Neue TV-Werbung: Vereinbarung für Selbstregulierungsmodell

Vor kurzem haben Ministerium für Inneres, ländlichen Räumen, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein zusammen mit DVTM (Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien) und ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) eine Vereinbarung auf die Frage der branchenspezifischen bundesweite Fernsehwerbung für Online-Casinos getroffen. Sie haben ein Selbstregulierungsmodell für die Sicherstellung einer proportionalen landesweiten TV-Werbung für lizenzierte Online-Glücksspielanbieter in Schleswig-Holstein eingeführt.

Der DVTM vertritt die Unternehmen aus den solchen Bereichen wie Telekommunikation, Medien, Energie und Bettertainment. Das Letzteres umfasst Casinos, Poker, Sportwetten, Lotto und andere Glücksspielgeschäfte - ein gutes Beispiel davon ist CasinoHEX in Österreich, wo sich eine Menge von bekannten Internet Spielbanken, Casino-Spielen, Lotto und Bingo finden lässt

DVTM Organisation hilft den Branchenteilnehmer, den Dialog mit der Politik zu halten.

Ebenfalls hat die Anhörung kürzlich bei dem Landgericht München zu dem Fernsehwerbespot für Online-Casinos aus Schleswig-Holstein stattgefunden. Die Sitzung wurde per Video im Zusammenhang mit der Quarantäne abgehalten. Dann hat der Bundesverband Deutschen Glücksspielunternehmen das Gericht aufgefordert, einer privaten Münchner Fernsehunternehmen die Werbung von in Deutschland illegalen Online-Casinos zu verbieten. Das Gericht musste entscheiden, ob die Werbung für das Online-Casino aus Schleswig-Holstein, wo Online-Glücksspiel legal ist, im Fernsehen gezeigt werden darf oder nicht.

Das angenommene Modell beschränkt die Werbeminuten im Fernsehen für die Besitzer lizenzierter Online-Casinos auf maximal 17.000 Minuten pro Monat. Dies bedeutet, dass die Gesamtzahl der Werbeminuten nicht nur für eine Branche festgelegt wurde, sondern wurde zusätzlich der Bundesanteil von Schleswig-Holstein nach dem Königsteiner Schlüssel reduziert. 17.000 Minuten sind das absolute Maximum, mit dem alle Online-Anbieter in Schleswig-Holstein ihr Geschäft im bundesweiten frei empfangbaren Fernsehen bewerben können.

Gleichzeitig garantiert das Modell die Überwachung des nationalen Werbevolumens in Schleswig-Holstein. Der DVTM überwacht die Werbeaktivitäten seiner Mitglieder mit Hilfe der Beobachtungsdaten der neutralen Massenmedien und sendet regelmäßig Berichte an die zuständige Behörde zur Aufsicht des Glücksspiels im Bundesland. Diese Behörde prüft die Berichte und ist auch befugt, die Sanktionen bei den Verstöße zu verhängen. Die Kritiker, die in jüngster Zeit einen deutlichen Anstieg der Online-Casinos-Werbung im Fernsehen behaupten, können sich auch jederzeit mit diesen Daten vertraut machen.

Während der Verhandlung sind der DVTM-Vorsitzende Dr. Andreas Blaue, Dr. Wulf Hambach und CEO des DVTM Renatus Zilles zu dem Schluss gekommen, dass das derzeitige Selbstregulierungsmodell für bundesweite Online-Casino-TV-Anzeigen völlig logisch ist und dank neutraler Medien leicht überprüft werden kann. Dieses Modell garantiert Transparenz und Fairness für alle Seiten. Die Werbezeit der lizenzierten Online-Casinos aus Schleswig-Holstein im Fernsehen wurde damit seit 2019 wesentlich reduziert und erhöht sich nicht während der Coronavirus-Pandemie.

Die “Fake-News” über die angebliche Zunahme der Online-Casino-Werbung verbreiten sich jedoch weiterhin. Dies ist für die Wettbewerber in der Online-Glücksspielbranche und für Politiker von Vorteil. Solche politisch voreingenommene manipulative Parolen schaden sowohl die Industrie als auch die Bürger, sagt Renatus Zilles, der CEO von DVTM. Er glaubt, dass die angenommene Lösung die Leistungsfähigkeit eines konvergenten Vereins anzeigt. Pragmatische Lösungen zusammen zu verabschieden, statt gegeneinander auszufechten, ist das Hauptprinzip des Verbands. Das angenommene Dokument könnte als Modell für Werbevorschriften nach dem künftigen Glücksspielbundesvertrag dienen, sagt Zilles. 

Im März dieses Jahres wurde ein neuer staatlicher Glücksspielvertrag ausgearbeitet. Es sollte im nächsten Juli in Kraft treten, nachdem er von einzelnen Landesparlamenten ratifiziert wird.

 

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