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Untergrombach Corona-Regeln missachtet: Am Untergrombacher Baggersee werden die Parkplätze um die Hälfte reduziert

Weil sich die Besucher des Untergrombacher Baggersees bisher nur selten an die Corona-Abstandsregeln hielten, ergreift die Stadt Bruchsal nun härtere Maßnahmen: Sie reduziert die vorhandenen Parkplätze am See am kommenden Wochenende um die Hälfte.

Die Zufahrtstraßen werden ab Belegung des Parkplatzes nur noch für den Anliegerverkehr freigegeben. "Zudem wird der Gemeindevollzugsdienst die Zufahrtsstraßen zum See verstärkt kontrollieren und Knöllchen an widerrechtlich parkende Fahrzeuge verteilen", heißt es in der Meldung der Stadtverwaltung.

"Wir müssen weiterhin achtsam sein, zu unserem eigenen Schutz und zum Schutz der Anderen. Nur so können wir das, was wir bisher an Lockerungen erreicht haben, fortführen und ausbauen", sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

"Bitte beachten sie die Abstandsregeln, sonst müssen wir restriktive Maßnahmen ergreifen"

Die Bruchsaler Verwaltungsspitze appelliert an die Vernunft der Baggersee-Besucher: "Bei allem Verständnis für das Bedürfnis, einen Sommertag mit Schwimmen und Sonnen zu verbringen - bitte beachten sie die Abstandsregeln, sonst müssen wir restriktive Maßnahmen ergreifen. Die Corona-Pandemie ist noch lange nicht beendet", so Bürgermeister Andreas Glaser.

Rund um den Untergrombacher Baggersee werden nun aktualisierte Hinweisschilder zu den geltenden Corona-Regeln angebracht. Die Stadtverwaltung warnt zudem davor, in die am See befindlichen Naturschutzzonen einzudringen: "Wenn Sie merken, der Baggersee ist total überfüllt, gehen Sie zum Beispiel in eines unserer Freibäder." Die Zeitfenster für einen Freibadbesuch können unter www.stadtwerke-bruchsal.de gebucht werden.

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  •   andip
    (10459 Beiträge)

    24.07.2020 12:10 Uhr
    Um was geht es eigentlich?
    Dass da zu viele mit dem Auto kommen und alles zuparken, aber wenn die mit dem Rad kämen stört es nicht?
    Oder das generell zu viele zum Baden kommen?
    In dem Zusammenhang würde mich eines interessieren:
    Im Biergarten können bis zu 20 Leute dicht an dicht an einem Tisch sitzen, im Freibad/Baggersee auf der Liegewiese dagegen nicht?
    Wo ist da der Unterschied?
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  •   Freigeist1
    (1282 Beiträge)

    24.07.2020 12:49 Uhr
    Die aus
    Pf, S, BB, HN etc. kommen aber eben nicht mit dem Rad, sondern in ihrer Karre.
    Man kann einfach zwischen Theorie und Praxis unterscheiden, dann hat man die Antwort. In der Coronakrise setzt sich die praxisorientierte Sichtweise durch, weil z.B. auch dort wo es theoretisch keine Fälle hätte geben sollen es in der Praxis doch welche gab. Selbst Behörden müssen sich nun teils auf die echten Probleme konzentrieren, statt sich nur auf Vorschriften, Verordnungen und Annahmen u.ä. zurückzuziehen zwinkern
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  •   Kojak
    (420 Beiträge)

    24.07.2020 15:24 Uhr
    Praxisorientierte Sichtweise
    hieße ja, dass nicht mehr nach den geltenden Gesetzen und Verordnungen gearbeitet wird, sondern nach Gutdünken?! Das wäre das Ende des Rechtsstaats und die Einführung der Willkür. Eine Corona-Polizei, die einfach mal so entscheidet, welches Verhalten ihr jetzt gerade gefällt und was nicht - ist das Ihr Wunsch?

    Nur gut, dass Sie an entsprechender Stelle nichts zu melden haben.
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  •   freigeist
    (593 Beiträge)

    23.07.2020 21:14 Uhr
    Das Ganze wird noch lustiger
    wenn die ferienn beginnen,die temperaturen steigen und nur ein ebegrenzte Anzahl an besuchern in die Schwimmbäder darf,dann wird eben in der entstehenden Kloake gebadet,tolle Aussichten dazu wer soll dann den Verkehr und den Zugang regeln.Die Konfrontationen sind doch da schon vorbestimmt.
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  •   Freigeist1
    (1282 Beiträge)

    24.07.2020 10:35 Uhr
    Ne, das Problem
    gibt es an Wochenenden.
    Warum sollten an Ferienwochenenden mehr Leute an den See oder ins Bad wollen als im übrigen Sommer. Erfahrungsgemäß fahren in den Schulferien manche Menschen auch weg. Nord- und Ostsee sollen ausgebucht sein...
    Und vielleicht fällt den Pf, S, BB, HN -lern ja auch noch eine näher gelegene Naherholungsmöglichkeit ein...?
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  •   Senfdazu
    (337 Beiträge)

    23.07.2020 15:10 Uhr
    😎
    Wird auch Zeit. Als Untergrombacher haben wir schon seit Jahren keine Lust mehr, unseren Baggersee zu bebaden. Können die HN, S und PDF-Leute (oder wo sie alle herkommen) nicht ihre eigenen Seen besaßen. Der Baggerseetourismus ist einfach lästig, da sich alles durch und über unser Wohngebiet quält. 😩
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  •   Freigeist1
    (1282 Beiträge)

    24.07.2020 10:39 Uhr
    Wie isses
    unter der Woche? Oder wenn es überraschend schöner wird als im Wetterbericht angekündigt?
    Vielleicht willst Du da mal "Euren" See "bebaden".

    Du selbst bist aber wohl nie unterwegs; Hast Du schon mal daran gedacht, wo Du den dort Einheimischen vielleicht auf den Wecker gehst? zwinkern
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  •   Senfdazu
    (337 Beiträge)

    24.07.2020 13:03 Uhr
    😎
    Depp. Wenn Du genau gelesen hättest, ich bin genau ein Einheimischer. Und es nervt den gesamten Ort der Baggerseetourismus.
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  •   80er
    (5736 Beiträge)

    23.07.2020 21:13 Uhr
    Gegen alles....
    ....mögliche werden heutzutage Demos organisiert. Warum demonstriert ihr nicht gegen die Fremdnutzer eures Sees? Zeigt denen dass ihr sie nicht haben wollt.
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  •   Senfdazu
    (337 Beiträge)

    23.07.2020 15:13 Uhr
    😎
    Scheiß Autokorrektur: nicht PDF sondern PF war gemeint
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