Initiative gegen Gehwegparker

Inzwischen bin ich im Opa-Alter und gehöre zu den Kinderwagenschiebern. Früher hat mich es kaum gestört, wenn Kreuzungen zugeparkt waren. Durch die geringste Lücke schlängelte ich mich durch. Unsere Kinder schafften sich einen Doppelkinderwagen, ca. 70 cm breit, für die beiden Enkel an. Da wurde das Queren einer Kreuzung zum Problem. Die Gehwegparker denken garnicht an solche Opas wie mich. Zum Thema ein Artikel des Bundesverbandes Körperbehinderter

Hinweiskarte ermahnt Gehwegparker

Kennen Sie nicht auch das Problem: Ein Autofahrer parkt soweit auf dem Gehweg, dass dieser nahezu unpassierbar ist. Für Passanten mit Kinderwagen, Gehilfe oder für Rollstuhlfahrer bleibt dann oft nur die Möglichkeit, auf die Straße auszuweichen. Dass das nicht ganz ungefährlich ist, kann sich wohl jeder vorstellen.

Mit witzigen Hinweiszetteln macht der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) darauf aufmerksam, dass viele Menschen auf eine freie Durchfahrt auf dem Gehweg angewiesen sind. Die Kärtchen haben einen Haftstreifen an der Rückseite und können damit am Fahrzeug angebracht werden.
10 dieser Kärtchen erhält man kostenlos beim BSK e.V. gegen Einsendung eines frankierten (55 Cent) und adressierten Briefumschlags (C6 oder DIN-lang): BSK e.V., Gehwegparker-Karten, Postfach 20, 74236 Krautheim

In Deutschland leben rund 7 Millionen Menschen mit Behinderung, viele davon sind körperbehindert. Ihre Interessen vertritt seit 1955 der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. Das Ziel des BSK ist es, diesen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in einer Welt ohne Barrieren zu ermöglichen. Dazu arbeitet der BSK gemeinsam mit weiteren Verbänden zusammen: auf politischer und sozialer Ebene sowie im Netzwerk der BSK-Selbsthilfegruppen. Der BSK hat heute 25.000 Mitglieder und Förderer.
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