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Karlsruhe Diskussionsrunde zum KVV-Studiticket

Wie geht es weiter mit dem StudiTicket des KVV? Diese Frage stellt sich die Studierendenvertretung schon seit einiger Zeit. "Das StudiTicket des KVV - besser, preisstabil und günstiger?" - unter diesem Motto laden deshalb die SPD Oststadt, SPD Südstadt und die Juso-Hochschulgruppe zu einer Diskussionsrunde am Mittwoch, 27. Mai um 19.30 Uhr in das Pizzahaus (Oststadt) ein.

 "Die Forderung nach einem besseren, preisstabilen und günstigeren StudiTicket des KVV muss in der kommenden Legislatur des Gemeinderats (2009 bis 2014) auf der politischen Agenda ganz nach oben", sind sich die Veranstalter einig. Nicht zuletzt die Demonstration im November 2008 (siehe auch: "Demo zeigt Wirkung: KVV wieder verhandlungsbereit") hätte die große Bedeutung dieses Themas für die Karlsruher Studierenden gezeigt.

Der Aufsichtsrat des KVV setze sich zu großen Teilen aus Vertretern des Karlsruher Gemeinderats zusammen und entscheide über die Preisentwicklung des StudiTickets des KVV. Das StudiTicket müsse immer im Zusammenhang mit den anderen Ausbildungstickets (Schüler, Azubis) gesehen und diskutiert werden.

Daher wollen die Veranstalter am Mittwoch, 27. Mai, mit Hans Pfalzgraf (Gemeinderat, SPD), Michael Fischer (Kandidat der SPD zur Gemeinderatswahl), Studierendenvertretern, Eltern- und Schülervertretungen, den Vertretungen der Auszubildenden und allen Interessierten diskutieren.

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Kommentare (23)
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  • unbekannt
    (91 Beiträge)

    26.05.2009 23:06 Uhr
    Der Preis für die Studikarte
    ist, wie ich finde in Ordnung. Die Preiserhöhung jedoch nicht und dass ich für einen Fahrschein zwischen 19-05 Uhr zahlen muss, obwohl ich eine Studikarte habe, mit dem Auto/Fahrrad an die Uni fahre, ist für mich auch nicht ganz logisch. Aber für einen Boykott dieses Teilfahrscheins haben bei der Vollversammlung nur 5 Leute gestimmt. Der Rest darf sich darüber nicht beschweren.
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  •   glx
    (244 Beiträge)

    26.05.2009 12:34 Uhr
    @ magic23
    Wenn ein AZUBI die Monatskarte benutzt ist er selbst schuld. Die Scool-Card kostet im Jahr 355€ und ist daher deutlich billiger.
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  • unbekannt
    (23 Beiträge)

    26.05.2009 12:26 Uhr
    @sky789
    Das hängt von den Studenten ab die du kennst. Vor allem in den höheren Semestern gibt es kaum noch Leerlauf wenn man das richtig durchzieht.
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  •   sky789
    (1405 Beiträge)

    26.05.2009 11:42 Uhr
    genau
    Was die Stadt behauptet ist Blösinn wenn es sich an genug Beispielen belegen lässt. OK. Über den Preis generell hab ich ja schon gesagt den finde ich persönlich angemessen.
    Das mit der freien Zeiteinteilung ist auch richtig, nur dann verstehe ich ahlt manchen Schreiber hier nicht der sich über die fehlenden WE beschwert. Wie gesagt ich kennne Studenten, da ist mal ne Weile quasi Leerlauf mit freier Zeit und dann halt mal ein paar Wochen Vollgas. Aber im Schnitt ist das nicht mehr oder weniger wie jeder Andere in dem Alter auch tun muss - ausser er harzt.
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  • unbekannt
    (85 Beiträge)

    26.05.2009 11:32 Uhr
    Primär
    geht es vor allem darum, dass die Stadt behauptet, die Preise des Studiticket wurden genauso erhöht wie die Preise für Schoolcard etc. Das stimmt so nicht.

    Als Student kann/muss man sich seine Zeit freier einteilen. Das bedeutet, dass man auch mal unter der Woche auf eine Party gehen kann, dafür aber keine Trennung zwischen Beruf und Freizeit hat, da immer etwas zum lernen da ist.
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  •   sky789
    (1405 Beiträge)

    26.05.2009 11:23 Uhr
    jedem seinen Spass
    Wenn ich hier lese, dass Studenten am WE auch mal Spass brauchen ist das richtig. Man darf das nicht falsch verstehen, dass ich einem Studenten nicht den Spass gönne. Allerdings kann ich das Gejammere eben auch nicht verstehen. Zur Info an alle auch ein Arbeitnehmer darf sich bspw. am WE an Weiterbildung erfreuen, bzw. hat mal noch auf Klausuren zu lernen und das während seiner 30-Tage Urlaub oder in seiner Freizeit. Heute ist es nicht mehr so, dass die die arbeiten gehen nach der Ausbildung "nur" noch zur Arbeit laufen und sonst nix. Nur mal so am Rande die Studi Partys sind oft unter der Woche, da muss dann aber gähnende Leere sein, wenn alle sooo fleißig sind. Bleibt mal aufm Teppich - getroffene Hunde bellen. Studieren muss auch Spass machen und man bildet sich nicht nur über pauken, aber wenn man darauf angesprochen wird sollte man nicht so tun als stimme das nicht. Die Preise sind noch im Rahmen, da sich jeder andere zur Zeit auch nach der Decke zu strecken hat.
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    26.05.2009 11:04 Uhr
    Mal zu den Vorurteilen
    Ich habe studiert und bin seit einiger Zeit fertig (also noch zu Diplomzeiten, der Bäddschler ist mir erspart geblieben), kenne also beide Zustände. Sicher ist das Studium eine Zeit, an die man sich gerne zurückerinnert. Das hat aber auch viel damit zu tun, dass es "die Jugendzeit" ist, naja fast.

    Seit ich mit dem Studium fertig bin, sind meine Wochenenden aber wirklich frei. Außer ich entscheide mich aus völlig freien Stücken dazu zu arbeiten. Während des Studiums gab es vor Prüfungen (und nach der Prüfung ist vor der Prüfung) immer den "Du könntest noch was tun"-Gedanken, der dann auch oft die WE mit Arbeit eingedeckt hat. Unnötig war diese Zeit nie. Wenn sie wegen eines unbedingt notwendigen Jobs nicht mehr zur Verfügung steht, dann, tja, das kostet gesellschaftlich dann mehr als die paar Kröten bringen, die man dem Studenten hier und da abringt.
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    26.05.2009 10:56 Uhr
    Je billiger das Studi-Ticket
    umso weniger Studis sind mit dem Auto unterwegs, umso schneller kommen alle anderen voran.

    Die angesprochene Quersubventionierung findet übrigens durch den angesprochenen Zwangsbeitrag statt. Dadurch wird es möglich für die Zusatzleistung vor 19 Uhr fahren zu dürfen, weniger nehmen zu können. Aus dem oben angesprochenen Grund, dass weniger Autos auf den Straßen einen Nutzen für's Gemeinwohl bedeutet, halte ich diese Maßnahme auch für gerechtfertigt und würde sie auch in viel größerem Umfang für gerechtfertigt halten. Warum sollte beim Personentransport nicht möglich sein, was ähnlich mit der GEZ-Gebühr schon lange üblich ist.
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  •   creasy
    (529 Beiträge)

    26.05.2009 10:54 Uhr
    faule Studenten Teil 2
    Es gibt aber auch solche, die sich ihr Studium selbst finanzieren. Morgens, mittags, abends Vorlesungen. Teilweise länger als jeder andere Mensch arbeiten würde. Dann selbst noch in der freien Zeit arbeiten (Sogar Professoren raten ab, zu arbeiten, weil ein Studium auf 45 Stunden in der Woche angelegt ist, und sonst die Leistung leidet)Und in einer solchen Situation ist jeder Student froh, wenn er sich 5 Euro sparen kann. Aber das werden wohl nicht alle hier verstehen. Für sie sind Studenten immer noch die faulen Säcke, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, nur dass diese auch später mehr Steuern zahlen werden. Ne Pauschalisierung von Studenten ist genau so doof wie wenn ich sage alle Ausländer sind gleich...
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  •   creasy
    (529 Beiträge)

    26.05.2009 10:54 Uhr
    faule Studenten?
    Also erst einmal zu mir. Ich bin Student und nutze das Ticket. Ich finde die derzeitigen 107 Euro eigentlich ok, wobei die Preise in den letzten Jahren überproportional zur Inflation gestiegen sind.
    Aber manche Argumente hier finde ich nicht ok. Darf ein Student nicht am Wochenende seinen Spaß haben und sich trotzdem über stark steigende Preise beschweren? Glaubt ihr wirklich noch als Student ist das Leben das Schönste? Klar, wenn man Eltern hat die einem alles finanzieren.
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