Karlsruhe Ex-Steffi

Aus für die Ex-Steffi? Bislang ist kein Ersatzobjekt in Sicht
(Foto: ka-news)
Die Entscheidung der Stadtverwaltung, kein Ersatzobjekt mehr für das Wohn- und Kulturzentrum Ex-Steffi in der Schwarzwaldstraße zu suchen, stößt bei den Grünen im Karlsruher Gemeinderat auf Unverständnis. Nach Auffassung der Grünen gilt die Aussage der Stadt von 1997, sich an der Suche nach einem Ersatzobjekt für das Provisorium Schwarzwaldstraße zu beteiligen, nach wie vor.

"Wir teilen nicht die Auffassung von Bürgermeister Denecken, in Karlsruhe sei ein selbstverwaltetes Wohn- und Kulturzentrum nicht möglich", so die Grünen. Autonome Zentren wie die Ex-Steffi hätten immer eine gewisse Problemlage, so die Grünen weiter. Die letzten Jahre hätten bewiesen, dass eine Stadt wie Karlsruhe das gut ertragen könne.

Die Grünen betonten, dass sie Gewalt als politische Strategie ablehnten. Dies gelte auch für das autonome Milieu und daran müsse sich auch die Ex-Steffi halten, wenn sie weitere Unterstützung wolle. "Wir wissen, so die Grünen, dass es schwierig ist, mit der Ex-Steffi zu verhandeln. Aber seitens der Stadt auf Zerschlagung zu gehen, ist destruktiv. Es soll weiter verhandelt werden. Beide Seiten müssen sich offenbar bewegen."

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