    Vielleicht
    ist es für die AVG schlicht zu teuer, extra abends jemanden nach Herrenalb zu schicken um die Automaten zu leeren. Für die Einbruchschäden gibt es wahrscheinlich eine Versicherung.
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  •   KlausKalle
    (210 Beiträge)

    14.11.2017 12:53 Uhr
    Aber.
    Nachdem das inzwischen in zwei Monaten drei Mal passiert ist, könnte man langsam darüber nachdenken.
    Ich schätze Ittersbach ist bestimmt auch wieder dran :D.
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  •   andip
    (8210 Beiträge)

    14.11.2017 12:06 Uhr
    Das könnte doch der Fahrer machen
    der die Bahn ins Depot gefahren hat.
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  •   Greif
    (1416 Beiträge)

    14.11.2017 12:19 Uhr
    Und der...
    - bekommt dann einen "Schlüssel", mit dem er alle Automaten leeren kann?
    - und nimmt das Geld dann mit nach Hause?

    Mal abgesehen davon, dass es den Tätern nix ausmacht, ob sie einen Automaten oder einen Fahrer "ausnehmen" - das ist eine erhebliche "Risikoerhöhung", die
    - sich jede Versicherung teuer bezahlen lässt.
    - die Attraktivität der Fahrertätigkeit nicht gerade steigert und beim Problem des Fahrermangels nicht gerade hilft.
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  •   andip
    (8210 Beiträge)

    14.11.2017 15:37 Uhr
    Als es noch keine Fahrkartenautomaten
    in den Bahnen gab und man sich die Karte noch beim Fahrer kaufen musste, wurde das so gemacht, das der die Kasse mitnahm.
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  •   Greif
    (1416 Beiträge)

    15.11.2017 11:36 Uhr
    Zitat von andip als man sich die Karte noch beim Fahrer kaufen musste


    Es gibt eben einige Gründe, warum das heute nicht mehr gemacht wird.
    Und ich kenne zwei Busbetriebe, die dabei sind extra Tresoranlagen nachzurüsten, damit ihre Busfahrer das Geld eben nicht mehr nach Hause nehmen müssen. Und bei einem der Betriebe gibt es in den Außenstellen, die ohne "richtige" Tresoranlage bleiben werden, nur noch Schichtende "tagsüber", damit nur das Mindestwechselgeld dableiben muss und der Rest gleich auf der nächsten Bank eingezahlt werden kann.
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  •   lenkdreiachser
    (357 Beiträge)

    14.11.2017 15:52 Uhr
    Automatenleerung
    Ein Fahrkartenautomat ist aber nun einmal ein komplexeres Gebilde als ein Blockverkauf. Dass der Inhalt eines Automaten durch das Fahrpersonal entsorgt wird, dürfte ziemlich realitätsfremd sein - und zwar nicht (nur) wegen des Geldes, sondern wegen der ganzen Elektronik bis hin Aspekten wie Unfallgefahren, etwa, dass ein nicht wieder richtig verschlossenes Automatengehäuse einen Passagier umnieten könnte.
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  •   andip
    (8210 Beiträge)

    15.11.2017 09:02 Uhr
    Sind die Dinger so kompliziert
    das man die nur nach einer jahrelangen Ausbildung öffnen kann, um die Geldkassette zu entnehmen und dann den Automaten wieder fehlerfrei zu schliessen?
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  •   lenkdreiachser
    (357 Beiträge)

    15.11.2017 09:49 Uhr
    Ausbildung
    Vermutlich wäre es schon möglich, eine Automatenleerung auch ohne "jahrelange" Ausbildung durchzuführen - aber zu welchem Preis? Hunderte von Befugten müssten mindestens eine Einweisung bekommen. Das nächste Problem ist, dass ein Automatenbestand - und zwar Geld und Fahrkartenrollen - nicht mehr einem einzelnen Fahrdienstmitarbeiter zugeordnet werden kann. Dass ein Automat nach jedem Schichtwechsel abgerechnet und neu bestückt wird, ist jedenfalls weltfremd. Und mit dem daraus zu erwartenden Chaos wünsche ich viel Spaß - davon kann man gleich mal die Verwaltung der Automatenabrechnungen personell aufstocken.
    Kann man machen - aber ob die Geräte deswegen weniger oft heimgesucht werden, ist völlig offen. Ich bin deshalb für eine technische Aufrüstung der Automaten - Aufbruchschutz und Alarmmelder sind bei stationären Automaten Standard. Sollte man auf die mobilen Automaten erweitern. Vernetzt sind die Kisten ja, so dass man da mit relativ geringem Aufwand etwas erreichen kann.
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