Karlsruhe Corona-Quarantäne: Ettlinger Berufsschulzentrum nimmt Unterricht wieder auf

Nachdem eine Mitarbeiterin an Schulen des Beruflichen Bildungszentrums Ettlingen positiv auf Covid-19 getestet wurde, wurden alle Schüler und Lehrkräfte gebeten, zu Hause zu bleiben. Das teilte die Stadt am Sonntag in einer Pressemeldung mit. Am Mittwoch wird der Betrieb wieder aufgenommen.

Dienstag

11:54Schulbetrieb läuft ab Mittwoch wieder an

Das Gesundheitsamt habe im Rahmen seiner Ermittlungen inzwischen Kontaktpersonen nur an der Bertha-von-Suttner Schule und der Albert-Einstein-Schule identifiziert. Darüber berichtet das Landratsamt Karlsruhe in einer Pressemeldung. Nicht betroffen sei die Schulgemeinschaft der Wilhelm-Röpke Schule.

An der Bertha-von-Suttner Schule seien zwei Klassen, einzelne Lehrer und weitere Mitarbeiter betroffen, an der Albert-Einstein-Schule eine Schulklasse, viele Lehrer und einzelne Mitarbeiter." Diese Personen wurden darüber informiert und müssen in häuslicher Quarantäne bleiben", so das Landratsamt weiter.

Bild: ka-news.de

"An allen drei Schulen im Berufsschulzentrum wird der Unterricht am Mittwoch, 11. März, wieder aufgenommen. An der Wilhelm-Röpke-Schule ganz regulär und an der Berta-von-Suttner-Schule mit minimalen Unterrichtsausfällen."

Weil sich viele der Lehrkräfte an der Albert-Einstein-Schule in häuslicher Quarantäne befinden, werde nun ein neuer Übergangs-Stundenplan eingerichtet, über den die Schüler täglich auf dem Laufenden gehalten werden sollen. Nach Angabe des Landratsamtes ist dadurch auch mit einer höheren Zahl von Unterrichtsausfällen zu rechnen.

Sonntag

14:29Erkrankte in häuslicher Isolation

Bei der Erkrankten handelt es sich um eine Rückkehrerin aus Südtirol, die sich jetzt in häuslicher Isolation befindet. Das Gesundheitsamt hat in Absprache mit den Schulen und der Schulverwaltung empfohlen, den Schulbetrieb in allen drei Schulen des BBZ vorerst auszusetzen.

Wann der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Relevante Kontakte der Erkrankten werden noch ermittelt. Es findet vorerst kein Unterricht statt. 

Wie Sie sich schützen

Da das Coronavirus eine respiratorische Erkrankung ist, demnach die Atemwege betrifft, ist der Ansteckungsmechanismus dem einer Grippeinfektion zu vergleichen. 

1. Korrekte Husten- und Nies-Etikette: Wer Husten oder Niesen muss, sollte sich vor anderen Personen abwenden und Abstand halten. Anstelle in die Hände vor das Gesicht zu halten, sollte ein Taschentuch oder die Armbeuge vorgehalten werden.

2. Handhygiene: Berührt man mit den Händen das Gesicht, können Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen. Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Beim Händewaschen empfehlen die Experten, sich 20 bis 30 Sekunden für das Einreiben mit Seife Zeit zu lassen. Auch unter den Nägeln intensiv waschen - am besten kurz halten, sie sind ein Infektionsherd.  

3. Im Krankheitsfall: Wer an einer Atemwegsinfektion erkrankt ist, sollte im öffentlichen Raum immer einen Abstand von ein bis zwei Metern zu anderen Personen halten. Wenn Sie in einem Risikogebiet waren und Symptome zeigen, melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt und dem örtlichen Gesundheitsamt. Notieren Sie Ihre Kontaktpersonen. Die Risikogebiete finden Sie unter auf der Webseite des Robert Koch Institutes.

4. Bei erkrankten Personen: Das Tragen eines Mundschutzes wird empfohlen. Wer selbst an einer respiratorischen Infektion erkrankt ist, kann durch das Tragen eines Mundschutzes andere Personen vor einer Ansteckung schützen, teilt das Robert Koch Institut mit.

5. Bei gesunden Personen: Kein Tragen eines Mundschutzes. Gesunde Personen sollten auf Empfehlung der Experten des Robert-Koch-Institutes (RKI) auf einen Mundschutz verzichten. „Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person signifikant verringert." Laut der WHO kann das Tragen eines Mundschutzes sogar ein Risiko sein: Es könne ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnahmen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.
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