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Baden-Baden Festspielhaus-Gebäude Baden-Baden jetzt in städtischer Hand

Das Gebäude des Festspielhauses Baden-Baden geht in den Besitz der Stadt über. Für 18,4 Millionen Euro übernimmt eine eigens gegründete Tochtergesellschaft die Immobilie zum 1. Juli von einer Grundstücksgesellschaft. Stadt und Festspielhaus unterzeichneten am Montag einen Vertrag zur Nutzung für die kommenden 25 Jahre. Die Stadt stellt der Festspielhaus und Festspiele gGmbH die Bühne zur Verfügung und sorgt für den Unterhalt, der mit rund 3,6 Millionen Euro im Jahr angegeben wird. Der Eigentümerwechsel stand schon lange fest. Die Verkäufer hatten ein sogenanntes Andienungsrecht, von dem sie 2017 Gebrauch machten.

Für den Kauf nimmt die Stadt einen Kredit in Höhe von 11,3 Millionen Euro auf. 7,1 Millionen Euro waren zuvor bereits zurückgestellt worden. "Das Festspielhaus ist der kulturelle Leuchtturm für Stadt und Region", teilte Oberbürgermeisterin Margret Mergen (CDU) mit. "Es hat eine starke nationale und internationale Strahlkraft und spielt in der Champions League der Konzert- und Opernhäuser."

Das 1998 eröffnete Festspielhaus finanziert seinen Betrieb mit Geld von Stiftern, Sponsoren sowie mit dem Verkauf von Eintrittskarten und Einnahmen aus der Gastronomie. Der Spielbetrieb ist wegen der Corona-Pandemie seit Mitte März eingestellt. Intendant Benedikt Stampa hofft, dass es im Herbst wieder losgehen kann. Mit 2500 Zuschauerplätzen ist das Festspielhaus Baden-Baden die größte Opernbühne in Deutschland.

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