Potsdam / Stuttgart Mehr als 4.000 Bundespolizisten anlässlich des NATO-Gipfels

Mehr als 4.000 Bundespolizisten sorgen bundesweit während des Nato-Gipfels am 3. und 4. April in Straßburg und Baden-Baden/Kehl an den Grenzen, Bahnhöfen und Flughäfen für Sicherheit. Außerdem wird die Polizei des Landes Baden-Württemberg mit bis zu 900 und das Bundeskriminalamt mit rund 550 Polizisten unterstützt.

Die Bundespolizei ist insbesondere für die sichere Anreise von Veranstaltungsteilnehmern auf dem Bahngebiet verantwortlich. Die seit dem 20. März temporär wieder eingeführten Grenzkontrollen an den Land- und Seegrenzen sowie an den Flughäfen sollen die Einreise von potentiellen Gewalttätern nach Deutschland beziehungsweise die Ausreise nach Frankreich verhindern. Eine besondere Herausforderung ist die erstmalige Anforderung von Bundespolizisten zur Unterstützung des EU-Nachbarlandes Frankreich. Die französische Polizei wird mit zwei Einsatzhundertschaften, vier technischen Einheiten und deren umfangreicher Ausrüstung sowie sechs Wasserwerfern mit Besatzung unterstützt.

"Die Bundespolizei bereitet sich insbesondere mit der Landespolizei Baden-Württemberg, französischen Sicherheitskräften, aber auch mit dem Technischen Hilfswerk, dem Zoll und der Deutschen Bahn AG anlässlich des NATO-Gipfels sorgfältig vor. Bei den bereits wieder eingeführten Grenzkontrollen arbeiten wir eng mit unseren Nachbarstaaten zusammen", so der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Matthias Seeger. Thomas Striethörster, Polizeiführer des Einsatzes der Bundespolizei, ergänzt: "Alle eingesetzten Bundespolizisten stellen sich auf einen friedlichen Verlauf des Einsatzes ein. Gewalttätigen Auseinandersetzungen begegnen wir jedoch konsequent mit allen rechtlichen Möglichkeiten."

Auch logistisch ist die Bundespolizei gefordert. In den vergangenen Wochen wurden für mehr als 4.000 Bundespolizisten Unterkünfte gesucht. In über 100 Herbergsbetrieben wurde man fündig. Allein im Raum Stuttgart werden 2.000 Beamte untergebracht.

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