Hanf zählt sogar zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Aus den Samen stellt man feines Speiseöl her. Die ätherischen Öle stammen aus den Blüten und Blättern, und aus den Pflanzenfasern der Stängel entstehen robuste Hanfseile. Auch im medizinischen Bereich finden die wertvollen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze Verwendung. Vor allem dem CBD-Öl sagt man entspannende, schlaffördernde und schmerzlindernde Eigenschaften nach.

Die Geschichte des Hanfs

Der wilde Hanf war ursprünglich in Zentralasien verbreitet. Später wurde er kultiviert. Die Chinesen verspeisten die nahrhaften Samen und verwendeten Teile der Pflanze als Mittel gegen Rheuma und Malaria. Fast alle antiken Hochkulturen kannten den Hanf. Die ältesten Funde in Europa stammen aus der Zeit von etwa 2500 vor Christus. Man fand sie in der Region Eisenberg in Thüringen. Auch in Litauen wurden die Archäologen fündig. Die Ägypter und Griechen trugen Gewänder aus Hanfgewebe. Im Mittelalter setzte man Hanf zur Linderung der Wehenschmerzen ein. Die Pflanze war demnach allgegenwärtig und von vielen Menschen hochgeschätzt. Als Nahrungsmittel enthalten die Samen wertvolle Kohlenhydrate, Proteine und Fette, Ballaststoffe sowie Mineralien und Vitamine. Im Speiseöl enthalten ist unter anderem die Omega-3-Fettsäure. Die Fettsäurenzusammensetzung ist ausgewogen und Bestandteil einer gesunden Küche.

Der Unterschied zum Rauschmittel

Hanf als Lebensmittel hat nichts mit jenen Substanzen zu tun, die stark berauschend wirken und süchtig machen. Haschisch und Marihuana bestehen aus den harzhaltigen Blütentrauben der weiblichen Pflanze beziehungsweise aus den kleinen Blättern, die der Blüte sehr nahe stehen. Das CBD-ÖL wird hingegen aus dem Hanfsamen gewonnen. Seine Wirkung basiert auf dem Cannabidiol. In den Rauschmitteln sorgt das Cannabinoid THC für die bekannten Bewusstseinstrübungen. Die psychoaktive Substanz beeinflusst das Zentralnervensystem. Im CBD-Öl ist THC wenn nur noch in Spuren vorhanden. Deshalb ist es seit
März 2017 legal, Cannabis in verschiedenen Darreichungsformen für medizinische Zwecke zu verwenden.

Diese Vorteile bringt das Cannabidiol-Öl für das Wohlbefinden

Untersuchungen legen nahe, dass das Cannabidiol, kurz CBD genannt, die
Zellen vor oxidativem Stress schützt, Entzündungen hemmt und antibakterielle Eigenschaften besitzt. Erste Ergebnisse zeigten, dass sich vor allem bei Kindern epileptische Anfälle mit CBD-Öl anscheinend gut behandeln lassen. Da Cannabinoide Schmerzen verringern können, nehmen sie viele Menschen bei Kopf- und Gelenkschmerzen ein. Auch bei Menstruationsbeschwerden soll das Öl helfen, ebenso bei Arthritis und Fibromyalgie. Zahlreiche Patienten mit Akne, Neurodermitis und weiteren Hautkrankheiten stellten eine Linderung ihrer Symptome fest. CBD-Öl kann unter Umständen das Absterben von Krebszellen fördern, die Entstehung von Metastasen hemmen und das Tumorwachstum verlangsamen. Studien belegen, dass CBD dazu beiträgt, Ängste abzubauen. Dank der entspannenden Eigenschaften schläft man nach der Einnahme von CBD-Öl zumeist besser ein und wacht nachts seltener auf. Gereiztheit und Nervosität können sich durch die Einnahme des Präparats reduzieren, was die Lebensqualität und Zufriedenheit deutlich steigert. Allgemein fördert das CBD-Öl das Wohlbefinden vor allem in Stresssituationen. Da Stress das Immunsystem belastet, trägt CBD dazu bei, die Infektanfälligkeit zu verringern.