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Karlsruhe Badisches Staatstheater spricht mit Publikum über Pegida

Vor einem neuerlichem Aufmarsch der Pegida-Bewegung in Karlsruhe hat das Badische Staatstheater sein Publikum zu Podiumsdiskussionen über Ausländerfeindlichkeit eingeladen. Im Anschluss an die Dienstagsvorstellung der «Räuber» wollten die Schauspieler und Dramaturgen mit den Zuschauern über «unsere gesellschaftliche Realität von Fliehenden und Brandstiftern» sprechen, teilte das Theater mit.

Das Theater lädt zu Podiumsdiskussionen ein. Foto: Uli Deck/Archiv
Das Theater lädt zu Podiumsdiskussionen ein. Foto: Uli Deck/Archiv |

Auch nach den weiteren Aufführungen bis Samstag soll es solche Gespräche geben, teils mit Gästen aus Politik und Vereinen wie Freunde für Fremde. Dabei könnten auch Bezüge zum Geschehen auf der Bühne aufgegriffen werden, sagte ein Sprecher. Hauptthema sei aber die «zunehmende Präsenz von rechtsextremen und ausländerfeindlichen Gruppierungen im öffentlichen Raum der Stadt». Neben der Pegida-Bewegung, die in Karlsruhe vor allem mit anti-islamischen und nationalistischen Parolen auftritt, hat für den kommenden Sonntag die Gruppe «Hooligans gegen Salafisten» zu einer Demonstration aufgerufen.

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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    14.04.2015 18:56 Uhr
    SPD-Landräte laufen zu PeGiDa über
    Im Ruhrgebiet, dem Mutterland der SPD schlechthin, sind 15 Landräte und Oberbürgermeister zu PeGiDa übergelaufen. Allerdings haben die Abtrünnigen selber noch nicht bemerkt, dass sie mit ihren Forderungen an Ministerpräsidentin Kraft (SPD) aus den Erklärungen jener Bürger abgeschrieben haben, denen sie sonst gerne das Licht ausschalten. Auch für Genossenbosse gilt eben: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
    Ruhrgebiets-OB beschweren sich über Hürden bei Abschiebungen
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  •   kika
    (56 Beiträge)

    14.04.2015 18:45 Uhr
    Die Podiumsdiskussionen werden die Probleme nicht lösen
    Die Diskussionsrunden mit denen, die nichts zu melden haben oder die Demoteilnehmer zu beschimpfen wird die Probleme nicht lösen.
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  •   kika
    (56 Beiträge)

    14.04.2015 18:41 Uhr
    Die Podiumsdiskussionen werden die Probleme nicht lösen
    Die Probleme, wie unkontrollierte Einwanderung, Nachteile des TTIP - Abkommens, steigende Kriminalität, Muslime und ihre Haltung zum radikalen Islam usw., betreffen uns alle. Der Bürger wird angehalten Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und kritisch aber gleichzeitig zuvorkommend gegenüber Fremden zu sein. Es ist ein schwieriger Spagat der nicht immer möglich ist. Viele Menschen haben unschöne Erfahrungen z.B. nach einem Wohnungseinbruch oder Überfall (der neuste Vorfall in der Straßenbahn der Linie 2) gemacht, die sie lange Zeit verfolgen werden. Es ist doch wichtiger sich die Frage zu stellen, warum die Menschen zu den Demos gehen. Es bringt nichts, die Symptome zu behandeln ohne sich um die Ursachen zu kümmern und sie gedeihen lassen. Diese komplexen Themen können auf den Straßen nicht gelöst werden, aber die Probleme lassen sich nicht mehr schönreden. Da ist die Politik, die gewählten Volksvertreter, gefordert. Die Diskussionsrunden mit denen, die nichts zu melden haben oder die D
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  •   yokohama
    (3449 Beiträge)

    15.04.2015 00:48 Uhr
    ...
    Zitat von Zitat Es ist doch wichtiger sich die Frage zu stellen, warum die Menschen zu den Demos gehen. Es bringt nichts, die Symptome zu behandeln ohne sich um die Ursachen zu kümmern und sie gedeihen lassen.


    Es ist reine Zeitverschwendung sich darüber den Kopf zu zerbrechen, warum eine Handvoll Neonazis zu einer Demo geht. Ich wähle keine Volksvertreter, damit sie sich mit rechten Sonderinteressen beschäftigen. Diese Aufgabe kann man allenfalls Extremismus-Forschern an den Unis überlassen, wenn sie sich damit die Zeit vertreiben wollen.

    Das Thema Einwanderung steht seit Jahren auf der politischen Tagesordnung. Die aktuelle Entwicklung beweist, dass Deutschland auf dem richtigen Weg ist und als Vorbild für andere Länder gelten kann. Gegen radikalen Islamismus und Einbrüche stehen dem Rechtsstaat genügend Mittel zu Verfügung. Das Straßengebrüll von ein paar versprengten rechten Hetzern kann getrost ignoriert bleiben.
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    14.04.2015 18:51 Uhr
    Als ob es bei Pegida nur um Flüchtlinge ginge.
    Vor allem geht es bei Pegida um die Lügen in Politik und Medien,
    also sind unsere Kulturschafenden nicht indirekt sondern direkt betroffen.
    Und betroffene Hunde bellen bekanntlich.
    Wünsch erfolgloses weil vergebliches Wehren.

    Mit Podiumsdiskussionen Zerredet man schon seit 15 Jahren die Probleme.
    Irgendwann fliegen die einem dann eben doch um die Ohren.
    Und mit ablenkungsmanöfern wie dem KLIMAWANDEL löst man auch keine Probleme.
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  •   Smartraver
    (7579 Beiträge)

    14.04.2015 18:30 Uhr
    Also sowas wie ein Stammtisch im großen Rahmen
    Anders würde ich das nicht sehen.
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    14.04.2015 15:20 Uhr
    Was soll der Quatsch!
    Wer sind die Brandstifter?

    Die Politiker,die Probleme nicht in den Griff bekommen?

    Kulturschaffende, die sich im Namen der Kultur alles erlauben dürfen?

    Richter, die in vieler Augen fragwürdige Urteile verkünden?
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  •   DreiFragezeichen
    (1402 Beiträge)

    14.04.2015 14:55 Uhr
    Gute Idee!
    Die, die es angeht, wird man allerdings in einem Theater nicht erreichen.
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    14.04.2015 19:16 Uhr
    Ich hätte da einen vorschlag für unsere Kulturschafenden.
    Badischen Staatsteater
    Das Buch Gender Gaga lesen.
    Und darüber ein Inhaltlich unverfälschtes Stück machen.
    Dann würde ich mir eine Vorstellung gönnen.
    Wenn Kagida mehr wird, werde ich mir auch Kagida gönnen.

    Gender Gaga Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.
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