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Karlsruhe-Durlach Durlach vernetzt Bürger: Kostenloses W-Lan im Rathaus

Zwischen der Beantragung eines Reisepasses, der Ausstellung eines Personalausweises und sonstigen Behördengängen können sich die Durlacher in Zukunft mit kostenlosem Internet die Wartezeit versüßen. Nachdem das Rathaus beim Saumarkt baulich modernisiert wurde, wartet es nun auch mit technischen Neuerungen auf. Als "Sahnehäubchen" bezeichnet Bürgermeister Wolfram Jäger dabei das W-Lan, das den Kunden des Bürgerbüros ab sofort kostenlos zur Verfügung steht.

Für mehr Komfort im Durlacher Bürgerbüro sorgen seit kurzem nicht nur die Terminvereinbarung via Internet, eine neue Anrufanlage und ein Bildschirm, der Wartende ins richtige Büro leitet - nun können sich die Durlacher die Wartezeit im Bürgerbüro mit kostenlosem Internet vertreiben.

Durlach will mit W-Lan Bürgerservice stärken

Bürgermeister Wolfram Jäger sieht das Pilotprojekt im Durlacher Rathaus als "Sahnehäubchen" der neuen Möglichkeiten für die Bürger: "Es verkürzt die Zeit für Wartende und bietet mehr Komfort im Bürgerbüro", sagte er bei der Vorstellung des Angebots am Montag. Durch die Terminvereinbarung über das Internet könnten Erledigungen nun zielgerichteter getätigt werden, zudem könnte man dadurch den Personaleinsatz optimieren, so der Bürgermeister weiter.

Durch das kostenlose W-Lan im Wartebereich des Bürgerbüros wollen Jäger und Ortsvorsteherin Alexandra Ries den Bürgerservice stärken. Zusammen mit der Karlsruher Telemaxx Gmbh, deren größter Gesellschafter die Stadtwerke sind, wurden mehrere Router im Gebäude installiert, um das Internet im Erdgeschoss und auch im ersten Obergeschoss zu gewährleisten. Dafür hätten die Stadtwerke Glasfaserkabel verlegt, die eine unbegrenzte Bandbreite ermöglichten. Der Vertrag über mehrere Jahre kostet die Stadt rund 5.000 Euro inklusive Wartung.

Karlsruher Bürgersaal soll besser vernetzt werden

Derzeit werde eine Geschwindigkeit von zehn MBits pro Sekunde angeboten, die aber auch auf 100 erweitert werden könne. Wer nun doch einmal länger auf seinen Termin im Durlacher Bürgerbüro warten muss, kann über die Infotheke einen temporären Zugang für das Internet bekommen, erklärte Ries. Unter Vorlage des Personalausweises könne dann diese Zeit im World Wide Web verkürzt werden.

Laut Jäger gibt es bisher noch keine konkreten Pläne für kostenloses Internet in anderen Bürgerbüros oder gar im Karlsruher Rathaus am Marktplatz. Zusammen mit dem Ordnungsamt wolle sich die Stadt am Durlacher Pilotprojekt die Entwicklungen und den Bedarf anschauen. Vorrang für Jäger und die Stadtverwaltung habe aber demnach der Bürgersaal im Rathaus. Hier soll - auch auf Wunsch der Stadträte im Gemeinderat - die Internetversorgung verbessert werden.

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Kommentare (38)
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    26.03.2013 23:32 Uhr
    Sagemol,
    wer der sich im Rathaus tummelt oder dort auf irgendetwas wartet hat einen Computer dabei und loggt sich dann da ins DurlachLAN ein? Das ist doch wohl ein Witz.

    Also ich bin ja bestimmt konservativ, aber so einen Blödsinn hab ich ewig nicht gelesen. Die Leute haben ein IPhone oder Pad, die brauchen keinen 'hotspot'. Das ist doch total veraltet.

    Wer profitiert sind die Nachbarn des Rathauses, die sich aufs Netz setzen können.
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  •   chillihexe
    (2473 Beiträge)

    26.03.2013 14:01 Uhr
    dann gibt`s
    demnächst nen fetten ansturm auf die bürgerbüros. na nicht, daß da mal dann der server ausfällt, so ging es mir im februar 2012! super, durfte nächsten tag nochmal hin.
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  • unbekannt
    (8 Beiträge)

    26.03.2013 11:23 Uhr
    Häh...
    Kostenlos? Bezahlt denn das Amt nichts an den Provider? Und wenn das Amt doch bezahlt, von welchem Geld? Saudumme Wichtigtuerei eines Beamten der Steuergelder wohl als das Seine betrachtet.

    Hurra, WIR haben uns WLAN für 5000 Euronen geleistet.
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  •   mein-senf
    (908 Beiträge)

    26.03.2013 11:45 Uhr
    das ist doch normal
    das die Staatsdiener die Steuergelder zu deren freien Verfügung erachten, das dumme Volk stört doch nur dabei , oder versteht das nicht. Noch krasser ist ja dass diese Damen und Herren weder auf 10 zählen können, noch gelernt haben dass man mit dem Geld auskommen sollte was man hat und nicht meint haben zu müssen.
    Es ist doch in derlei Kreisen Usus, dass der Bedarf dieser Kaste , für was auch immer massgebend ist, und nicht die Einnahmen. Wenn dieser Verein eine GmbH wäre müsste man die alle einsperren, das wäre Bilanzfälschung in Tateinheit mit Insolvenzverschleppung in besonders schweren Fällen. Aber was solls, das dumme Volk zahlts ja, und mit dem Geld anderer spielt es sich ja super, haben die Banken ja erst in den letzten Jahre ungestraft gelehrt wie es geht.
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  •   Karlsrator
    (2743 Beiträge)

    26.03.2013 12:22 Uhr
    Genau!
    So hat's in Griechenland auch angefangen. Überall kostenloses WLAN und jetzt sind sie pleite! Sauerei! Alle einsperren! Und die Provider, die sich vor diesen Karren spannen lassen, gleich dazu! Wer den Nanocent nicht ehrt, ist des Euros nicht wert!
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    26.03.2013 23:34 Uhr
    SPALTER!
    ...
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  • unbekannt
    (446 Beiträge)

    26.03.2013 10:14 Uhr
    Jippy! Sicherer Kreditkartenbetrug!
    Jetzt erlaubt uns sogar schon die Stadt Karlsruhe / das Bürgermeisteramt Durlach einen kostenlosen Zugang ins Internet um Kreditkartenbetrug, Phishing, Datenabschöpfung von unseren Botnetzen und vieles weiteres zu betreiben! Dankeschön! Internetcafe wurde eh zu streßig mit den ganzen Kameras, aber vor'm Rathaus in Durlach ists schön im Sommer
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  • unbekannt
    (1170 Beiträge)

    26.03.2013 10:07 Uhr
    Bürgerdaten Verkauft!
    Die Daten werden verkauft. An die GEZ oder sonst wen dafür gibt es W-Lan. Das ist doch toll! Und jetzt freud euch gefälligst!
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  •   80er
    (5609 Beiträge)

    26.03.2013 09:31 Uhr
    Und dann kommt....
    ...noch folgendes hinzu: wer die Stadtbiliothek in Karlsruhe nutzen will, Bücher ausleihen möchte etc. muss 15,- Euro im Jahr die Stadt zahlen. Warum in alles in der Welt finanziert dann die Stadt eine kostenfreie W-Lan-Verbindung?
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  •   silberahorn
    (9652 Beiträge)

    26.03.2013 10:25 Uhr
    vll weil das spottbillig ist im Verhältnis zu Kosten und Nutzen?

    Und es kann auch Gespräche und Beratungen verkürzen, weil sich jemand sofort kundig machen kann welche Stellen in Karlsruhe ansonsten für welche Angelegenheiten zuständig sind. Damit wäre dann auch die Frage von Joka beantwortet, warum Wartezeiten kürzer werden können.

    Vll kann man sogar gleich vor Ort online noch fehlende Unterlagen beantragen.

    Oder es macht vll auch Sinn, wenn man eigene Dokumente eingescannt abrufen kann. Bei mir und meinen drei Zuständigkeitsstellen (mit Finanzamt vier!) erspart das einen Koffer mit Akten dabeizuhaben, weil irgendwer noch eine Info von Seite 4 unten benötigt, weil er sonst die Zusammenhänge nicht verstehen kann.

    ---------------------------
    Das klingt hier so an, als ginge es nur darum "Vergnügungsseiten" aus dem Internet anzuklicken. grinsen
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