Karlsruhe Aufschub für Ex-Steffi

Im Angesicht der Räumung: Mit Barrikaden und deutlichen Worten zeigen sich die Ex-Steffi-Bewohner wehrhaft (Foto: ka-news)
In der Auseinandersetzung um die bevorstehende Räumung der Schwarzwaldstraße 79 haben sich die Ex-Steffi-Leute offenbar etwas Zeit und Luft verschaffen können.

Im Gespräch mit Karlsruhes Sozialbürgermeister Harald Denecken haben die Bewohner des Autonomen-Domizils am gestrigen Freitag der Stadt mehrere Ersatzobjekte vorgeschlagen.

Seit vergangenem Mittwoch, 1. Februar, ist die Ex-Steffi wieder besetzt (ka-news berichtete). Die von beiden Seiten vertraglich vereinbarte Frist zur Räumung des Hauses südlich des Hauptbahnhofs ist verstrichen, ohne dass die Bewohner das Gebäude verlassen hätten. Im Rathaus ließ man bislang keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Ex-Steffi-Bewohner jetzt endgültig aus dem Haus raus müssen. Die Besetzer wollen ihr derzeitiges Domizil eigenen Angaben zufolge erst räumen, wenn eine ihrer Meinung nach geeignete neue Bleibe gefunden wurde.

Nun zeichnet sich möglicherweise eine einvernehmliche und friedliche Lösung ab: Vertreter der Ex-Steffi haben der Stadt "mehrere Ersatzobjekte" genannt, zitieren die BNN in ihrer Wochenendausgabe den Pressesprecher der Stadtverwaltung, Bernd Wnuck: "Es sind einige dabei, die man jetzt ernsthaft prüft." Für Ende nächster Woche ist erneut ein Treffen zwischen den beiden Seiten anberaumt. Bis dahin wird den Hausbesetzern ein Moratorium für die Räumung gewährt. Allerdings: "Das heißt nicht, dass man auf unbefristete Zeit in Gespräche eintritt", so Wnuck gegenüber dem Blatt. Die rechtlichen Vorbereitungen für eine Räumung liefen weiter.

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