Ministranten-Gottesdienst 2012

Es ist erst 9.50 Uhr. In St. Michael also noch viel zu früh für den Sonntagsgottesdienst. Und dennoch sind die Ministranten schon da: Sie richten ein, räumen um und bauen auf, was am Vorabend schon vorbereitet worden war. Der erste eigene Gottesdienst steht an. Der große Ministrantengottesdienst. Nach zwei Monaten Proben und einem Leiterwochenende ist nun der Tag gekommen an dem wir diesen Gottesdienst und dabei auch ein wenig uns selbst feiern dürfen: Die Einführung unseres fünfzigsten Ministranten nämlich, von der vor Jahren noch niemand zu träumen gewagt hätte.

Zu diesem Anlass haben wir es uns als Ministranten natürlich nicht nehmen lassen, uns ein wenig in die Liturgie einzumischen: Sei es beim Tagesgebet, oder den Fürbitten; von der Liederauswahl bis zur Predigt trägt heute alles die Handschrift der Ministranten. Es wird also ein ganz besonderer Gottesdienst werden. Wir haben sogar aus gegebenem Anlass eigens einen Ministrantenchor gegründet, um die Gemeinde kräftig und teilweise sogar mehrstimmig mit Gesang und musikalischer Begleitung zu unterstützen.

Kurz vor dem Gottesdienst blieb nur noch eine Frage, welche unsere ausufernde Liederauswahl schon im Voraus begrenzte und die sicherlich auch die Gottesdienstbesucher beschäftigte: Wie lange wird es wohl dauern?
Doch allen Befürchtungen zum Trotz konnten wir nicht einmal den Rekord von Pfarrer Ehret brechen und während des Gottesdienstes merkten wir gar nicht wie schnell die Zeit verging. Wem es dennoch zu lang war, der wurde vermutlich nach dem Gottesdienst angemessen entschädigt, denn zum Dank für die zahlreichen Male, an denen Sie uns mit Spenden oder dem Kauf eines Kuchens unterstützt haben, boten wir nach dem Gottesdienst Kuchen an – diesmal umsonst.

Zum Schluss möchte ich noch allen Danke sagen, die beim Entstehen dieses Gottesdienstes mitgewirkt haben: dem Pfarrer, der seine Zeit opferte, um mit uns die Lieder zu Proben (auch wenn ich vermutlich nicht ganz falsch liege, wenn ich sage, dass auch er zumindest ein bisschen Spaß dabei hatte); den Ministranten, insbesondere den Sängerinnen und Sängern und den Musikanten, aber auch unseren fünf Neulingen sowie allen anderen, dafür, dass sie bei uns mitmachen; allen Leitern, die dabei waren, denn ich glaube, wir können stolz auf uns sein.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Generationen.
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