Die Demonstration fand zum vierten Mal in Folge im Anschluss an die traditionelle Mai-Kundgebung des DGB im Stadtgarten statt. Dort hatte auch IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann gesprochen.
Demo vom Festplatz zum Werderplatz
"Unsere Kraft liegt in der Solidarität der Beschäftigten. Im Betrieb, in den Gewerkschaften", rief er den Versammelten zu. "Der 1. Mai ist und bleibt der Tag der Solidarität aller abhängig Beschäftigten, der internationale Tag der Arbeit, der Tag für Gerechtigkeit und Freiheit. Dafür demonstrieren wir heute, Glückauf Kolleginnen und Kollegen!"
In Transparenten und Redebeiträgen wurde bei der Demo danach auf die Bedeutung des 1. Mai als "Kampftag" der lohnabhängig Beschäftigten hingewiesen und eine Alternative zum kapitalistischen Gesellschaftssystem gefordert. Ein weiterer zentraler Punkt waren nach Angaben der Autonomen Antifa die steigenden Mietpreise in Karlsruhe. Kritisiert wurde der mangelnde soziale Wohnungsbau der Stadt und die Vergesellschaftung von Wohnraum gefordert. Die Demonstration zog vom Festplatz über den Hauptbahnhof zum Werderplatz.
Auch die Jusos Karlsruhe haben an der traditionellen Demo in der Innenstadt teilgenommen und waren anschließend mit einem Stand im Stadtgarten vertreten. "Als Stimme der Jugendlichen stehen wir an der Seite der Gewerkschaften, für bessere Arbeitsbedingungen von jungen Menschen, das bedeutet für uns: Eine gute Ausbildungsentlohnung, faire Arbeitsbedingungen und die Übernahme nach der Ausbildung", macht Juso-Kreisvorsitzender Markus Tideman in einer Pressemitteilung deutlich.
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