Kronau Nach Lkw-Crash bei Kronau: Mehrere Folgeunfälle und mehr als 100 Verstöße gegen Rettungsgasse

Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls unter Beteiligung von drei Schwerlastfahrzeugen auf der Bundesautobahn 5 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim, musste kurz vor 14 Uhr die A 5 an der Anschlussstelle Kronau in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt werden.

Wie die Polizei Karlsruhe in einer Pressemitteilung erklärt, kam es aufgrund der Vollsperrung zur erheblichen Staubildung. In der Folge ereignete sich gegen 15.40 Uhr am Stauende in Höhe Karlsdorf-Neuthard ein weiterer Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw-Führer nahezu ungebremst auf einen staubedingt bremsenden Lkw auffuhr. Der Unfallverursacher wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird hier auf zirka 16.000 Euro geschätzt.

"Gegen 16.40 Uhr ereignete sich Höhe Bruchsal ein weiterer Verkehrsunfall unter Beteiligung von drei Schwerlastfahrzeugen. Hierbei wurde der Unfallverursacher in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Der 61-Jährige wurde nach erster Einschätzung mittelschwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in eine Klinik", erklärt die Polizei weiter.  Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.

Bis zu 20 Kilometer Stau

In der Spitze kam es zu Staubildungen von 20 Kilometer Länge. Bei der Bildung einer Rettungsgasse kam es zu erheblichen Behinderungen, da teilweise alle drei Fahrstreifen von Fahrzeugen des Schwerverkehrs belegt waren. Auf einer Strecke von insgesamt 8 km stellten die Ordnungshüter innerhalb einer Stunde insgesamt 21 Pkw, 10 Lkw sowie 77 Sattelzüge fest, die keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse bildeten.

Ein Schwerfahrzeug behinderte die Einsatzfahrzeuge bei der Anfahrt. Des Weiteren ergaben sich sechs Gurtverstöße. Die Summe der hier zu erwartenden Bußgelder dürfte bei insgesamt 25.000 Euro anzusiedeln sein.

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