Graben-Neudorf Großeinsatz in Graben-Neudorf: Vier Scheunen komplett abgebrannt, Gesamtschaden von über einer Millionen Euro

Aus noch bislang unbekannter Ursache geriet am Dienstag kurz vor 11.30 Uhr in der Sophienstraße in Graben-Neudorf eine Scheune in Brand. Darüber informiert die Polizei in einer Pressemeldung. Das Feuer breitete sich rasch aus und griff auf weitere angrenzende Scheunen über. Bislang sind vier Scheunen komplett abgebrannt, bei zwei weiteren ist die Feuerwehr aktuell mit Löscharbeiten beschäftigt.

Aktualisierung, 17. Juli, 16.39 Uhr

"Der Sachschaden beläuft sich aller Voraussicht nach auf mehr als eine Millionen Euro", sagt eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage von ka-news.de. Die Ursache des Brands ist allerdings weiterhin noch unklar und Gegenstand der aktuellen Ermittlungen. 

Aktualisierung, 18.49 Uhr

In der Grabener Sophienstraße hat am Dienstagvormittag ein Scheunenbrand etwa 150 Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und des Technischen Hilfswerks auf den Plan gerufen. Darüber informiert die Polizei nun in einer Pressemeldung. Aufgrund einer starken Glutentwicklung dauern die Löscharbeiten der Feuerwehr aktuell noch an. "Ein Übergreifen der Flammen auf das umliegende Wohngebiet konnte weitestgehend verhindert werden", so die Polizei.

Durch die starke Hitzeentwicklung sind jedoch Schäden an angrenzenden Wohnhäusern entstanden. Im Rahmen der Löscharbeiten erlitt ein Mitarbeiter der Feuerwehr eine Rauchgasvergiftung, weshalb er in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Nach aktuellem Stand ist durch den Brand ein Sachschaden im oberen sechsstelligen Bereich entstanden. Aus der Luft wurde versucht mit einem Polizeihubschrauber und zwei Drohnen des Arbeiter-Samariter-Bundes Glutnester zu erkennen.

Polizei erbittet Hinweise und Bildmaterial

Aufgrund des Brandes wurde vorsorglich die Stromversorgung abgeschaltet, wodurch die Vakuummatratze einer bettlägerigen Frau den Unterdruck verlor und mit einem Notstromaggregat der Feuerwehr versorgt werden musste.

Da die Brandursache bislang noch offen ist, hat die Kriminalpolizei Karlsruhe die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0721/6665555. Anwesende, welche Bilder oder Videos des Brandes gefertigt haben, werden gebeten diese der Kriminalpolizei zum Zwecke der Ermittlungen zur Verfügung zu stellen. Diese können unter folgendem Link hochgeladen werden: https://bw.hinweisportal.de/.

Ursprungsmeldung

Die Polizei ist mit sechs Einsatzfahrzeugen vor Ort. Teilweise mussten Straßen gesperrt werden und Schaulustige vom Brandort ferngehalten werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen kamen laut Polizei keine Personen zu Schaden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro.

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