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Karlsruhe Badener Straße 34

Ein Antrag auf Wohnnutzung liegt nicht vor (Foto: ka-news)
Das umstrittene Gebäude in der Badener Straße 34, in dem erst ein Bordell ansässig war und das nun ein NPD-Zentrum werden sollte, darf laut Auskunft der Stadt bis auf weiteres weder zu Wohn- noch zu anderen Zwecken genutzt werden. Da der Eigentümer bis jetzt keine Wohnnutzung beantragt habe, sei das Gebäude derzeit für keinerlei Nutzung zugelassen.

Nachdem die Versiegelung des Gebäudes für Renovierungsarbeiten geöffnet wurde, dürfen sich Personen derzeit lediglich zu diesem Zweck in dem Haus aufhalten. Am vergangenen Samstagabend hatten daher Vertreter des Bauordnungsamtes und des Zentralen Juristischen Dienstes im Beisein von Polizeibeamten vier Anwesenden, die sich nicht berechtigt darin aufhielten, eine Untersagungsverfügung eröffnet (ka-news berichtete).

Durch die Eilentscheidung des Gemeinderates (ka-news berichtete) sei ohnehin nur noch eine Nutzung als Wohnhaus möglich, sofern der Eigentümer dies beantrage und auch genehmigt bekomme. Weiter habe die Stadt keine Hinweise, dass die NPD bereits einen Mietvertrag für das Gebäude unterschrieben habe. Man werde das Haus aber gemeinsam mit der Polizei weiter beobachten, auch damit die Unterlassungsverfügung eingehalten werde.

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