Bruchsal-Untergrombach Frösche in Bruchsal: Mildes Wetter lockt Amphibien aus Winterquartieren

Die milde Witterung sorgt für einen außergewöhnlich frühen Beginn der Amphibienwanderung in der Region: Bereits wenige Tage nach Neujahr wurden bei zehn Grad am Abend mehrere Frösche und Molche an der Bundesstraße bei Untergrombach beobachtet.

Erdkröten, die ansonsten frühestens Ende Februar zu ihren Laichgewässern aufbrechen, waren ebenfalls bereits im Januar unterwegs, berichtet der Verein für Umwelt- und Naturschutz Untergrombach. Im Raum zwischen Grötzingen und Bruchsal verlassen Frösche, Kröten, Molche und Unken derzeit ihr Winterquartier und machen sich auf den Weg zu ihren Sommerlebensräumen in den weitläufigen Wiesenflächen der Rheinebene.

Solche Witterungsverhältnisse bedeuten immer auch "Alarmbereitschaft" bei den Naturschützern in Untergrombach: Seit über dreißig Jahren betreut der örtliche Umweltverein den Abschnitt der B3 Richtung Weingarten, der insbesondere durch große Vorkommen des seltenen Springfroschs von überregionaler Bedeutung ist. Vor allem in den vergangenen Jahren haben sich zudem kleine Bestände der stark bedrohten Gelbbauchunke in Untergrombach ausgebildet.

Für die Betreuung der Wanderung suchen die Untergrombacher Naturschützer dringend und jederzeit noch ehrenamtliche Helfer aus dem Raum Bruchsal, die bei den abendlichen Einsätzen für jeweils rund zwei Stunden mit anpacken. Vorkenntnisse seien nicht erforderlich, eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich. Interessierte können sich melden unter Tel. 07257/1477 oder per E-Mail retomamica@t-online.de oder thomas.adam@onlinehome.de.

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