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Stuttgart Die Bevölkerung wird älter: Immer mehr Hochbetagte in der Region, Spitzenreiter ist Baden-Baden

Die Zahl der Hochbetagten in Baden-Württemberg ist auf einem Rekordhoch. Ende 2018 lebten im Land rund 294.000 Menschen, die 85 Jahre oder älter sind. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, lag die Zahl bei der Landesgründung 1952 noch bei 17.500 Menschen.

Zwei Drittel der sehr alten Baden-Württemberger sind Frauen. Mehr als 1.730 Menschen waren Ende 2018 sogar 100 Jahre und älter. Das Statistische Landesamt rechnet damit, dass sich die Zahl der Hochbetagten bis zum Jahr 2060 nochmals annähernd verdreifachen könnte - die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen steigt seit langem.

Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung liegt der Anteil der Hochbetagten bei 2,7 Prozent. In Baden-Baden ist der Anteil mit 3,7 Prozent am höchsten; jeder 27. Bürger ist in der Kurstadt 85 Jahre oder älter.

 

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  •   DonHasi
    (1003 Beiträge)

    09.10.2019 13:34 Uhr
    Bewußtsein
    Hoffentlich ist sich der Schreiber dieser Zeilen bewusst, das er ohne die Lebensleistung dieser "robusten Alten" wirklich arbeiten müsste.....
    Ich empfehle auch mal am Wochenende Zeitung zu lesen, dann entkräftet sich das "Märchen" von der überalterten Bevölkerung sehr rasch.
    Im übrigen wussten wir bisher wahrscheinlich alle nicht, das sich die über 85 jährigen Frauen untereinander alle noch kräftig vermehren, und auch gleich "steinalt" zur Welt kommen, anders ist die "Bevölkerungsexplosion" in dieser Altersgruppe ja nicht zu erklären....
    Von 11 Millionen Baden-Württembergern sind 294.000 älter als 85 also noch nicht mal 3 %. Das muss zwangsläufig unser "Ende" sein. Sag mir wie du mit deinen Alten und deinen Kindern umgehst und ich sag dir was du für ein Land bist.
    Lesen kann in diesem Zusammenhang sehr hilfreich sein.
    P.S Diese "lästigen" Alten tragen zwischenzeitlich durch die "Nachversteuerung" der Rente wieder mit mehr als 30 Milliarden zu den Steuereinnahmen unseres Landes bei.
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  •   Weichei
    (444 Beiträge)

    14.10.2019 18:12 Uhr
    Immer diese Alten
    Gehen Diese Euch nicht langsam auf die Nerven? grinsen
    Seit froh, dass ich weit weg bin. In ein paar Monaten 78 hedoch immer noch Berufstaetig. auf Wunsch meinerseits jedoch lediglich 100 Stunden pro Monat.
    Warum nur so wenig? Na. ich seit 12 Jahren Witwer und brauche auch Zeit fuer meine 4 Hunde und drei Katzen. grinsen
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  •   Weichei
    (444 Beiträge)

    14.10.2019 18:14 Uhr
    Berichtigung
    in ein paar Monaten 79.
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  •   Route66
    (1910 Beiträge)

    13.10.2019 21:48 Uhr
    So
    ist es DonHasi.
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  •   Suedweschter
    (394 Beiträge)

    09.10.2019 13:03 Uhr
    Was man gesät hat erntet man
    Wer sich nie binden wollte, weil er zu wählerisch, bzw. zu ich-bezogen war, keine Kinder wollte, um Verantwortung und Kosten aus dem Weg zu gehen, sich von seiner Ursprungsfamilie getrennt hat, in dem er weggezogen ist, immer den tollsten Berufschancen hinterher, ohne einmal zurückzublicken, ob die eigenen Eltern oder Geschwister oder Nichten und Neffen evtl. auch Hilfe brauchen ... tja diese Leute werden auch im Alter nicht mit Unterstützung irgendwelcher Art rechnen können!
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  •   Route66
    (1910 Beiträge)

    13.10.2019 21:47 Uhr
    Diese Leute
    haben aber gearbeitet und immer Steuern und in die Sozialkassen bezahlt. Genau diese Leute. Keine Auszeiten, sondern immer einbezahlt. Was soll das also?
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  •   Suedweschter
    (394 Beiträge)

    13.10.2019 22:01 Uhr
    Die Rechnung geht trotzdem nicht auf
    Auch die, die die Kindern bekommen und aufgezogen haben, zahlen Rentenbeiträge und Steuern "on top" neben der ganzen Arbeit und Verantwortung, die Kindererziehung bedeutet. Aber wir Eltern sind ja die Deppen der Nation! Wer denkt, dass man all die Leistungen, die Eltern ihren Kindern geben und umgekehrt, einfach mittels Einzahlung einer bestimmten Summe einkaufen kann, dem stehe Gott bei! Jede einfache Gesellschaft, wo man sich selbst umeinander kümmert ist, da unserer Eigenbrötlergesellschaft haushoch überlegen.
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  •   Route66
    (1910 Beiträge)

    14.10.2019 07:08 Uhr
    Die einen
    Haben sich entschieden Kinder zu bekommen, wobei die Frauen entweder das Kind sofort in die Kita abschiebenmoder aber zuhause bleiben bis es ca. 12 ist (in diesem Fall zahlt die Mutter 12 Jahre nicht in die Rentenkasse!!). Ich habe selbst Kinder, es war eine bewusste Entscheidung und ich hatte nie erwartet, dass jetzt die Gesellschaft für die Kosten aufkommt. Das war noch nie so in der Geschichte. Wir verzichten auf vieles, ein mal Urlaub im Jahr muss reichen, auch kaufen wir nicht ständig neue teure Autos. Alles geht nicht, ist aber die Erwartungshaltung unserer Gesellschaft. Mein Bruder hat keine Kinder, zahlt seit 45 Jahren zusammen mit seiner Frau in die Rentenkasse etc. Er hat seinen Rentenanspruch schwer und selbst erarbeitet oder nicht? Er hat übrigens auch für die Mutter, die 12 Jahr zuhause bleibt, mit eingezahlt! Also hat er jeden Anspruch auf eine Rente und im Pflege- oder Krankheitsfall auf Versorgung. Übrigens sind Kinder kein Garant für eine Versorgungnim Alter. sorry.
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  •   Suedweschter
    (394 Beiträge)

    14.10.2019 09:21 Uhr
    Die Gesellschaft kommt ganz bestimmt nicht für meine Kinder auf,
    ganz im Gegenteil! Weder für meine Kinder, noch für meine Alten übrigens. Was nirgends auftaucht, in keiner Statistik, aber der "fetteste" Brocken ist, ist die Arbeit, die Betreuung erfordert. Von Kleinen, wie von Alten. Wobei es beide dringend braucht, denn die, die heute klein sind, werden die, die morgen alt sind nicht nur versorgen, sondern auch die Rentenkasse weiter erhalten. Was nützt es dann, wenn jemand 45 Jahre immer ohne Unterbrechung eingezahlt hat und dafür nicht mit eigenen Kindern gesorgt hat, dass sowohl "pflegende Hände", als auch "zukünftige Bezahler" vorhanden sind? Wobei die "pflegenden Hände" sogar noch weitaus wichtiger sind, denn Geld allein versorgt pflegebedürftige Menschen nicht. Aber wir werden es schon noch lernen, dass man nicht alles kaufen kann; schlimmstenfalls am bitteren Ende. traurig
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  •   Route66
    (1910 Beiträge)

    14.10.2019 13:58 Uhr
    Ganz desillusioniert
    Unsere Kinder sind nicht die pflegenden Hände. Die studieren nämlich alle.
    Die pflegenden Hände kommen aus den Billiglohnländern oder die Rentner ziehen wohl oder übel nach Thailand oder Rumänien.
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