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Karlsruhe Baden-Baden: Büffel sollen Lebensraum von bedrohten Vögeln verbessern

Eine Herde Wasserbüffel soll in einem Naturschutzgebiet nahe Baden-Baden dabei helfen, den Lebensraum von bedrohten Vögeln zu verbessern. Die 17 Tiere weiden dort seit Montag, wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilte. In dem Sumpfgebiet brüten etwa Tüpfelsumpfhuhn oder Bekassine. Auch vom Aussterben bedrohte Kiebitze seien bereits vereinzelt gesichtet worden.

Die sogenannten Bodenbrüter bauen ihre Nester den Angaben nach auf weiträumigen Feuchtwiesen und ziehen dort ihre Jungen groß. Sie meiden aber zugewachsene Flächen, da sie dort herannahende Feinde nicht sehen können.

Der Speiseplan der Büffel umfasse etwa hartes Schilf sowie Blätter und Zweige vieler Bäume. Die Rinder halten so die etwa 17 Hektar große Fläche des Sumpfs offen und sorgen für ideale Brutbedingungen. Der Elektrozaun halte zudem Füchse fern, hieß es aus dem Regierungspräsidium.

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Kommentare (6)
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  •   andip
    (10393 Beiträge)

    28.04.2020 11:56 Uhr
    Geben die auch Milch?
    Dann könnte man noch echten Mozzarella herstellen.
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  •   Waterman
    (6444 Beiträge)

    28.04.2020 15:33 Uhr
    Klar geben die Milch
    (Büffelmozzarella).

    Nur das Melken unter Wasser erfordert viel Geschick.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11880 Beiträge)

    28.04.2020 17:48 Uhr
    Tauchkurse im Rheinhafenbecken
    werden demnächst für Melker/Innen angeboten.
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  •   schlaule2
    (182 Beiträge)

    28.04.2020 14:17 Uhr
    aber Fleisch geben die....
    lecker, lecker
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  •   ALFPFIN
    (7223 Beiträge)

    28.04.2020 10:15 Uhr
    Also
    wenn die Wasserbüffel und die Wisente mich so anschauen, wie ich sie anschaue, nämlich in respektvoller Ferne, da darf der Abstand auf beiden Seiten ruhig mehr als 1,5 Meter sein, auch ohne Corona Virus, dann "sehne ich mich draußen in der Natur auch nach dem Anblick dieser Burschen". 😊
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11880 Beiträge)

    28.04.2020 09:32 Uhr
    viele sehnen sich
    nach dem Wisent...
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