Baden-Baden Nach schwerem Unfall auf A5 bei Baden-Baden: Rechte Fahrspur bleibt weiterhin gesperrt, Aufräumarbeiten am Dienstag

Ein Unfall zwischen einem Sattelzug und einem auf dem Pannenstreifen stehenden Fahrzeug hatte am Montagvormittag neben größerem Sachschaden auch erhebliche Verkehrsbehinderungen zur Folge. Das teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Erst am Dienstag soll mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.

Aktualisierung, 15.32 Uhr

Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme bestehen weiter Sperrungen an der Unfallstelle. Das teilt die Polizei nun gegenüber der Presse mit. Die Ladung des verunfallten Silozugs soll ab Dienstagmorgen nach Eintreffen eines geeigneten Fahrzeuges abgesaugt werden. Im Anschluss wird der Sattelzug aufgestellt und abtransportiert. Die Instandsetzung der mehreren hundert Meter Schutzplanken schließt sich an. Momentan laufen die Vorbereitungen hierfür. 

Die rechte Spur und der Standstreifen der Südfahrbahn bleiben weiterhin gesperrt. Auch die seit heute Morgen gesperrte Abfahrt der B 500 (aus Richtung Baden-Baden kommend) in Richtung Süden ist weiterhin gesperrt. Aus Richtung Iffezheim/Frankreich kommend ist ein Auffahren auf die A5 möglich, ebenso das Abfahren von der A5 in Richtung Baden-Baden.

Ursprungsmeldung

Gegen 9.20 Uhr kollidierte ein in Richtung Süden fahrender Silozug mit einem auf dem Standstreifen am Autobahnkreuz Baden-Baden stehenden Citroen Berlingo und beschädigte diesen dabei massiv. Im weiteren Unfallverlauf kam der Lastwagen laut Polizei nach rechts von der Fahrbahn ab, beschädigte mehrere hundert Meter Schutzplanke und kam schließlich auf der linken Fahrzeugseite zum Liegen. 

Tanklaster Unfall A5
Bild: Aaron Klewer/Einsatz-Report24

Durch den liegenden Sattelzug und die beschädigten Schutzplanken, die in Richtung der Nebenfahrbahn geschoben wurden, ist die Auffahrt aus Richtung Baden-Baden in Richtung Süden derzeit nicht möglich und gesperrt. Aus dem mit etwa 24 Tonnen Petrolkoks beladenen Fahrzeug trat, neben geringeren Mengen Betriebsstoffe aus der Zugmaschine, kein Gefahrgut aus.

Der Fahrer des Pannenfahrzeuges befand sich, wie es jedem Fahrzeuginsassen in einem Pannenfall empfohlen wird, zum Unfallzeitpunkt außerhalb des Gefahrenbereichs. Der Fahrer des Lastwagens klagte bei seiner Untersuchung durch den eingesetzten Rettungsdienst über keinerlei Schmerzen. Ein bereits in der Luft befindlicher Rettungshubschrauber musste laut Polizei nicht landen. Der Gesamtschaden an beiden beteiligten Fahrzeugen und den Verkehrseinrichtungen wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.

Bergungsarbeiten dauern an

Die Bergungsarbeiten am verunfallten Silo-Fahrzeug dauern noch an. Die Dauer ist derzeit noch nicht absehbar. Eine Spezialfirma ist hierfür vor Ort. Auf der Autobahn staut sich der Verkehr auf einer Länge von derzeit sechs Kilometer zurück. "Auch auf der B 500 kommt es zu Behinderungen und kleineren Folgeunfällen durch Auffahren im stockenden Verkehr", heißt es abschließend in der Polizeimeldung.

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