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Karlsruhe Aussicht auf Fördermittel

Ob die Karlsruher Fridericiana auch aus der Schlussrunde im Herbst als Sieger hervorgeht? (Foto: ka-news)
Gleich vier baden-württembergische Hochschulen haben gute Chancen, als Elite-Universität hohe Fördermittel zu bekommen. Auch die Universität Karlsruhe (TH) schaffte in einer ersten Auswahlrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den Sprung in die Vor-Elite. Im Südwesten kamen neben Karlsruhe auch Freiburg, Heidelberg und Tübingen eine Runde weiter.

Die Gemeinsame Kommission der DFG und des Wissenschaftsrats hat die Kandidaten für die zweite Auswahlrunde der "Exzellenzinitiative" am gestrigen Freitagabend bekannt gegeben. Bundesweit haben sich insgesamt 27 Hochschulen um den Rang einer Elite-Universität beworben, zehn sind jetzt noch übrig. Aus diesem Bewerberkreis werden in einem nächsten Schritt vier bis fünf Siegerhochschulen ausgewählt. Die endgültige Entscheidung, welche der zehn Hochschulen als Elite-Uni in den kommenden fünf Jahren mit jeweils bis zu 21 Millionen Euro rechnen können, soll im Herbst fallen.

Uni-Rektor Horst Hippler: "Ein erster großer Erfolg"

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Forschung an deutschen Universitäten zu stärken und die Hochschulen dazu anzuspornen, Strategien für ihre Zukunft zu entwickeln. Im Rahmen der "Exzellenzinitiative", die im Juni des vergangenen Jahres auf den Weg gebracht wurde, stellen Bund und Länder zwischen 2006 und 2011 Fördermittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Geld verteilt sich auf insgesamt drei Programme, so genannte Förderlinien: Dazu gehören "Exzellenzcluster" zur Förderung der Spitzenforschung, "Graduiertenschulen" zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie "strategische Zukunftskonzepte" zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung.

In einer ersten Stellungnahme hat die Uni Karlsruhe den Sprung in die nächste Runde als "ersten großen Erfolg" bezeichnet. Die Fridericiana darf jetzt in allen drei Programmen oder Förderlinien ausführliche Anträge für die endgültige Auswahl stellen. "Damit haben wir eine hervorragende Chance, mit unseren Anträgen erfolgreich zu sein", freute sich Rektor Professor Dr. Horst Hippler nach Bekanntgabe der Entscheidung. Drei der Antragsskizzen, die die Uni Karlsruhe eingereicht hat, haben die Gutachter der DFG und des Wissenschaftsrats ausgewählt.

"Hervorragende Ausgangsposition" für Uni Karlsruhe

In der ersten Förderlinie "Exzellenzcluster" ist das DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) aufgefordert, einen Antrag auf Aufwertung des Centrums zum "Exzellenzcluster" zu stellen. In der Linie der Graduiertenschulen konnte die Antragsskizze des Projekts "Karlsruhe School of Optics and Photonics" die Gutachter überzeugen. Auch mit der Antragsskizze des "strategischen Zukunftskonzepts" schaffte die Fridericiana den Sprung in die nächste Runde und wird nun einen endgültigen Antrag stellen.

Nur Universitäten, die mit ihren Anträgen sowohl in der ersten als auch in der zweiten Linie erfolgreich sind, können auch in der dritten Linie eine Förderung erhalten. Hippler: "Wir sind jetzt in einer hervorragenden Ausgangsposition, da wir die Gutachter mit unseren Skizzen auf ganzer Linie überzeugen konnten."

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