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Karlsruhe 300 Jahre Stadtverwaltung und Gemeinderat: Tag der offenen Tür im Karlsruher Rathaus

Der Karlsruher Gemeinderat und die Stadtverwaltung feiern Jubiläum: Zum 300-jährigen Bestehen lädt das Rathaus für Samstag, 24. November, von 10 bis 17 Uhr, zum Tag der offenen Tür. Zudem können Besucher an diesem Tag erstmals mit dem Riesenrad auf dem Marktplatz die Innenstadt aus luftiger Höhe erkunden.

Unter dem Motto "Es begann im Wirtshaus…" verspricht die Stadt in einer Pressemeldung für den Tag der offenen Tür ein abwechslungsreiches Programm: Etwa 30 Ämter und städtische Betriebe werden sich mit Mitmachaktionen und Informationsangeboten präsentieren. Um 10 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Frank Mentrup den Tag der offenen Tür im Bürgersaal des Rathauses. Dort werden zudem die aktuellen Stadträte für Gespräche rund um das Stadtgeschehen bereitstehen.  

ka-news Hintergrund 
Im Jahr 1718 - drei Jahre nach Stadtgründung - zog Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach von der Karlsburg in sein soeben fertiggestelltes Schloss. Um die Verwaltung zu regeln, tagte am 24. November auch der frisch gewählte Stadtrat zum allerersten Mal. Zur historischen Sitzung trafen sich die sechs Ratsmitglieder mit dem damaligen Bürgermeister Johannes Sembach in dessen Wirtshaus Waldhorn.
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Kommentare (2)
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  •   ALFPFIN
    (6323 Beiträge)

    22.11.2018 09:54 Uhr
    Ich habe das ja neulich schon geschrieben,
    nicht nur die Besucher "ins Riesenrad hängen". Auch den Gemeinderäten*innen täte zwischendurch mal ein bisschen frische Luft gut. Der Markgraf selbst soll ja auf eine gut geregelte Verwaltungsarbeit Wert gelegt haben. Was daraus geworden ist, ist eine andere Sache.

    "Karl Wilhelm fand 1709 ein Land vor, das stark verschuldet war und dessen Wirtschaftstätigkeit sich auf einem kümmerlichen Niveau befand. Sein Bestreben eine wirkliche Landesherrschaft – einen Staat – zu bilden erforderte die Sicherung von Einnahmen zur Finanzierung eines verlässlichen Staatsapparates und eine Entschuldung um eine Schmälerung seiner Herrschaft durch Verpfändungen zu vermeiden".

    Vielleicht sollten die Gemeinderäte und der OB einmal in den Archiven nachlesen. Ich weiß ja nicht, ob man wegen Überschuldung zum Beispiel unserer Kombi (von 500 Millionen Steigerung auf 1,3 Milliarden oder so) die Bahnen einschließlich der hierfür Verantwortlichen verpfänden könnte, aber es wäre zu überlegen. grinsen
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  •   IchKA
    (624 Beiträge)

    21.11.2018 18:34 Uhr
    Was aus dem Rathaus rauskommt
    reicht völlig. Muss man da wirklich rein ?
    Unter "Mitmachaktionen" stelle ich mir als Teil der Stadtgesellschaft was ganz anderes vor als alle paar Jahre mein Kreuzchen auf dem Wahlzettel zu machen. Sogenannte Bürgerbeteiligungen als Teil einer Strategie von Öffentlichkeitsarbeit hat eine reine Alibifunktion und beteiligt nicht wirklich und es wird schwieriger unzufriedene Bürger im Zaum zu halten.
    Es ist wie immer: Im Rathaus regieren immer noch meist die alten Hofschranzenstrukturen von Großherzogs Gnaden und die BNN sind der Steigbügelhalter.
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