Ab 2012 „Familienpflegezeit“

Ab Januar 2012 gilt das Gesetz zur Familienpflegezeit. Es sieht vor, dass Berufstätige (Ausnahme: 400-Euro-Minijobber) zwei Jahre lang ihre Arbeitszeit verringern können, um einen Angehörigen zu pflegen. Die Wochenarbeitszeit kann auf bis zu 15 Stunden heruntergefahren werden – allerdings nur, wenn der Arbeitgeber mitspielt. Um die Gehaltseinbußen während der maximal zweijährigen Pflegezeit abzufedern, ist eine Lohnaufstockung vorgesehen, die anschließend wieder mit dem Gehalt verrechnet wird. Zugleich muss der Arbeitnehmer, der die rein freiwillige Pflegezeit beansprucht, die zweijährige Lohnaufstockung durch den Arbeitgeber mit einer Versicherung absichern, falls nach der Pflegezeit die Arbeit nicht mehr aufgenommen werden könnte.

Der Sozialverband VdK fordert deutliche gesetzliche Verbesserungen bei den pflegenden Angehörigen und hat hierzu 2011 eine Aktion (www.pflege-geht-jeden-an.de)  gestartet. Die „Familienpflegezeit“ geht ihm nicht weit genug. Der VdK fordert die schnelle Durchführung einer Pflegereform.
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