Karlsruhe Breuninger-Verjüngungskur

Momentan leerstehend: das alte Schneider/Breuninger-Gebäude (Foto: ka-news)
Die Stuttgarter Breuninger-Gruppe hat vor knapp einem Monat ihr Gemischtwaren-Outletcenter "Red Box by Breuninger" geschlossen. Die Stadt Karlsruhe hat jedoch Interesse daran bekundet, dass auch weiterhin Einzelhandel im "alten Breuninger" bleibt. Der Planungsausschuss des Gemeinderats hat sich in einer nicht öffentlichen Sitzung mit einem ersten Entwurf des Karlsruher Architekturbüros Freitag, Kaltenbach, Kierig und Partner befasst.

Nach Angaben des Karlsruher Stadtbauamtschefs Harald Ringler sei der Um- beziehungsweise Neubau des Gebäudes absehbar, wann genau er jedoch erfolgen soll, wisse man derzeit noch nicht. Den Zeitpunkt für den Beginn der Baumaßnahmen bestimme der Inhaber des Gebäudes, der US-Investor Oaktree. Vorgesehen ist Raum für Einzelhandel auf drei Etagen, darüber soll es Platz für Büros und eine Bar geben.

Magnete am Europaplatz

Da die Straßen- und Stadtbahnen viele potenzielle Kunden bringen, sei die Immobilie gegenüber dem Europaplatz für den Einzelhandel prädestiniert. Das Stadtbauamt findet es zudem gut, dass die "nicht mehr zeitgemäße" Metallfassade abmontiert werden soll. Der Neubau soll ebenso wie das ehemalige Kaufhaus Schneider viele Fenster haben. Das Stadtbauamt hegt außerdem die Hoffnung auf einen Gebäudezugang vom Karlshof her.

Die Front des Gebäudes soll modern und komplett verglast werden (Foto: ka-news)

Der US-Investor Oaktree wünsche sich den Umbau möglichst bald. Oaktree hatte vor einem Jahr ein Immobilienpaket vom Deka-Fonds der Sparkassengruppe gekauft, zu dem das alte "Breuninger-Haus" gehört. Da der bisherige Mietvertrag bis Ende dieses Jahres läuft, sei eine Zwischennutzung wahrscheinlich. Was an neuem Einzelhandel in das umgebaute Gebäude kommen wird, ist bisher noch nicht klar, man halte sich dabei aber jede Möglichkeit offen. Dezernatsmitarbeiter Stefan Rastetter sagte, dass sich die "Post Galerie" sowie diese Immobilie gegenseitig ergänzen, sie seien "die beiden Magnete am Europaplatz". Daher benötige man sie auch in Zukunft.

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