Browserpush
 

Karlsruhe Rauchstopp mit der E-Zigarette – So geht der Umstieg

Es gibt viele gute Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Das Rauchen wird immer teurer und die Gewohnheit ist gesundheitsschädigend – das sind nur zwei von ihnen. Aber es gleich aufzugeben, ist für viele Menschen nicht drin. Eine Alternative zu der klassischen Zigarette ist die E-Zigarette. Sie teilt viele der geliebten Eigenschaften einer Zigarette, während sie zeitgleich gesünder ist. Deshalb ist sie für viele Raucher die beste Methode, um sich die Zigaretten abzugewöhnen. Wie gut funktioniert das und worauf muss man achten?

E-Zigarette als erfolgreichste Methode zur Zigarettenentwöhnung

Seit die krebserregende Wirkung von Zigaretten entdeckt wurde, gibt es zahlreiche Versuche, den Menschen das Rauchen abzugewöhnen. Nikotinpflaster und Kaugummis und womöglich bald auch Zigaretten in Pillenform sind aber wenig ansprechend, wenn es mehr um das Rauchen als Handlung geht und weniger um den Konsum von Nikotin und seine Wirkung.

Das Rauchen kann ein Genuss sein oder eine Gelegenheit zur sozialen Interaktion. Das Verzichten auf den Geschmack, den Rauch und die Gewohnheiten, die Raucher entwickelt haben, ist häufig schwieriger als das reine Ablegen der Nikotinsucht.

Die E-Zigaretten kommen diesem Verlust entgegen. Was sie ersetzen ist die Art, den Rauch zu erzeugen und der Austausch von schädigenden Inhaltsstoffen. Die Rituale der Raucher bleiben größtenteils erhalten. In einer Studie des King’s College in London wurde festgestellt, dass die E-Zigarette vermutlich aus diesen Gründen die effektivste Methode der Zigarettenentwöhnung ist.

886 Raucher haben an der Studie teilgenommen. Ihnen wurden in Gruppen verschiedene Abgewöhnungsmethoden verabreicht. Die E-Zigaretten-Gruppe hatte die höchste Rate an erfolgreicher Abgewöhnung. 18 % blieben nach einem Jahr Zigaretten-frei. Bei der Vergleichsgruppe mit Nikotinersatzmitteln waren es dafür nur 9,9 %.

Dampfen mit oder ohne Nikotin

Im Vergleich zu anderen Abgewöhnungsmethoden von Zigaretten haben die E-Zigaretten den Vorteil, dass sie sowohl mit als auch ohne Nikotin nutzbar sind. Für beide Varianten stehen E-Liquids zur Verfügung. Für Raucher, die nicht sofort auf die Wirkung des Nikotins verzichten wollen, gibt es Liquids, die mit verschiedenen Mengen an Nikotin angereichert sind oder sich selbst mischen lassen (zum Beispiel über https://rauchlosefreiheit.de/). Durch diese Auswahl kann man sich nach und nach reduzieren und das Nikotin ausschleichen.

So läuft der Umstieg zur E-Zigarette

Ein harter Umstieg von einer Sache zur nächsten ist niemals einfach. Die E-Zigaretten erleichtern den Übergang, indem sie der Zigarette ähneln. Wie stark man an die Zigaretten erinnert werden möchte, liegt in der Hand des Nutzers. Verschiedene Modelle geben ihnen verschiedene Erfahrungen.

Welche E-Zigarette soll man kaufen?

Es gibt eine große Varianz in der Auswahl von E-Zigaretten. Welches Modell man kauft, bestimmt zum Beispiel über die Akkuleistung und die Menge an Dampf, die erzeugt wird. Wer die volle Kontrolle über die Leistung haben möchte, kann sich sogar maßgeschneiderte Modelle bauen lassen.

Ältere E-Zigaretten-Generationen sind sehr nah an der Zigarette orientiert. Moderne Varianten sind dafür darauf ausgelegt, die beste E-Zigaretten-Nutzung zu garantieren. Sie sind leistungsstärker, haben größere Akkus und können mehr Liquid aufnehmen und damit auch länger am Stück genutzt werden, bevor man sie nachfüllen oder auswechseln muss.

Wie Handynutzer, die sich darüber aufregen, wenn ihr Gerät kaum einen Tag aushält, ist es auch für E-Zigaretten-Anfänger hinderlich, wenn der Akku schwach ist. Ein großer Akku bedeutet mehr Komfort und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass der Umstieg gelingt.

Da der Dampf als Geschmacksträger funktioniert und für viele ein wichtiger Teil des Raucherlebnisses war, lohnt es sich auch ein Modell zu wählen, dass eine gute Dampfentwicklung bietet. Eine E-Zigarette mit einem Verdampfer, der einen niedrigen Widerstand hat (für extreme Dampfmengen unter 1,0 Ohm), entwickelt mehr Dampf. Sie verbraucht aber auch mehr Energie und verdampft schneller Liquid.

  • Für Anfänger lohnt sich eine goldene Mitte zwischen Dampfentwicklung, aber dennoch guter Akkuleistung und einer lang anhaltenden Liquidtankfüllung.

Was ist mit dem Ziehen an der E-Zigarette?

Trotz all der Ähnlichkeit unterscheidet sich das Gefühl beim Ziehen von einer E- und einer regulären Zigarette.

  • Tabakzigaretten verbrennen ihren Inhalt. Daher reicht ein stoßartiges Ziehen aus, um eine gute Rauchentwicklung einzuatmen.
  • Bei E-Zigaretten wird das Liquid nicht direkt verbrannt. Durch das Einatmen zieht man die Flüssigkeit zu den Heizspiralen, wo sie verdampft. Damit hier Dampf entstehen kann, braucht es etwas mehr Zeit.

Im Gegensatz zu der Zigarette ist der Zug bei der E-Zigarette langsam und kontinuierlich, um den Dampf und seinen Geschmack voll auszukosten. Ob man ihn direkt in die Lunge zieht oder erst im Mund sammelt, ist danach persönliche Präferenz.

Vielfalt der Liquids entdecken

Ein großer Vorteil von E-Zigaretten ist die große geschmackliche Vielfalt. Durch die austauschbaren Liquids kann man hier eine große Abwechslung erzeugen. Für Anfänger kann ein Liquid mit Tabakaroma der beste Umstieg sein. Danach steht es ihnen offen, mit vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen zu experimentieren.

 

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Links
Rechts
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
ka-news-logo

Es gibt neue Nachrichten auf ka-news.de

Abbrechen