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Karlsruhe 200 Jahre Badische Verfassung: Das Fundament der Demokratie wird gefeiert

Das 200-jährige Jubiläum der Badischen Verfassung steht vor der Tür. Die soll mit einer Verkündung und Salutschüssen vor dem Schloss gefeiert werden.

Vor 200 Jahren unterzeichnete der damalige Großherzog Karl die Badische Verfassungsurkunde, die Grundlage für den Aufbau der Demokratie. Da diese laut der Landesvereinigung Baden in Europa im Jahr 1818 die fortschrittlichste und freiheitlichste im deutschen Staat war, soll das Jubiläum gefeiert werden. 

Das hat das Fest zu bieten

Zur Feier des historischen Wendepunktes heißt die Badische Heimat Regionalgruppe am Mittwoch, 22. August, 12 Uhr, alle Interessierten auf dem Schlossplatz willkommen.

Zu Beginn wird Oberbürgermeister Frank Mentrup die wichtigsten Paragrafen der 200 Jahre alten Verfassung öffentlich verkünden. Unterstützt wird er dabei durch die Salutschüsse der Bürgerwehr, so die Landesvereinigung weiter. 

Bürgerwehr Karlsruhe
Bild: Karl Leis

Im Anschluss sollen eine szenische Darbietung und das Badner-Lied folgen. Zuletzt können auch die kleinen Badener bei einem Luftballon-Wettbewerb dafür sorgen, dass die damaligen, revolutionären Ideen der Badischen Verfassung verbreitet werden. 

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Kommentare (18)
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  •   Rundbau-Gespenst
    (10456 Beiträge)

    21.08.2018 12:28 Uhr
    nichts desto trotz freue ich mich,
    dass es mal wieder einen offiziellen Anlass in KA gibt, bei dem das Badnerlied gesungen wird.
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  •   mueck
    (9839 Beiträge)

    21.08.2018 12:32 Uhr
    !
    Die Drais-Radtour in den Hardtwald gibt's ja leider nicht mehr ... Da wurde man am Monumentenhaus mit Blasmusik incl. Badnerlied, Bier und Würstchen empfangen ...
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  •   chris
    (489 Beiträge)

    21.08.2018 07:48 Uhr
    Badener Vorreiter der Demokratie
    In der Tat sind die Badener Vorreiter der Demokratie. 1848/1849 mit Niederschlagung der letzten Widerstandskämpfer in Rastatt. Blutig vom Kaiser niedergemetzelt. Jetzt kommen die Gedenktafeln vor das Reiterdenkmal, symbolisch leider viel kleiner als der Kaiser. Auf alle Fälle hat Baden eine echte Verfassung. Wohingegen Deutschland "nur" ein Grundgesetz hat. Nach der Wende hätte man sich eine Verfassung geben "müssen". Hat man versäumt. Warum? Und warum gibt noch immer keinen Friedensvertrag nach dem 2. WK? Ein Verfassungsgericht in KA ohne Verfassung? "Gewohnheitsrecht"? Offene Flanke für Reichsbürger? Warum handelt man hier nicht. Alles seltsam. Demos griechisch das Volk. GG legt "repräsentative" Staatsform fest, dennoch so gut wie keine direkte Demokratie, keine Volksentscheide auf Bundesebene analog der Schweiz. Keine Macht den "Proleten"? Dem dummen Volk? Stichwort GEZ. Gute Nacht und Amen.
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  •   Der_dunkle_Turm
    (362 Beiträge)

    21.08.2018 20:52 Uhr
    Volksabstimmungen
    sind sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

    Erstens wird im Vorfeld gelogen was das Zeug hält, um dem Wähler "wahre Fakten" zu präsentieren. Das würde noch grotesker werden, als das, was uns heute aufgetischt wird.

    Zweitens werden die, die unterliegen mit ihrer Meinung und Gestaltungsmöglichkeit ausgegrenzt. So spaltet man eine Gesellschaft.

    Drittens dürften nur wenige die Kompetenz für eine fundierte Entscheidung haben.

    Allerdings sind einsame Entscheidungen und ein freundliches Gesicht mit nachgeschalteter Propaganda alles andere als optimale Staatslenkung.
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  •   UngueltigDannZuLang
    (13 Beiträge)

    21.08.2018 11:11 Uhr
    Verfassung
    Wie schon (von 'stefko') angemerkt wurde: Das Grundgesetz ist unsere Verfassung. Und nach meiner Meinung die beste, die 'wir' je hatten. Vor der Leistung der Dame und Herren Verfasser habe ich grossen Respekt.

    Die Verfassung von 1818 wuerde heute in vielen Teilen niemanden mehr begeistern. Dennoch war sie wichtig und hatte ihren Wert. Auch wenn sie am Ende nur eine Eintagsfliege war.

    Unsere heutige Verfassung darf gern noch laenger gelten. Wird sie auch, hoffe ich.
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  •   Waterman
    (6127 Beiträge)

    21.08.2018 11:04 Uhr
    Wieso dennoch - eher deswegen!
    "GG legt "repräsentative" Staatsform fest, dennoch so gut wie keine direkte Demokratie"

    Wir wählen uns Repräsentanten auf Zeit und die sollen das ganze bewerkstelligen.

    Und das ist auch gut so!
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  •   dipfele
    (4830 Beiträge)

    21.08.2018 13:31 Uhr
    Wenn wirklich im Sinne.....
    …. der gesamten Bevölkerung diese Repräsentanten entscheiden. Tatsache ist aber, dass die Interessensvertreter der multinationalen Konzerne die Politik massiv beeinflussen und in der Kommunalpolitik manches hinter verschlossenen Türen entschieden wird.
    Wir brauchen auch als Wahlvolk mehr Mitbestimmung. Nur alle vier-fünf Jahre ein Kreuzle machen genügt nicht.
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  •   Mondgesicht
    (1871 Beiträge)

    21.08.2018 12:03 Uhr
    Eine gute Verfassung
    verhindert nicht, dass das Volk so wählt, dass es eine unfähige Regierung bekommt.
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  •   stefko
    (1948 Beiträge)

    21.08.2018 10:14 Uhr
    Apropos Volksentscheide, Schweiz und "GEZ" ...
    Erst im März haben sich dort zwei Drittel der Abstimmenden gegen die Abschaffung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen - welcher übrigens in der Schweiz ca. doppelt so hoch ist wie hierzulande zwinkern
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  •   stefko
    (1948 Beiträge)

    21.08.2018 10:02 Uhr
    Das Grundgesetz
    ist die deutsche Verfassung. Wie man das Kind nennt ist letztendlich nicht von Bedeutung. Wer sich an der Begrifflichkeit aufhängt, möge zB nach Großbritannien schauen. Dort gibt es gar keine Verfassung.

    Was den Friedensvertrag angeht, den gibt es, nennt sich 4+2-Vertrag und regelt alles die Souveränität Deutschlands betreffende. Ein "klassischer" Friedensvertrag war gar nicht gewünscht, da dieser mit allen damals kriegsbeteiligten Parteien zu schließen gewesen wäre und wahrscheinlich nicht geringe Reparationsforderungen mit sich gebracht hätte.
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