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Stutensee Die Bürger haben gewählt: Petra Becker wird neue Oberbürgermeisterin in Stutensee

Petra Becker wird neue Oberbürgermeisterin der Stadt Stutensee. Bei der Neuwahl des Rathauschefs in der 24.507 Einwohner zählenden und viertgrößten Stadt im Landkreis Karlsruhe setzte sich die 56 Jahre alte Justiziarin mit 57,3 Prozent der Stimmen durch.

Ihre Gegenkandidatin, die Karlsruher CDU-Stadträtin und Ex-Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein, erhielt am Sonntag 42,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,6 Prozent und damit niedriger als im ersten Wahlgang.

Vor zwei Wochen hatte Meier-Augenstein noch mit 38,7 Prozent vor Becker (36,25 Prozent) gelegen. Die parteilose Becker war von den Freien Wählern und der SPD unterstützt worden. Die Oberbürgermeisterwahl in Stutensee war wegen des vorzeitigen Ausscheidens des Amtsinhabers Klaus Demal (Freie Wähler) notwendig geworden. Der 66 Jahre alte Jurist hatte seinen Posten nach 27 Jahren aus gesundheitlichen Gründen im Mai aufgeben müssen. Er war erst 2015 in seine vierte Amtszeit gewählt worden.

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Kommentare (32)
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  •   todi01
    (1080 Beiträge)

    23.07.2018 15:47 Uhr
    Es ist ein schlechtes Zeichen,
    wenn eine Partei nicht die Kraft hat, erfolglose Kandidaten abzuservieren, sondern sie immer und immer wieder neu kandidieren lässt. Und es ist ein gutes Zeichen, dass die Wähler das nicht mehr mitmachen.
    Weiß man eigentlich schon, wer gegen Mentrup antritt? Wieder Wellenreuther?
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  •   kommentar4711
    (2169 Beiträge)

    23.07.2018 17:37 Uhr
    Antwort auf "Es ist ein schlechtes Zeichen,"
    Ja, das ist wirklich ein schlechtes Zeichen. Wellenreuther, Mergen, Meier-Augenstein - quasi das Karlsruher CDU-Gruselkabinett. OK, Mergen erfolgreich nach BAD, aber das war es dann auch schon mit positiven Aspekten. Und der Käuflein ist mir ehrlich gesagt auch nicht sehr sympathisch. So richtig drängt sich da keiner auf. Ich hoffe ehrlich gesagt auf einen Kandidaten von außen, denn in der Karlsruher CDU sehe ich keinen mit dem Potential gegen Mentrup anzukommen.
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  •   Freidenker
    (27 Beiträge)

    23.07.2018 17:50 Uhr
    Ist doch einfach:
    Frau Meier-Augenstein hat jetzt wieder viel Zeit fuer Wahlkampf!
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  •   Nacional
    (517 Beiträge)

    23.07.2018 08:25 Uhr
    böse Schlappe für die CDU
    dir einstige schwarze Hochb urg Blankenloch ist gefallen und das ist gut so
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  •   Insider
    (744 Beiträge)

    22.07.2018 23:26 Uhr
    Politische Ohrfeige für Meier-Augenstein!
    Sehr schön, dass es keine Politik-Karrieristin geworden ist.
    1. Erbhof als MdL bei der letzten Landtagwahl nicht verteidigt!
    2. Innerhalb der CDU-KA nicht gegen Käuflein als Kultur BM durchgesetzt!
    3. BM-Wahl in Stutensee klar verloren
    4. Während der CDU MdL Periode nicht auf Stadtratsmandat verzichtet. Geht gar nicht.
    5. Wahlkreis MdL Ost Büro im Westen (Rüppurr) gehabt.
    Noch mehr politische Fehler kann man kaum machen!
    Als so genanntes CDU Talent in KA krachend gescheitert.
    Beor man den Weg von Mergen gehen will, muss man schon etwas mehr auf der Pfanne haben.
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  •   Insider
    (744 Beiträge)

    23.07.2018 13:34 Uhr
    Punkt 4 falsch!!!
    Sorry, mein Fehler. Was wahr ist, muss wahr bleiben!
    Die anderen Punkte bleiben natürlich bestehen. Die reichen ja auch aus!
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  •   80er
    (5660 Beiträge)

    23.07.2018 11:42 Uhr
    Ich halte diese...
    ...sechs Gründe für ziemlich weit hergeholt.
    1. dass das MdL-Mandat nicht verteidigt werden konnten lag nicht an ihr, dass war die allgemeine politische Stimmung im Lande.
    2. sie hat nicht als BM in KA kandiert, insofern konnte sie auch nicht gewählt werden bzw. die Wahl verlieren. Was intern vorher war ist eine Entscheidung der CDU-Gemeinderatsfraktion in Karlsruhe
    3. dass ist ja der Grund ihres Beitrags
    4. Es ist in Baden-Württemberg zulässig neben dem Landtagsmandat ehrenamtlicher Gemeinderat zu sein. War schon immer so, wird auch weiterhin so bleiben und in den anderen Bundesländern auch nicht unüblich. darüber hinaus sehr nützlich. Denn so kann man seine Erfahrungen aus den Gemeinderat, die Sorgen und Nöte der Kommunalpolitik ganz direkt in seine Landtagsfraktion einbringen. U. dann wenn es um Finanzzuweisungen des Landes an die Kommunen geht. Hier weiß ein aktiver Gemeinderat besser als jeder Finanzminister, wo finanziell den Gemeinden der Schuh drückt.
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  •   80er
    (5660 Beiträge)

    23.07.2018 11:46 Uhr
    Und zum Schluss...
    5. ich glaube den Wähler in Stutensee war ziemlich egal in welchem Stadtteil sie in KA ihr Wahlkreisbüro hatte. Ich bezweifle sogar, dass die Menschen aus Stutensee ganz genau wissen, wo in KA die Wahlkreisgrenzen der Landtagsabgeordneten sind.

    Schlussendlich denke ich, die hier angeführten Gründe, die angeblich zur Wahlniederlage in Stutensee führten, dienen nur dazu, die Kandidatin in ein miserables Licht zu rücken. Ohne irgendeine Substanz beizubringen.
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  •   Insider
    (744 Beiträge)

    23.07.2018 13:11 Uhr
    Haha
    Ich habe überhaupt nicht geschrieben, dass dies die Gründe für ihren Wahlmisserfolg waren. Ich habe ihren politischen Werdegang beschrieben und das sind Fakten gewesen.
    Das Amt muss zum Mensch und nicht der Mensch zum Amt.
    Aber am besten war noch, dass sie überparteilich kandidierte. Das war der Hohn ihre Bewerbung. Und das als stockkonservatives CDU Mitglied.
    Jetzt muss sie halt warten bis Wellenreuther nicht mehr für den Bundestag kandidiert. Dann hat sie alles durchgemacht, wo man kandidieren kann. LOL
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  •   Freidenker
    (27 Beiträge)

    23.07.2018 16:33 Uhr
    Genau das
    ist vielen Waehlern boese aufgestossen: dass sie unter dem "Parteilosen-"Maentelchen kandidierte (oder auch "unparteiisch") und so versucht hat, alle zu verar***en. So dumm sind selbst potentielle CDU-Waehler nicht, und sie sind veraergert. Das erklaert zum Teil die geringe Wahlbeteiligung.
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