Rückblick Mitgliederversammlung

Unternehmungen zur Entlastung der Südtangente

Zu Beginn des Jahres 2011 wurde eine Interessengemeinschaft der Bürgervereine und Bürgergemeinschaften Mühlburg, Grünwinkel, Südweststadt, Rüppurr, Bulach und Beiertheim gegründet.

Im Rahmen dieser Interessengemeinschaft wurden Briefe an den Verkehrsminister sowie an mehrere Abgeordnete geschrieben, Im Juli 2011 fand ein Erörterungstermin bei Herrn Ingo Wellenreuther statt.

Weiterhin wurden das BNN-Forum und der zweitägige Faktencheck wahrgenommen.
Eine zeitnahe Entlastung der Südtangente ist derzeit nicht in Sicht, diese wird vom Bau der zweiten Rheinbrücke abhängen. Über dieses Vorhaben soll angeblich im Juni  eine richtungsweisende Entscheidung anstehen.

Das Heft „Unser Beiertheim“

Das Heft „Unser Beiertheim“ erschien bis Ende 2011 3 x jährlich, im Heft wurden in erster Linie Beiertheimer Belange abgehandelt. Leider deckten die Werbeeinnahmen in den letzten Jahren die Kosten des Heftes nicht mehr, im Jahr 2011 mussten pro Heft zwischen € 500 und € 600 vom Vereinsvermögen zugeschossen werden.

Hinzu kam, dass unser Vorstandsmitglied, Herr Hans Hoffmann, welcher den Kontakt zu den Inserenten pflegte, dauerhaft erkrankte.

Somit beschloss der Bürgerverein Beiertheim, dem bereits bestehenden Kooperations- und Nutzungsvertrag zwischen der KA News GmbH und der Stober Vertriebs GmbH & Co. KG beizutreten.

Das neue Heft erscheint nun 6x im Jahr, ungefähr die Hälfte des Heftes betrifft allerdings die Stadt Karlsruhe und ist in den Heften der ebenfalls dieser Vereinbarung beigetretenen Bürgervereine identisch.
Die andere Hälfte des Heftes wird weiterhin vom Bürgerverein gestaltet.

Die Verträge mit den Inserenten werden von der Stober Vertrieb GmbH & Co. KG geschlossen, die Herstellungskosten werden ebenfalls von Stober getragen. Erstattet werden ebenfalls die Austragekosten, welche vom Bürgerverein verauslagt werden. Kosten für das Heft entstehen dem Bürgerverein grundsätzlich nicht.

Herr Dr. Wolfgang Fritz, der Vorsitzende des AKB, sah insbesondere in Ziffer 6.5 der Vereinbarung ein gewisses Haftungsrisiko. Dort heißt es: „Die Bürgervereine und deren verantwortliche Redakteure haben zudem sicherzustellen, dass die Bürgervereine weder direkte noch versteckte Werbung für Dritte über das vertragsgegenständliche Redaktionssystem eingestellten Inhalten (Artikel, sonstige Beiträge, Fotos, etc.) schalten.“

Der Vorstand des Bürgerverein Beiertheim sieht in dieser Regelung allerdings kein Risiko, für die verantwortlichen Redakteure ist es kein Problem, eine versteckte Werbung zu erkennen.

Im Übrigen käme ohnehin nur eine Haftung bei nachgewiesenem Verschulden eines Redakteurs im Betracht. Dies schließt der Vorstand aus.
Dass sich die Firma Stober mit einer Vereinbarung absichern muß, ist verständlich.

Veranstaltungen

Marathon
Wie die bisherigen Jahre übernahm der Bürgerverein Beiertheim auch 2011 eine Verpflegungsstation, es fand sich eine Vielzahl freiwilliger Helfer, welche für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Beierder Hock
Im Oktober fand wie die letzten Jahre der Beierder Hock statt. Zu Beginn der Veranstaltung wurde der Vorsitzende durch einige Besucher auf Lärmbelästigungen im Bereich der Beiertheimer Tafel hingewiesen. Im Verlauf dieses Gespräches wurde sogar geäußert, der Bürgerverein möge doch dafür sorgen, dass die Tafel nach Oberreut verlegt würde, schließlich kämen die meisten der Besucher ja von dort. Der Vorstand des Bürgervereins kann diese Auffassung nicht teilen, muß sie allerdings mit gegebener Toleranz zur Kenntnis nehmen. Tatsächlich ist der Bürgerverein stolz auf die Beiertheimer Tafel, die behaupteten Lärmbelästigungen wurden überprüft und haben sich nicht bestätigt. Im Ergebnis war der Beierder Hock allerdings ein gelungener Abend und brachte dem Bürgerverein nicht unerhebliche Spenden ein.

Vorweihnachtliches Adventskonzert und Neujahrsempfang
Beide Veranstaltungen waren gut besucht und brachten dem Bürgerverein Spenden im bisherigen Rahmen ein, welche im Fall des Konzerts dem Badischen Konservatorium und der evangelischen Kirche zugute kamen.

Verschiedenes
Die Verlegung des Weihnachtsbaums vom Albtalbahnhof auf den Kirchplatz bei St. Michael konnte bewirkt werden.
Daneben wurden Gefahrenstellen im Bereich der Bulacher Albbrücke sowie der Kreuzung Ebertstraße / Karlstraße beanstandet.
Weiterhin die Müllsituation beim Beiertheimer Brunnen und an der Bushaltestation Stephanienbad.
Bei der Bulacher Albbrücke wurde ein Warnschild aufgestellt, bei der Kreuzung wird hoffentlich in naher Zukunft ein Augenscheinstermin stattfinden.
Die Müllsituation hat sich entschärft.

Weiterhin wurden einige verblasste Fahrbahnmarkierungen beanstandet, welche erneuert wurden.
Mehr zum Thema
Unser Beiertheim: Wappen Bürgerverein Beiertheim
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