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Karlsbad Mann kann nicht schlafen und ruft zur Tötung von Hund auf: Verdächtiger ermittelt

Weil er sich wiederholt durch einen bellenden Hund in seiner Nachtruhe gestört fühlte, hat ein Mann in Karlsbad (Kreis Karlsruhe) per Flugblatt zur Tötung des Tieres aufgerufen.

Zwei Monate nach dem Verteilen der Flugblätter, hat die Polizei ihn nun identifiziert. Als dringend tatverdächtig gilt ein 48-Jähriger. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verleumdung und wegen öffentlicher Aufforderung zu einer Straftat. In den Anfang Oktober verteilten Flugblättern hatte der Mann für die Tötung des Hundes eine Belohnung von 1.000 Euro in Aussicht gestellt und einen Unbeteiligten als Verfasser genannt.

Die Polizei schritt ein, nachdem der namentlich erwähnte angebliche Verfasser wegen Verleumdung Anzeige erstattet hatte. Die Beamten prüften in den vergangenen Wochen rund zwei Dutzend Flugblätter, die in Briefkästen, an Fahrzeugen und auf der Straße gefunden worden waren. Beim Vergleich mit früheren Beschwerdeschreiben des 48-Jährigen entdeckten sie inhaltliche und formale Übereinstimmungen. Damit konfrontiert, habe der Mann schließlich eingeräumt, die Flugblätter geschrieben und verteilt zu haben, so die Polizei am Donnerstag.

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Kommentare (8)
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  •   Svetogor
    (322 Beiträge)

    30.11.2018 11:04 Uhr
    .
    Na Klasse. Da wird mal wieder einer verknackt, der nur seine Ruhe haben wollte. Gegen die Besitzer des bellenden Köters wird natürlich nichts unternommen. Im Gegenteil - das Mistvieh wird bestimmt fröhlich weiterbellen dürfen.

    Gegen das Gebell klagen, kann man eh vergessen. Da werden einem die Möchtegern-Götter in Robe was von "zumutbar" vorfaseln.
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  •   Route66
    (1685 Beiträge)

    30.11.2018 13:39 Uhr
    Doch
    man kann was tun. Mal ein Lärmprotokoll als Beweis führen und dann klagen. Mit guten Aussichten auf Erfolg.

    Hier mal ein paar Urteile zum Thema Hundegebell:

    Mehr als eine halbe Stunde anhaltendes Klaeffen taeglich bzw.laenger als zehn Minuten dauerndes Bellen in den Zeiten von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 19.00 bis 8.00 Uhr ist der Nachbarschaft nicht zuzumuten (OLG Hamm, 22 u 265/87).

    Aber:

    Ein Hundehalter ist nicht verpflichtet, seine Hunde so zu halten, daß sie nur zu bestimmten Zeiten, nicht länger als 10 Minuten am Stück und insgesamt nicht mehr als 30 Minuten am Tag bellen. So entschied das Landgericht *******furt über die Klage eines Nachbarn wegen der Lärmbelästigung. Damit wich das Gericht von einer vorangegangenen Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln ab. LG *******furt 21.2.1997 Az. 3 S 57/96
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  •   linkesocke
    (85 Beiträge)

    29.11.2018 19:25 Uhr
    Leider
    kümmert sich die Polizei einen Dr... um nächtliche Ruhestörungen. Ich könnte da auch manchmal austicken wenn werktags bis nachts um 3 Parties im Garten gefeiert werden.
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  •   Kojak
    (142 Beiträge)

    29.11.2018 16:19 Uhr
    Anhand früherer Beschwerdeschreiben
    identifiziert... Da wurde wohl dem Querulanten seine eigene Schreibfreudigkeit zum Verhängnis. Gut, dass man ihn erwischt hat. Bitte um eine spürbare Strafe.
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  •   vielvornichtsdahinter
    (1051 Beiträge)

    29.11.2018 16:04 Uhr
    Kann
    man den Namen des Mannes erfahren? Das wäre schön.
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  •   Route66
    (1685 Beiträge)

    29.11.2018 17:00 Uhr
    Warum?
    Willst Du zur Selbstjustiz ihm gegenüber aufrufen?
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  •   vielvornichtsdahinter
    (1051 Beiträge)

    29.11.2018 22:46 Uhr
    nö,
    aber scheinbar du, wenn du nachfragst.
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  •   Ich-habe-es-doch-gesagt
    (24 Beiträge)

    29.11.2018 19:25 Uhr
    Solche
    Menscgen haben einfach nichts zu tun in ihrem Leben
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