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Bruchsal Wieder Probleme mit der Rettungsgasse auf der A5: 110 Fahrer müssen mit Bußgeldern rechnen

Ein brennender Lastwagen sorgte am Mittwochmorgen für Behinderungen auf der A5 bei Bruchsal. Die Rettungskräfte hatten dabei mal wieder Probleme zum Einsatzort zu kommen. Die Verkehrspolizei fuhr mit einem Videofahrzeug durch die Rettungsgasse und zeichnete so Verstöße auf.

Ein auf dem Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Bruchsal und Karlsruhe-Nord brennender Lkw sorgte am Mittwochmorgen auf der Autobahn 5 für einen langen Stau. Beamte der Verkehrspolizei des Video- und Messdienstes nahmen dies zum Anlass, die Einhaltung der Rettungsgasse zu überwachen. Das geht nun aus einer Pressemeldung der Polizei hervor.

Bild: Feuerwehr Bruchsal

Noch während des Rettungseinsatzes und der Vollsperrung, die bis 9.40 Uhr andauerte, stellte die Verkehrspolizei 62 Autos und 48 Schwerfahrzeugen fest, welche die Rettungsgasse nicht ordnungsgemäß gebildet hatten. 16 Autos, 12 Lastwagen und zwei Busse behinderten sogar Rettungsfahrzeuge. Insgesamt verhängt die Polizei nun Bußgelder in Höhe von 33.000 Euro, heißt es in der Pressemeldung weiter.

"Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass es für größere Rettungsfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdiensten unmöglich gewesen wäre, die Rettungsgasse zu befahren. Selbst mit dem Pkw war die Durchfahrt teilweise bis auf wenige Zentimeter links und rechts neben den Außenspiegeln verengt", so die Polizei weiter. In der Gegenrichtung habe die Bildung der Rettungsgasse indessen "überwiegend" funktioniert.

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Kommentare (14)
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  •   DonHasi
    (913 Beiträge)

    26.10.2018 07:42 Uhr
    Held vom Erdbeerfeld
    Rettungsgasse zusperren ist Scheiße ohne Frage!
    Wer aber solchen Schwachsinn schreibt, ist entweder noch nie auf provisonsabhängige Arbeit angewiesen gewesen oder völlig bekloppt und verkennt die Realitäten. Straßen kann man verbreitern, dass es gefahrlos möglich ist eine ausreichende Rettungsgasse zu bilden. Wie ihr beiden eindrucksvoll bewiesen habt ist das mit Hirn nicht ohne weiteres möglich. Unser Volk ist so "obrigkeitshörig", das es sich von der "herrschenden Gutmenschen-Eliteliga" auch noch ein schlechtes Gewissen einreden läßt, dafür das vor Ort überall die "Infrastruktur" verreckt. Aber bald haben es die "grün-roten Mainstreamer" geschafft und unsere Verkehrsinfrastruktur ist auf dem Niveau unseres "Internetzugangs". Dann ist die "Rettungsgasse" in Deutschland das kleinste Problem.
    Übrigenst hat der "Aussendienstler" dann keinen Job mehr, wenn man nach eurer "Logik" verfährt. Man tauscht ihn einfach gegen einen billigeren aus. Er kann euch dann auch nicht mehr finanzieren.
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  •   Denkfehler
    (63 Beiträge)

    30.10.2018 18:01 Uhr
    Rettungsgasse...
    ....ist ganz einfach:
    In D werden ja immer mehr BAB-Kilometer dreispurig ausgebaut. Dann ist für solche Abschnitte die StVO dahin zu ändern, dass die Mittelspur als "Rettungsgasse" frei zu halten ist - Verkehr darf nur in der linken und rechten Fahrspur stattfinden - also Autoverkehr zwinkern. Die Mittel-Rettungsgassen-Spur darf auch nicht zum Überholen von KFZ in der rechten Spur genutzt werden, es ist direkt und unverzüglich in die äußere linke Spur zu wechseln.

    Und im Ernst:
    Ich kenne in D keinen BAB-Kilometer, auf dem es nicht möglich wäre, eine Rettungsgasse zu bilden. Man darf dazu auch die dicken weißen Linien zum Standstreifen nach rechts überfahren - oder den Begrenzungstreifen zur Mittelleitplanke. Alles nicht verboten.
    Wenn ich mich z. B. in der linken Spur ganz nach links quetsche (Rettungsgasse!), gibt es mit Sicherheit ein "Schlaule" hinter mir, der sich ganz rechts in die Spur stellt, damit er an mir vorbei nach vorne sehen kann.....und schon ist die Rettungsgasse dicht....
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  •   Prof.Baerlapp
    (590 Beiträge)

    26.10.2018 09:08 Uhr
    Mit grün-rot
    habe ich ja politisch wenig am Hut... aber was hat das mit der Rettungsgasse zu tun? Wenn sich alle an die Spielregeln halten, dann bleibt auch genug Platz, dass die Rettungsfahrzeuge durchkommen. Ohne Verbreiterung unserer Autobahnen. Bei Stillstand oder Schrittgeschwindigkeit brauche ich schließlich keine zwei Meter Seitenabstand zum nächsten Fahrzeug.

    Dass unsere Straßen teilweise nicht den Ausbauszustand haben, den man sich wünschen würde, ist ein anderes Thema. Das hat dann durchaus auch was mit grüner Verhinderungspolitik zu tun - aber nicht mit der Rettungsgasse.
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  •   DonHasi
    (913 Beiträge)

    25.10.2018 16:39 Uhr
    Held vom Erdbeerfeld
    Rettungsgasse zusperren ist Scheiße ohne Frage!
    Wer aber solchen Schwachsinn schreibt, ist entweder noch nie auf provisonsabhängige Arbeit angewiesen gewesen oder völlig bekloppt und verkennt die Realitäten. Straßen kann man verbreitern, dass es gefahrlos möglich ist eine ausreichende Rettungsgasse zu bilden. Wie ihr beiden eindrucksvoll bewiesen habt ist das mit Hirn nicht ohne weiteres möglich. Unser Volk ist so "obrigkeitshörig", das es sich von der "herrschenden Gutmenschen-Eliteliga" auch noch ein schlechtes Gewissen einreden läßt, dafür das vor Ort überall die "Infrastruktur" verreckt. Aber bald haben es die "grün-roten Mainstreamer" geschafft und unsere Verkehrsinfrastruktur ist auf dem Niveau unseres "Internetzugangs". Dann ist die "Rettungsgasse" in Deutschland das kleinste Problem.
    Übrigenst hat der "Aussendienstler" dann keinen Job mehr, wenn man nach eurer "Logik" verfährt. Man tauscht ihn einfach gegen einen billigeren aus. Er kann euch dann auch nicht mehr finanzieren.
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  •   FinnMcCool
    (134 Beiträge)

    25.10.2018 21:08 Uhr
    @Erdbeerfeld - Strassen verbreitern?
    Deine Wortwahl ist alles Andere als jugendfrei, aber ich antworte dir trotzdem. Wer es auf eine Autobahn nicht schafft eine Rettungsgasse zu bilden, dem gehört der Führerschein abgenommen. Die normale Autobahn in Deutschland hat je Fahrspur eine Breite von 3,50m, auf wenig befahrenen Strecken, normal sind aber 3,75m - bei zwei Spuren sind dies also 7,50m. Ein Fahrzeug darf nicht breiter als 2,55m sein. Dies gibt ein Breite von 5,10m wenn zwei Fahrzeuge direkt nebeneinander fahren (wobei PKW im allgemeinen deutlich schmäler sind). Wenn also auf der linken Spur knapp über die Fahrbahnbegrenzung hinaus angehalten wird und rechts ebenso, dann bleibt eine Rettungsgasse von gut 3,00m. Und erkläre doch einmal bitte, warum der Außendienstler dann keinen Job mehr haben soll. Damit unterstellst du, dass die Außendienstler sich nocht an die Regeln halten. Wer sich daran hält, braucht sich um Strafen keine Sorgen machen
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  •   Bundesadler
    (297 Beiträge)

    25.10.2018 07:46 Uhr
    Österreich ?
    dann lieber gleich das Schweizer Modell (Gehaltsabhängig).
    Beim ersten Verstoss ein Monatsgehalt, beim zweiten 3 Gehälter und beim dritten Verstoss ein Jahresgehalt. Spätestens dann haben wir die brävsten Autofahrer der Welt...
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  •   runner
    (409 Beiträge)

    24.10.2018 21:45 Uhr
    In der Gegenrichtung?
    Ohne Gaffer wäre dort das Bilden der Rettungsgasse gar nicht notwendig, weil der Verkehr rollen würde.
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  •   LJ_Skinny
    (196 Beiträge)

    25.10.2018 11:31 Uhr
    Naja....
    Nicht ganz zu Ende gedacht, wenn das angeblich wie im Radio ein beladener Reifentransporter war, und von dichtem Rauch auszugehen, ist, dann ballert man vermutlich nicht mit 120 durch die Rauchwand. Wenn es so war. Aber selbst bei sagen wir mal 10 Stundenkilometern vorbeifahren, dürfte es rein rechnerisch keinen stehenden Stau geben, da gebe ich ihnen vollkommen recht. Vor allem wenn man den Vordermann noch zwingen muss, auf er LINKEN Spur endlich wieder Gas zugeben...
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  •   betablocker
    (3546 Beiträge)

    25.10.2018 13:34 Uhr
    Doch,
    den Stau gibt es, es reicht ja wenn irgendwann einer die Geschwindigkeit drastisch verringert. Das zieht sich über Kilometer nach hinten durch und irgendwann stehen sie. Die unterschiedlichen Abstände der Fahrzeuge und die Reaktionszeiten der Fahrer türmen sich zu einem Berg auf der zum völligen Stillstand führt.
    Das kennt jeder. Auf einmal stockt der Verkehr, dann Stop and go und schliesslich Stillstand. Nach ein paar Minuten rollt es wieder an und auf einmal rennts wieder ohne dass irgendwas zu sehen ist woran es gelegen haben könnte. Kein Unfall, kein Pannenauto, nichts.
    Das sind genau die Staus die zB durch ein unbedachtes Fahrmanöver und die folgende starke Bremsung derer dahinter ausgelöst werden. Oder halt durch eine sinnlose Panikbremsung, sieht man oft genug. 500 Meter weiter schert der Laster aus und zack wird gebremst. Es muss noch nichtmal richtig gebremst werden, es reicht ja wenn die Bremslichter aufleuchten.
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  •   Der_Sprayer
    (264 Beiträge)

    24.10.2018 21:41 Uhr
    Erst wenn die Bußgelder
    in der Höhe denen der Österreicher angepasst werden, wird sich bei den sturen Idioten etwas ändern.
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