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Bruchsal Über 100 Verstöße gegen die Rettungsgasse: 23.000 Euro Bußgeld für Autofahrer nach Unfall auf A5 bei Bruchsal

Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 5 in der Nähe von Bruchsal hat die Polizei hart gegen Fahrer durchgegriffen, die keine Rettungsgasse gebildet hatten. Mehr als 100 Fahrer werden zusammen etwa 23.000 Euro an Bußgeld zahlen müssen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Eine halbe Stunde lang hatten die Beamten die Strecke in Richtung Heidelberg überwacht.

Bei dem Unfall am Donnerstagmittag war ein 47-jähriger Lkw-Fahrer an einem Stau-Ende auf einen anderen Lastwagen aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Lastwagen auf den nächsten aufgeschoben. Der 47-Jährige wurde schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der materielle Schaden beträgt etwa 50.000 Euro.

Aufgrund der Vollsperrung bildete sich hinter der Unfallstelle ein Stau von zeitweise mehr als 20 Kilometern Länge. Auf der Gegenfahrbahn entstand laut Polizei ein Stau von etwa zwei Kilometern Länge, weil Gaffer die Rettungsarbeiten beobachten wollten.

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Schwerer Unfall auf A5 bei Bruchsal: eine Person wurde schwer verletzt - rund 50.000 Euro Sachschaden 

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Kommentare (14)
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  •   Markus2019
    (1 Beiträge)

    09.03.2019 19:22 Uhr
    Kein Verstädnis
    Die Richtige Strafe Füherschein auf Lebenszeit weg + 1 Jahr Gefägnis + eine richtig fette Geldstrafe oben drauf. Kein Verständnis für die habe die sich nicht an die Regel halten. Denk mal nach das könnte ihr sein der da Hilfe braucht.
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  •   Der_dunkle_Turm
    (454 Beiträge)

    08.03.2019 17:08 Uhr
    Endlich gehts diesen Egomanen
    an den Geldbeutel. Warum hat das Jahrzehnte gedauert?
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  •   Route66
    (1685 Beiträge)

    08.03.2019 15:23 Uhr
    Das ist ein guter Anfang
    Und jetzt muss das künftig konsequent durchgezogen werden. Wenn der Lerneffekt bei 230 € nicht eintritt, dann auf 1000 erhöhen und Führerscheinentzug für mind. 1 Monat (die Gesetzesänderung sollte schnell durch sein). Wichtig ist nur immer dran bleiben. Und die Gaffer von der Gegenfahrbahn genauso behandeln. Scheinbar brauchen die das. Armselig.
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  •   FinnMcCool
    (171 Beiträge)

    08.03.2019 11:40 Uhr
    zu gering
    Die Strafen sind zu gering und werden zu wenig durchgesetzt. Prinzipiell finde ich, dass bei Rettungs- und Einsatzfahrten immer mindestens 2 Dashcams (vorne und hinten) zum Einsatz kommen. So kann man die Kennzeichen aufzeichnen und mit der Ansicht nach hinten auch die Fahrer. Dies wird dann nachträglich ausgewertet und wer keine Rettungsgasse gebildet hat wird bestraft. Neben einer hohen Geldbuße sollte dies auch direkt mit 4 Wochen Fahrverbot bewährt sein. Vielleicht merken es dann alle.
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  •   andip
    (9489 Beiträge)

    08.03.2019 12:05 Uhr
    Das mit den Kameras hat man hier auch gemacht
    sonst hätte man ja nicht so viele erwischt.
    Was die Höhe der Strafen angeht, da muss sich die Polizei nach dem Bussgeldkatalog richten, und was da drin steht, wird von einer Bundesregierung festgelegt und kann auch nur von so einer geändert werden.
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  •   mortimer
    (40 Beiträge)

    08.03.2019 08:41 Uhr
    Ich verstehe nicht
    wo das Prolem liegt eine Rettungsgasse zu bilden. Es ist doch das einfachste von der Welt. Wenn es rund 100 Fahrer waren, die zusammen circa 23.000 € berappen müssen, wäre das ja im Schnitt 230,00 €/Fahrer. Nicht schlecht. Aber wahrscheinlich immer noch zu wenig.
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  •   Schiller
    (116 Beiträge)

    09.03.2019 13:46 Uhr
    Gestern auf der A6
    Freitagsverkehr. Linke Spur macht es vor. Mittelspur kann nicht nach rechts, weil 95% der LKW dort stehen und den Pannenstreifen nicht verwenden wollen. Da haben wa den Salat.
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  •   NeoTiger
    (643 Beiträge)

    13.03.2019 13:01 Uhr
    Streng nach StVO genommen darf auch der Standstreifen zur Bildung einer Rettungsgasse nicht befahren werden. Gerade auf dreispurigen Fahrbahnen ist das auch nicht nötig. Die rechte Spur muss den Fahrern der Mittelspur nur gestatten auf dem Spurtrenner ausweichen zu können.

    Bei zweispurigen Fahrbahnen ist es zwar ratsam, dass die Fahrzeuge der rechten Spur etwas in die Standspur reinragen, sie dürfen sich aber nicht komplett darauf stellen, da sonst dem nachfolgenden Verkehr nicht klar ist ob sie denn nun auch liegengeblieben oder noch Teil des fließenden Verkehrs sind.
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  •   kommentar4711
    (2169 Beiträge)

    08.03.2019 09:09 Uhr
    ANTWORT AUF "ICH VERSTEHE NICHT"
    ich auch nicht. Aber egal wann ich im Stau stehe, praktisch immer muss ich maximal 5 Autos nach vorne und 5 Autos nach hinten schauen und sehe jemanden der es immer noch nicht kapiert hat.
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  •   myopinions
    (934 Beiträge)

    08.03.2019 09:54 Uhr
    ........das werden diejenigen
    sein, die auch nicht begreifen, dass man blinkt wenn man den Kreisverkehr verlässt und nicht wenn man reinfährt!
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