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Karlsruhe Beschäftigte der Karlsruher Universität ohne Lohn

Viele Studentische Beschäftigte an der Universität Karlsruhe staunten nicht schlecht, als sie Ende Januar ihren Kontostand sahen. Die Hochschule hatte ihnen ihren Lohn nicht überwiesen. Die Gewerkschaftliche Studierendengruppe fordert sofortige Abschlagszahlungen aller ausstehenden Löhne.

Erst durch vielfaches Nachfragen seitens der Beschäftigten und des Personalrates hat die Verwaltung angekündigt, dass in den nächsten Tagen allen Beschäftigten, die mehr als 150 Euro im Monat verdienen, eine Abschlagszahlung geleistet wird. Alle anderen erhalten ihr Januargehalt erst mit dem Februarlohn.

Nadja Brachman von der Gewerkschaftlichen Studierendengruppe verurteilt dies aufs Schärfste: "Viele Studierende sind auf die vermeintlich geringen Einkünfte angewiesen, um Miete und Essen zahlen zu können. Es kann nicht sein, dass die Verwaltung nur um Kosten zu sparen auf einen Test ihrer neuen Buchungssoftware verzichtet und die Beschäftigten darunter zu leiden haben."

Verschärfung des Problems vergrößert Gruppe der Betroffenen


Zum Jahreswechsel stellte die Verwaltung alle Buchungsvorgänge auf ein SAP-System um. Dieses sei aber noch nicht so weit einsatzfähig, dass neue Verträge eingetragen werden könnten. Ohne diese Einträge könne kein Lohn angewiesen werden. In der Regel laufen die Verträge der studentischen Beschäftigten von Oktober bis Februar oder März. Aufgrund der SAP-Umstellung wurden aber viele Verträge ab Oktober nur bis zum Jahresende ausgestellt, um dann neue Verträge ins System eintragen zu können, statt alte übernehmen zu müssen. Diese Vorgehensweise habe das Problem noch einmal deutlich verschärft und die Gruppe der Betroffenen vergrößert.

Universität bedauert Verzögerungen


"Leider ist es beim Übergang vom alten auf das neue System teilweise zu Verzögerungen bei der Auszahlung der Vergütung gekommen. Dies betrifft ausschließlich Neuverträge nach Mitte Dezember für Angestellte, Beamte und studentische Hilfskräfte", erklärt Elisabeth Zuber-Knost von der Universitätsverwaltung. Von insgesamt rund 2.000 studentischen Hilfskräften seien etwa 700 Neuverträge betroffen. "Das System steht mittlerweile vollständig zur Verfügung, so dass die Mitarbeiter der Universität mit Hochdruck an der Eingabe der Daten der Neuverträge arbeiten können. Die Universität Karlsruhe geht davon aus, dass die erforderlichen Nacharbeiten bis Ende Februar erledigt sein werden", erklärt Zuber-Knost.

Es werde veranlasst, dass unmittelbar nach jeder Erfassung im System Abschlagszahlungen angewiesen werden, sofern die Nettovergütung mehr als 150 Euro betrage. "Die Universität bedauert diese softwaretechnisch bedingte Verzögerung außerordentlich und entschuldigt sich bei den Betroffenen", so Zuber-Knost abschließend.
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Kommentare (16)
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11 Beiträge)

    07.02.2009 18:26 Uhr
    papamit 999xa
    wirtschaftsstärker mag die Region sein,aber wer Leuten die vielleicht sogar 100 Euro gut brauchen können nicht mal die zahlen will ist ein Betrüger oder Dummkopf.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (327 Beiträge)

    07.02.2009 17:59 Uhr
    @ka-news.de
    Könnt ihr die "papa-Nase" nicht mal endgültig sperren, oder schleicht der sich immer wieder neu ein?! Ich habe den Eindruck, der Typ ist krank!
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  •   80er
    (6169 Beiträge)

    07.02.2009 16:54 Uhr
    Umstellung
    Ich höre das zum ersten mal, dass das Gehalt nicht ausgezahlt werden kann, nur weil man auf ein anders Buchhaltungssystem umstellt. Bei meinem Arbeitgeber wurde auch vor etlichen Jahren auf SAP umgestellt. Da gab es überhaupt keine Probleme wegen dem Gehaltstag. Bei der Uni in KA müssen ja wirklich "Profis" am Werk sein.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11392 Beiträge)

    07.02.2009 16:28 Uhr
    papaaa
    Gelöscht! Verstoß gegen Kommentarregeln!
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  •   petsto69
    (924 Beiträge)

    07.02.2009 14:22 Uhr
    @ papaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa...
    .., hoffentlich ist dein Name nicht Programm. Am besten machste soviel a`s hinter deinem Name dass die 1000 Zeichen voll sind und du nicht mehr so einen Mist verzapfen kannt. *kopfschüttel*
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11 Beiträge)

    07.02.2009 14:12 Uhr
    Betrüger
    Gelöscht! Verstoß gegen Kommentarregeln!
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