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Philippsburg Atommüll: Sylvia Kotting-Uhl kritisiert Philippsburger Bürgermeister

Beim Streit um die Zwischenlagerung von zusätzlichem Atommüll in Philippsburg hat sich nun die atompolitische Sprecherin der Grünen, die Karlsruher Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl, eingeschaltet. Die Ankündigung des Philippsburger Bürgermeisters Stefan Martus, sich notfalls mit zivilem Ungehorsam gegen die Lagerung fremden Atommülls zu wehren, bezeichnete sie als "scheinheilig".

"Bürgerinnen und Bürger, die immer gegen das AKW vor ihrer Haustür waren, können zurecht eine zusätzliche Belastung beklagen", so Kotting-Uhl in einer Pressemitteilung. Der Aufschrei der Empörung des Philippsburger Bürgermeisters sei dagegen höchst scheinheilig.

"Den infrage stehenden Atommüll haben die Atomkraftwerke produziert, auch die der EnBW. Ein Atomkraftwerk vor Ort zu haben, bedeutet eben nicht nur erquickliche Einnahmen für die Gemeindekasse, sondern es bedeutet auch massive Gefahren, die vor allem vom AKW-Betrieb selbst ausgehen", so die Politikerin. Es sei bemerkenswert, dass der Philippsburger Bürgermeister sich nie über die Gefährlichkeit des Atomkraftwerks empört, 2010 nicht gegen die Laufzeitverlängerung protestiert habe und  nun so tue, als hätten Atomkraftwerk und Atommüll nichts miteinander zu tun.

"Wer Philippsburg einen Gefallen tun will, muss sich für Gerechtigkeit einsetzen"

Eine Lösung des Endlagerproblems werde es nur geben, wenn die Lasten auf dem Weg dorthin solidarisch und gerecht verteilt würden. Die Politik habe nach schwierigen Verhandlungen in dieser Woche einen "wichtigen und notwendigen Durchbruch" erzielt. "Damit verbunden ist allerdings die unbequeme Wahrheit für manche Atomstandorte, dass sie nach jahrzehntelanger einseitiger Belastung von Gorleben nun wieder mit in die Verantwortung genommen werden."

Wichtig sei allerdings auch, dass es bei der Verteilung der 26 ausstehenden Castorbehälter auf die Zwischenlager gerecht zugeht. Was nicht passieren dürfe sei, dass den Philippsburgern die Verantwortung für RWE-Atommüll aufgebürdet werde und dafür ein RWE-Standort wie Biblis aus der Pflicht entlassen werde. "Politische Verantwortungsträger, die der Gemeinde Philippsburg einen wirklichen Gefallen tun wollen, sollten sich in diesem Sinne um Gerechtigkeit bemühen", so Kotting Uhl.

Hintergrund zum Streit um Atommüll in Philippsburg:

Philippsburg kündigt "zivilen Ungehorsam" gegen fremden Atommüll an

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Kommentare (78)
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  •   ordnungshueter
    (175 Beiträge)

    14.04.2013 12:46 Uhr
    retardiert ...
    in der analen phase verblieben ? - nicht gut - hier lesen kinder mit.
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  • unbekannt
    (851 Beiträge)

    14.04.2013 13:30 Uhr
    hier lesen Kinder mit
    was hat Schnee mit einer Analen Phase zu tun.Du hast eine sehr schmutzige Phantasie.Schäme dich,und wenn du Kinder schützen willst solltest du dafür sorgen das eine entsprechende Lektüre vorhanden ist.
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    12.04.2013 18:53 Uhr
    Die Lösung
    Stellt den Atom Müll einfach bei Grünen Politikern auf deren Hof.
    Dort bleibt er ihnen am Längsten erhalten.
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  • unbekannt
    (851 Beiträge)

    12.04.2013 19:54 Uhr
    dann ...
    sieh zu das kein Grüner in deiner Nachbarschaft wohnt.Dann bist du nämlich verar...t
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    12.04.2013 21:34 Uhr
    Früher hat
    man noch gesehen wo Grüne wohnen, das ist leider vorbei beim grünen Wohlstandsbürgertum. Die tarnen sich jetzt super.

    Schlimmer als ein Grüner im Haus ist nur noch ein Rechtsanwalt. Dann kannsch einpacken.
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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    12.04.2013 21:56 Uhr
    Dann
    ist ein grüner Rechtsanwalt des Satan schlechthin.
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  • unbekannt
    (851 Beiträge)

    13.04.2013 10:05 Uhr
    Oh je,
    die Grünen wollen doch die Guten sein.In welcher Welt leben wir denn,entsetzlich, so was aber auch.
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  •   till
    (930 Beiträge)

    13.04.2013 11:09 Uhr
    Dieser Faden zeigt
    die grenzenlose Dummheit viele User hier.
    Zu blöd, um zu erkennen, wer uns den Atommülldreck eingebrockt hat. Die Grünen waren vor 30 jahren schon schlauer als die ganzen Atomdeppen und deren Lobby. Hätte man damals den richtigen Weg eingeschlagen, dann hätten wir längst eine Energieversorgung, die niemanden belastet und verträglich ist.
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  • unbekannt
    (851 Beiträge)

    14.04.2013 12:01 Uhr
    Dieser Faden
    wessen Geistes Kind du bist.Du stellst-Viele - Forenteilnehmer als grenzenlos Dumm und zu blöd dar.Schön,du bist der Gutachter,der Allwissende.Das ist jetzt das eine,aber ebenso Tatsache ist:Der Atommüll ist da, stammt ursprünglich aus Deutschland und es gibt Internationale Verträge die einzuhalten sind.Desweiteren : Hätte der Hund nicht...Und um dir nun einige schöne Stunden zu bereiten:Auch im Ärmelkanal wurden Fässer mit A-Müll endeckt.Und als kleines Zuckerl obendrauf:Denk mal an die Gasmunition die in den 50 ern in der Ostsee und im Gebiet vor Helgoland versenkt wurden.Einen schönen und Sonnigen Tag wünsch ich dir.
    Und zu deiner Ausdrucksweise:
    Da waren mal welche die wollten aus Sch..e Butter machen,erster Zwischenbericht:Streichfäig ist es,an Form Farbe und Geruch arbeiten wir.Die konnten das,ob du das auch kannst ,zeig mal.
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  •   dipfele
    (5601 Beiträge)

    12.04.2013 14:12 Uhr
    gibt es nichts
    wichtigeres für die Grünen, als auf ein sich medienwirksam produzirendes Bürgermeisterlein zu reagieren ? Das ist doch nur Schaumschlägerei. Die Entscvheidungen werden nicht von Hinterbänklern getroffen, sondern ganz oben.
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