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Karlsruhe "Atomklo Deutschlands": Karlsruher Grüne diskutieren Endlagersuche

Die Grünen Karlsruhe laden zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, 16. November, um 19.30 Uhr im "Walhalla" in der Augartenstraße 27 ein. Schwerpunktthema ist die Endlagersuche in Deutschland. Die atompolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, Sylvia Kotting-Uhl, wird sich interessierten Bürgern der Diskussion stellen.

Auch wenn ein Atomausstieg vereinbart wurde - das Atommüll-Problem bleibe und wachse täglich weiter, heißt es in einer Pressemitteilung der Karlsruher Grünen. Wie der Gorleben-Untersuchungsausschuss und die Entwicklungen vor Ort gezeigt habe, sei Gorleben "eindeutig nicht die Lösung". Ein gelungenes Konzept für eine wirklich ergebnisoffene Endlagersuche setze "höchste Beteiligungskultur, höchste Transparenz und zweifelsfreie wissenschaftliche Auswahlkriterien voraus".

Keiner möchte "Atomklo" werden

Aber auch das werde vermutlich nicht reichen, um betroffene Regionen für eine positive Beteiligung zu gewinnen, so die Grünen. Keine Region möchte das "Atomklo Deutschlands" werden. Zu schlecht seien die Erfahrungen, die mit der Auswahl von Endlager-Standorten - allen voran Asse und Gorleben - gemacht worden seien.

Wie können wir "verantwortungsvoll" mit Atommüll umgehen? Soll Atommüll rückholbar gelagert werden - und wenn, wie lange? Nach welchen Kriterien soll die ergebnisoffene Endlagersuche erfolgen? Was heißt dies für Zwischenlager und Castortransporte? Diese und weitere Fragen zur "Endlagersuche in Deutschland" wird die Grünen-Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, am kommenden Mittwoch mit allen Interessierten ansprechen und sich der Diskussion stellen.

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  •   barlou
    (2555 Beiträge)

    14.11.2011 13:17 Uhr
    Können...
    ...wir die Castoren nicht irgendwo auf dem Meeresgrund abstellen? Hauptsache wir kommen wieder dran, wenn etwas passieren sollte. Andererseits ist in Gorleben ja wohl ohnehin in absehbarer Zeit Land unter angesagt, wenn die Menschheit weiter ohne Ende Treibhausgase in die Atmosphäre bläst.
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    14.11.2011 19:45 Uhr
    Oh die Klimakatastrope .....
    "wenn die Menschheit weiter ohne Ende Treibhausgase in die Atmosphäre bläst. "

    Ich sehe keinen grund mehr daran zu glauben das es eine Erderwährmung einen Treubhauseffekt Klimagase und gar eine Klimakatastrope gibt..

    Schau mal auf www.klimaskeptiker.info

    Das man den so genannten Atommüll Rückholbar Lagern sollte ist allerdings eine Gute Ide.
    Warscheinlich kann man den in kommenden KKWs zu Strom verbraten.
    Sihe auch http://www.buerger-fuer-technik.de/
    und http://tinyurl.com/6njsvlx
    Das deutsche Fukushima-Desaster
    Medien-Tsunami und Polit-GAU verwüsten die Stromversorgung.
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