Karlsruhe Ein Pflegeheim zieht um - Karlsruher Hilfsorganisationen packen mit an

Vergangene Woche waren die Karlsruher Hilfsorganisationen für einen Einsatz der besonderen Art gefragt. Ein ganzes Seniorenheim und seine 50 Bewohner zogen aus der Weststadt in eine neue Bleibe in Neureut. 46 ehrenamtliche Helfer aller Hilfsorganisationen waren angerückt, um ihnen den Umzug so angenehm wie möglich zu machen.

Sowohl für die Nachbarn des Christian-Griesbach-Hauses in der Weststadt, als auch für die Anwohner beim neugebauten Seniorenzentrum Kirchfeld war der Trubel vor ihren Häuser kaum zu übersehen. Insgesamt 19 Fahrzeuge pendelten zwischen den beiden Häusern und sorgten dafür, dass die Senioren auf ihrem Weg in ihre neue Bleibe medizinisch betreutet wurden, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in einer Mitteilung mit.

Der Einsatz ehrenamtlicher Helfer von Arbeiter-Samariter-Bund, DRK, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser-Hilfsdienst und ProMedic sei bei diesem Umzug unverzichtbar gewesen betonte Rüdiger Frank, Geschäftsführer der Karl Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung: "Mit einzelnen Personentransporten an einem Werktag durch den Rettungsdienst hätten wir sicher mehrere Tage benötigt." Die Verantwortlichen zogen insgesamt eine positive Bilanz. "Von dem harmonischen und disziplinierten Einsatz war ich begeistert", fasst Günter Halmich, Einsatzleiter der Arbeitsgruppe, den Umzug zusammen.

Rüdiger Frank war sehr beeindruckt vom Engagement der Helfer: "Es war schön zu beobachten, wie sich die teilweise sehr jungen Ehrenamtlichen fürsorglich um unsere Hochbetagten gekümmert haben." Nach drei Stunden war der Umzug beendet. Die Helfer wurden von der KFLS-Stiftung zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Für die in der Arbeitsgruppe organisierten Hilfsorganisationen sei dies außerdem eine gute Übung, um für Großschadenslagen die Zusammenarbeit und Koordination zu optimieren.

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