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Karlsruhe Bundeswehr becirct Freiwillige mit Beachvolleyball und Karibik-Flair

Zeitenwende nicht nur im Landtag, sondern auch bei der Bundeswehr: Nachdem die Wehrpflicht vorläufig abgeschafft ist, wird man künftig bei der Werbung von Rekruten neue Wege gehen müssen. So will das Karlsruher Kreiswehrersatzamt potentielle Freiwillige mit einem Beachvolleyballfeld samt angeschlossener Karibik-Bar vom Dienst an der Waffe überzeugen.

Um die Bundeswehr attraktiver zu machen, müsse man manchmal eben auch unkonventionelle Wege gehen und den Mut haben, sich auf Neues einzulassen, erklärt Amtsleiterin Sylvia Jahnz die Initiative. “Mit unserem sportlichen Angebot wollen wir unseren Besuchern die Wartezeit im Amt verkürzen. Gleichzeitig können die Freiwilligenbewerber auf dem Spielfeld - unter ärztlicher und psychologischer Begutachtung - gleich ihre körperliche Fitness und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen“, so Jahnz.

Das neue Spielfeld wird seinen Platz im Eingangsbereich des Kreiswehrersatzamtes finden. Eine Bar im Karibikstil soll das "Urlaubsfeeling abrunden" und den Spielern mit kubanischen Rhythmen einheizen. Die Einrichtung wird laut Ankündigung auch den Mitarbeitern des Amtes nach Ende der regulären Dienstzeit sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Durch die Förderung der sportlichen Betätigung hofft die Amtsleitung auch auf eine Reduzierung der Krankheitstage.

Die Eröffnung der neuen Anlage ist für Anfang Mai 2011 geplant und soll mit einem Tag der offenen Tür sowie einem Turnier zwischen Mitarbeitern des Kreiswehrersatzamtes und geladenen Gästen begleitet werden. Dieser Herausforderung sieht Amtsleiterin Jahnz zuversichtlich entgegen: "Meine Mitarbeiter und ich klopfen in unserer Freizeit schon mal kräftig die Bälle übers Netz".

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  •   andip
    (9872 Beiträge)

    29.03.2011 12:05 Uhr
    Naja
    ich weiss auch nicht,was das soll.
    Wer die Leute zur Bundeswehr locken will,sollte mit anständigen Angeboten kommen und nicht mit karibischen Drinks.
    Und auch so ehrlich sein,dass das Soldatenleben kein Zuckerschlecken ist ,auch wenn man nicht ins Ausland muss.

    Oder will man die Interessenten dort abfüllen und die im Suff dann eine Verpflichtung unterschreiben lassen? zwinkern
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  •   mcclaney
    (1463 Beiträge)

    29.03.2011 08:26 Uhr
    Oh
    Der 1. April ist doch erst Freitag!

    Vielleicht lassen sich noch ein paar Landminen zwischen Bar und Volleyballfeld verbuddeln.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11475 Beiträge)

    29.03.2011 09:32 Uhr
    der war jetzt aber
    nix!
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  •   mcclaney
    (1463 Beiträge)

    29.03.2011 10:56 Uhr
    Das ist nur ihre Meinung.
    Wieso? Gibts an der "kubanischen" Bar auch gute Havannas? Dann würde ich mit meiner Meinung umschwenken...
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  •   silberahorn
    (9979 Beiträge)

    29.03.2011 06:15 Uhr
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    Es weiß ja hoffentlich jeder, dass ich der Bundeswehr gegenüber nicht negativ eingestellt bin. Aber bei solchen Satzen bekommen ich die Krise.
    "Eine Bar im Karibikstil soll das "Urlaubsfeeling abrunden" und den Spielern mit kubanischen Rhythmen einheizen."

    Was ich noch positiv sehe, ist die sportliche Befähigung.
    Aber die Bar? Da muss ich doch eher an den Film Casablanca denken und den Satz von Rick: „Here's looking at you, Kid!“.
    Es erzürnt mich schon jahrelang, wenn man jungen Menschen auch noch Auslandeinsätze wie "Urlaub" verkaufen möchte. traurig
    Es ist auch schon manche einer freiwillig nach Afghanistan gegangen und hat sich später gewundert.
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  •   silberahorn
    (9979 Beiträge)

    29.03.2011 06:20 Uhr
    Noch schlimmer
    ist daran ja, dass dadurch auch die hiesige zurückgebliebene Bevölkerung die Vorstellung im Kopf hat, dass Auslandseinsätze gutbezahlter Urlaubsersatz ist.
    WIE will man denn auf diese Weise hier Respekt vor solchen Einsätzen und den dort tätigen Personen herstellen können?
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  • unbekannt
    (1456 Beiträge)

    29.03.2011 01:28 Uhr
    Geben die jetzt ersatzweise den Mappus?
    > Eine Bar im Karibikstil soll das "Urlaubsfeeling abrunden" und den
    > Spielern mit kubanischen Rhythmen einheizen.

    Für wie blöd halten die eigentlich diejenigen, die zu ihnen kommen sollen? Die sollten eigentlich(!) ganz ehrlich sagen, daß sie das deutsche Militär sind, daß Deutschland u.a. momentan mit Afghanistan Krieg führt, um deutsche Handelsinteressen durchzusetzen, daß etliche 100 deutsche Militaristen, zunehmende Anzahl(!), dort stationiert sind, diese dort auch mal Afghanen oder andere töten, und manche von den deutschen Militärangehörigen im Pappkarton in die Heimat zurückkehren. Wenn sie dann noch vorher über psychische Schäden aufklären, die so manch ein Kriegsteilnehmer aus dieser Zeit zurückbehält, dann würden sie ihren Informationsauftrag erfüllen. Aber "karibische Bar"?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11475 Beiträge)

    29.03.2011 09:30 Uhr
    ich verweise hier
    auf den Status Quo - Song "in the Army now"

    (egal, ob in der ursprünglichen, oder späteren Fassung9
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  •   citizentm
    (1337 Beiträge)

    29.03.2011 01:26 Uhr
    Ekelhaft...
    ... habe ich mir jahrelang in den USA angeschaut, dieses Rekrutieren von verlorenen Seelen und potentiellen Arbeitslosen.

    Auch wenn ich (aus eigener Erfahrung) dem Militär grundsätzlich skeptisch gegenüber stehe, wäre ich froh die Wehrpflicht bestünde weiter.
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