Dominik Krieger: Ehemaliger Radprofi

Der Karlsruher Dominik Krieger war von 1990 bis 1994 Radprofi und ist bei der "Tour de France" zweimal für das Team Helvetia gestartet. 1992 belegte er Rang 53 der Gesamtwertung und war damit bester deutscher Starter des härtesten Radrennens der Welt. In seinen Jahren als Amateur startete er zunächst für die Radsportgemeinschaft Karlsruhe, später dann für den ESV Ettlingen und den MSC Blankenloch. 1985 wurde er deutscher Vize-Juniorenmeister, zwei Jahre darauf schaffte er den Sprung in die Nationalmannschaft. Im französischen Chambery belegte er 1989 den vierten Rang bei den dortigen Weltmeisterschaften der Amateure.

Auch in seiner Heimatstadt feierte der zurückhaltende Karlsruher Erfolge. Zunächst wurde er 1989 im Duett mit Hartmut Bölts Dritter beim hiesigen Paarzeitfahren, ehe er die gleiche Veranstaltung vier Jahre später an der Seite des Schweizers Tony Rominger gewinnen konnte. Als Mitglied des Team Telekom musste Krieger seine Karriere im August 1994 verletzungsbedingt beenden. Das letzte Rennen als Profi bestritt er beim Weltpokal im spanischen San Sebastian.

Heute ist der 37-Jährige Physiotherapeut und besitzt eine eigene Praxis im Karlsruher Stadtteil Hagsfeld. Darüber hinaus ist er als Trainer zuständig für die Mountain-Bike-Jugend des Landes Baden-Württemberg. Zu seinem Aufgabengebiet gehört unter anderem die Betreuung des Nachwuchses sowohl bei Rennen als auch im Trainingslager sowie das Erstellen von Trainingsplänen.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten:
Ausdauernd, ehrgeizig, aber auch mal verträumt.

Was ist Ihre größte Stärke?
Mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Was ist Ihre größte Schwäche?
Mir dabei keine Pause zu gönnen.

Was war als Kind oder Jugendlicher Ihr Traumberuf? Haben Sie damals jemals daran gedacht, das zu werden, was Sie heute sind?
Radprofi – Davon habe ich schon als elfjähriger geträumt.

Was würden Sie im Leben gerne noch erreichen?
Viel Kreativität in allen Bereichen.

Was nervt Ihre/n Partner/in am meisten an Ihnen?
Mein Perfektionismus.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie im Leben nicht verzichten?
Auf mein Rennrad! Das ist auch mein persönlicher Ausgleich.

Wen würden Sie gerne auf den Mond schießen?
Schaumschläger, weil sie zu viel Energie kosten.

Welcher Mensch beeindruckt Sie?
Albert Einstein.

Welche Musik (Interpret und Titel) und welcher Film haben Sie am meisten beeindruckt?
Supertramp (Breakfast In America), Titanic.

Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
Farbe und Gesundheit von Roland Aull.

Sie werden als Tier geboren. Als welches?
Als Gazelle.

Sie tauschen einen Tag mit einer Person des anderen Geschlechts - wer wäre das?
Babara Streisand, eine begnadete Schauspielerin und Sängerin.

Was finden Sie an Karlsruhe reizvoll?
Der Schlossgarten, die kulturelle Vielfalt, Nahverkehr und unsere Naherholungsgebiete.

Was würden Sie an Karlsruhe ändern, wenn Sie Oberbürgermeister/in wären?
Bessere Radwege schaffen und Automaut wie in London einführen.

Welches sind die markantesten Karlsruher / deutschen Köpfe?
Freiherr von Drais, Friedrich Weinbrenner.

Sie leben in einem anderen Land. Welcher Grund könnte Sie dazu bewegen beziehungsweise davon abhalten, nach Deutschland einzuwandern?
Dazu bewegen könnte mich die gute Infrastruktur. Abhalten dagegen die Luftverschmutzung und konservative Kleinbürger mit allzu negativer Denkweise.

Es geht um das Glück der Republik. Welche Person, Gruppierung oder Idee sollte mehr Einfluss gewinnen?
Zeitgemäße Bildungspolitik.

Wie und wo möchten Sie sterben?
Schmerzfrei und zu Hause.

Kommen Sie in den Himmel oder in die Hölle?
Oder beginne ich ein weiteres irdisches Leben?

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