Heidelberg/Rottenburg Vorerst keine Flüchtlingskinder für den Südwesten: Baden-Baden bietet Hilfe an

Baden-Baden, Heidelberg, Stuttgart - eine Reihe von Kommunen will Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln ein sicheres Zuhause bieten. Vorerst wird im Südwesten aber keines unterkommen.

Ungeachtet der Angebote mehrerer Südwest-Kommunen, Flüchtlingskinder aufzunehmen, werden diese anderweitig untergebracht. 47 auf den griechischen Inseln gestrandete Kinder und Jugendliche waren am Samstag vergangener Woche von Athen nach Hannover geflogen worden.

Die Verteilung übernimmt nach weiteren Angaben des baden-württembergischen Sozialministeriums der Bund. Diesmal sei das Land nicht zum Zuge gekommen. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Baden-Württemberg doch berücksichtigt werde, wenn noch mehr Kinder nach Deutschland geholt würden.

Einige der jetzt eingetroffenen Kinder sollen dauerhaft in Kommunen in Niedersachsen bleiben. Etwa 20 von ihnen haben in Deutschland Verwandte. Um die Hilfesuchenden wollten sich neben Stuttgart, Baden-Baden und Heidelberg auch Konstanz, Freiburg sowie die Landkreise Ludwigsburg, Tübingen und Esslingen kümmern.

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