Freiburg NATO-Gipfel: Anti-Konflikt-Teams setzen auf Deeskalation

"Miteinander reden“ so lautet das erklärte Ziel der polizeilichen Anti-Konflikt-Teams, die beim NATO-Gipfel mit Demonstrationsteilnehmern und Gipfelgegnern ins Gespräch kommen sollen.

Der Polizeiführer des NATO-Einsatzes, Bernhard Rotzinger, begrüßte heute Morgen insgesamt 120 speziell ausgebildete Polizeibeamte sowie Psychologen in der Freiburger Gesamteinsatzleitung, die während des NATO-Gipfels eingesetzt werden.

Aufgabe der Anti-Konflikt-Teams ist es, Versammlungsteilnehmer über die Arbeit der Polizei zu informieren, dadurch für das polizeiliche Handeln zu sensibilisieren und Transparenz zu schaffen. Die Polizei setzt auf Deeskalation und versucht, mit den Gipfelgegnern ins Gespräch zu kommen. Dadurch soll die Kooperationsbereitschaft und letztendlich auch ein friedlicher Verlauf des Einsatzgeschehens gefördert werden.

Die 20 ausgebildeten Konfliktberater und Polizeipsychologen aus Baden-Württemberg werden bei den bevorstehenden Demonstrationseinsätzen, und Kundgebungen von Kollegen aus Berlin (26), aus Niedersachsen (20), aus Bayern (16) sowie aus Hessen (38) unterstützt. Jeweils drei Personen bilden ein Anti-Konflikt-Team, bestehend aus einem Sprecher, einem Sicherungsbeamten und einem Funker.

Die Teams sind in normaler Uniform oder in bürgerlicher Kleidung unterwegs und sind im Einsatz durch eine neongelbe Weste mit der Aufschrift "Anti-Konflikt-Team“ erkennbar. Die Anti-Konflikt-Teams sind Teil des offensiven Kommunikationskonzepts der Polizei während des NATO-Gipfels und werden von Polizeioberrätin Claudia Rohde geleitet.

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