Karlsruhe Baulücken beim ZKM werden geschlossen

Ein Hotelneubau und ein Ärzte- und Geschäftshaus sollen die noch vorhandenen Baulücken beim ZKM füllen. Das teilte die Stadt Karlsruhe mit. Zwei Konzepte wurden im Wirtschaftsförderungsausschuss vorgestellt.

Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen so die beiden letzten unbebauten Grundstücke des ehemaligen IWKA-Areals in der Südweststadt bebaut werden. Nachdem der vorgesehene Verkauf der Flächen bekannt gemacht worden war, erläuterten dem Wirtschaftsförderungsausschuss, der am Mittwoch unter dem Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Margret Mergen im Haus Solms tagte, Investorengruppen aus Karlsruhe ihre Überlegungen für eine Bebauung der Grundstücke.

Die Konzepte wurden von den Ausschussmitgliedern positiv aufgenommen und der Verwaltung grünes Licht für weitere Verhandlungen gegeben. Dabei favorisiert wird die Bewerbung zweier Investoren, die in ihrem Gesamtkonzept für das neben der Agentur für Arbeit liegenden Dreieckgrundstück neben einem Viersterne-Hotel einen Neubau für die Zahnärztliche Akademie mit Seminar- und Kongressflächen vorsieht.

Für den Bau sind zwei Jahre eingeplant

Auf dem zweiten, angrenzenden rechteckigen Grundstück, soll ein Geschäftshaus mit Bank, Ärztehaus und Gastronomie errichtet werden. Neben einer für beide Neubauten gemeinsam genutzten Tiefgarage gibt es im Gesamtnutzungskonzept auch Überlegungen, den Raum zwischen den Gebäuden mit einer großzügigen Dachkonstruktion zu verbinden.

Die Energieversorgung beider Gebäude soll von den Stadtwerken sichergestellt werden. Was die zeitliche Realisierung betrifft, geht diese Bewerbung von einem Zeitraum von einem Jahr für die weiteren Planungen mit einem beschränkten Wettbewerb bis zur Baugenehmigung aus, für die Bauzeit selbst sind rund zwei Jahre angesetzt.

Um vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und ortsansässigen Firmen Erweiterungsmöglichkeiten zu geben, beschloss der Wirtschaftsförderungsausschuss weiter den Verkauf zweier städtischer Grundstücke. So wird am Mühlburger Bahnhof ein knapp 5.000 Quadratmeter großes Grundstück veräußert, auf dem sich eine IT-Firma mit 77 Beschäftigten auch personell ausweiten kann. Weiter verkauft wird eine 5.000 Quadratmeter große Fläche. Dorthin will eine Pharmafirma ihren Firmensitz für Deutschland verlegen.  "Die Pfizer Pharma GmbH verlegt 55 Arbeitsplätze von Münster nach Karlsruhe", konnte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen eine weitere gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Karlsruhe vermelden.

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