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Karlsruhe 12.30 Uhr wird entschärft

Ab 12.30 Uhr soll die Fliegerbombe entschärft werden (Archivfoto: pr)
Bei Baggerarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Bahn AG östlich der Rüppurrer Straße sind Arbeiter am gestrigen Montagnachmittag auf ein gefährliches Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen.

Die an die Fundstelle an der Ecke Henriette-Obermüller- und Marie-Baum-Straße im Neubaugebiet Süd-Ost geeilten Sachverständigen des Kampfmittelbeseitigungsdiensts Baden-Württemberg identifizierten den in etwa 3,5 Meter Tiefe liegenden Blindgänger als eine zehn Zentner schwere amerikanische Fliegerbombe. Für die für den heutigen Dienstag vorgesehene Entschärfung hat der Experte eine zu evakuierende Sicherheitszone von 300 Metern rund um die Fundstelle festgelegt. Ab zirka 12.30 Uhr soll nach Informationen von ka-news dann mit der Entschärfung begonnen werden. Die Dauer der Entschärfung ist derzeit nicht vorherzusehen.

Evakuierung beginnt um 10 Uhr

Für die Dauer der Maßnahme müssen folglich mehrere hundert Familien und Beschäftigte ihre Wohnungen beziehungsweise Arbeitsplätze verlassen. Die im Scheck-In-Center am Mendelssohnnplatz ansässigen Firmen und Gastronomiebetriebe, das Hauptzollamt, das Telekom-Areal an der Rüppurrer Straße sowie eine Großspedition südlich der neuen Kriegsstraße sind ebenfalls betroffen. Außerdem müssen auch die Südseiten des Hochhauskomplexes Ostendstraße 15, 15a und 17 geräumt werden. Zeitgleich wird die neue Kriegsstraße im Bereich zwischen Mendelssohnplatz und Kreisel für den Verkehr voll gesperrt. In dieser Zeit erfolgt durch die Polizei eine örtliche Umleitung. Dagegen wird der Verkehr auf der Rüppurrer Straße voraussichtlich ungehindert fließen können.

Hier zu sehen: der zu evakuierende Bereich (Grafik: pol)

Der gemeinsame Stab von Rettungsdiensten, Feuerwehr, Stadt Karlsruhe und der Polizei plant, mit der Evakuierung um 10 Uhr zu beginnen, so dass der festgelegte Bereich spätestens um 12 Uhr vollständig geräumt ist. Erst danach können die Spezialisten mit ihrer Arbeit beginnen.

Polizeibeamte informierten die betroffenen Anwohner

Seit den späten Nachmittagsstunden des gestrigen Montags waren etwa 35 Polizeibeamte, darunter auch 20 Angehörige der Bereitschaftspolizei damit beschäftigt, die betroffenen Anwohner von den geplanten Maßnahmen zu unterrichten. Für bettlägerige, gehbehinderte und alte Menschen werden die Rettungskräfte am heutigen Einsatztag ein Ausweichquartier anbieten und den Transport dorthin übernehmen. Von der Evakuierung Betroffene können sich im Zieglersaal der Gaststätte Akropolis in der Baumeisterstraße 18 aufhalten. Hier besteht auch die Möglichkeit der Verpflegung.

Von den Maßnahmen betroffen ist der Bereich zwischen neuer Kriegsstraße, Rüppurrer Straße zwischen Mendelssohnplatz und Luisenstraße sowie fast das gesamte Neubaugebiet Süd-Ost.

ka-news wird seine Leser über die Ereignisse im Verlauf des Tages auf dem Laufenden halten.

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