Bei den lokalen Impfquoten spielen laut Ministerium verschiedene Faktoren eine Rolle: darunter Bevölkerungszahl, Altersstruktur, die Entfernung zum nächsten Impfzentrum, Ärztedichte und neben der eigenen Impfbereitschaft auch die Bereitschaft von Ärzten, vor Ort zu impfen. "Generell ist es das Ziel, die Impfquote in ganz Baden-Württemberg zu steigern", so ein Ministeriumssprecher.

Eine Spritze liegt auf einem Impfpass.
Eine Spritze liegt auf einem Impfpass. | Bild: Friso Gentsch/dpa/Illustration

Die Voraussetzungen wären gut: "Es gibt endlich genug Impfstoff", so der Sprecher. In vielen Impfzentren seien in nächster Zeit Termine frei. Gleichzeitig lasse aber die Nachfrage nach Impfterminen etwas nach. Mit einem "Impfgipfel" an diesem Freitag und Vor-Ort-Impfaktionen vor dem Supermarkt und auf dem Marktplatz, Drive-In-Aktionen oder Impfnachmittagen will das Land dem Impfen einen neuen Schub geben. "Wir setzen sozusagen auf 'Impfen to go'."

 
Mehr zum Thema Coronavirus-Karlsruhe: Corona-Virus in Karlsruhe