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Karlsruhe Online Betrug: Immer mehr Menschen erhalten unberechtigte Forderungen

Wer sich im Internet bewegt, läuft auch Gefahr, einem Betrüger zu begegnen, der sich beispielsweise Ihre Daten zu Nutze macht, um eine Bestellung bei einem Versanddienstleister aufgeben zu können oder aber in Ihrem Namen betrügerische E-Mails an andere potenzielle Opfer schreibt. Die Welt des Internetbetruges ist inzwischen so riesig, dass selbst IT-Mitarbeiter nicht mehr jedes Schlupfloch der Täter kennen.

Für Betroffene ist zumeist nur eine schnelle Lösung besonders wichtig. Dabei werden oftmals die eigentlichen Gründe für einen Fremdzugriff in den Hintergrund gestellt, sodass es mit der Zeit nicht vermeidbar ist, dass ein identisches Szenario erneut eintritt. Einzig und alleine einen Virenscanner auf dem Rechner zu aktiveren, reicht bei weitem nicht aus, um sich im Internet vor den zahlreichen Betrügereien schützen zu können.

Wir haben uns einen Experten zur Seite geholt, der sich mit Warenkreditbetrug bestens auskennt und Betroffenen viele Ratschläge geben kann, wie man sich schützen kann, auch wenn bereits ein Betrugsfall eingetreten ist. Zudem wollen wir Ihnen wertvolle Tipps mitgeben, wie Sie am besten mit mysteriösen E-Mails umgehen sollten.

Bitcoin Forderung: Von Betrügern beim Schauen eines Schmuddelfilms beobachtet

Unglaublich aber wahr: Nahezu jeder vierte Deutsche mit einer Mailadresse, die im Internet veröffentlich wurde, hat bereits eine Mail mit einer Bitcoin Forderung erhalten. So sollen die Betrüger Ihnen beim Schauen eines Schmuddelfilms über die Kamera zugesehen haben und alles aufgenommen haben. Interessanterweise erhalten diese Mail auch Menschen, die ihre Kamera abgeklebt haben oder an ihrem Computer überhaupt keine Webcam besitzen.

Die Forderung nach der Kryptowährung Bitcoin rundet die Lüge dann auch ab. Da diese Währung zumeist von Menschen genutzt wird, welche anonym bezahlen möchten, ist sie auch perfekt für einen solchen Betrug geeignet, da kein Bankkonto, welches in Verbindung mit einer Person steht, angegeben werden muss.

Sollten auch Sie eine solche Mail erhalten, gehen Sie am besten gar nicht erst darauf ein. Auch wenn als Absender Ihre Mailadresse aufgeführt ist, handelt es sich hierbei um einen Betrug bei dem die Täter alles geben, damit es so aussieht, als ob es tatsächlich einen Fremdzugriff auf Ihrem Rechner geben würde.

Warenkreditbetrug: Wenn ohne Bestellung eine Rechnung auftaucht

Smartphones, Laptops, Schuhe oder gar Kleidung, der Betrug im Internet kennt keine Grenzen mehr und alles was in die Hände eines Internet-Kriminellen kommt, wird zu Geld gemacht. Oftmals werden lediglich Ihre Daten in einem Versandhaus oder bei einem Mobilfunkanbieter angegeben, sodass diese Unternehmen noch die Chance besitzen, den Betrug erkennen zu können, da es verschiedene Parameter gibt, anhand denen getestet wird.

Besitzen die Täter jedoch den Zugriff zu Ihrer Mailadresse, wird es auch für die Versandhäuser schwierig, den Betrug sofort aufdecken zu können. Da zahlreiche Anbieter über eine "Passwort vergessen Funktion" verfügen, lassen sich Betrüger Ihre Daten auf die hinterlegte Mailadresse senden, ohne dass Sie etwas davon bemerken. Im nächsten Schritt, nachdem der Account geknackt wurde, wird dann fleißig bestellt und an einer alternative Lieferadresse liefern lassen, sodass eine weitere Person mittels eines gefälschten Ausweises das Paket entgegen nehmen kann und die Rechnung zu Lasten des Betroffenen ausgestellt wird, obwohl nichts bestellt wurde.

Kleinigkeiten machen es Betrügern einfach

Oftmals reicht es den Betrügern schon aus, wenn Sie im Telefonbuch zu finden sind. Mittels Ihres Namens und der Anschrift werden Bestellungen aufgegeben, die mit einer falschen Mailadresse und Bankverbindung versehen werden. Auch hier ist es für Unternehmen oft sehr schwierig, den Betrug sofort zu erkennen. Erst wenn auffällt, dass die hinterlegte Bankverbindung gar nicht existiert, kann eine Behandlung erfolgen. Um sich vor einem solchen Szenario schützen zu können, gibt es eigentlich nur ein Mittel: Das Internet komplett meiden.

Noch unangenehmer wird es meistens, wenn die Mailadresse geknackt worden ist. Unternehmen setzen bei einer Anmeldung auf Ihre Mitwirkungspflicht, die von vielen Nutzern einfach komplett außenvorgelassen wird. So sollten Passwörter einmal im Quartal geändert werden, damit ein Fremdzugriff auf die Mailadresse oder Logins verschiedener Unternehmen nicht geknackt werden können. Die Realität zeigt jedoch, dass eine Mailadresse vielleicht einmal alle fünf bis sechs Jahre aktualisiert wird, sodass Betrüger ein leichtes Spiel haben, wenn die Daten jemals veröffentlich wurden.

Der perfekte Schutz vor einem Fremdzugriff

Auf die Frage, wie man sich vor einem Betrug schützen kann, hat unser Experte verschiedene Tipps. Zum einen gehört natürlich die Passwortänderung dazu. Jeder weiß sicherlich, wie nervig das Ändern eines Passwortes ist, an das man sich gewöhnt hat. Dennoch sollte halbjährlich der Wechsel erfolgen, um einem Fremdzugriff vorbeugen zu können.

Ein weiteres wichtiges Thema ist natürlich der Virenscanner, welcher beispielsweise auch unseriöse E-Mails erkennen kann oder eine Bedrohung auf dem Computer, Smartphone oder Tablet rechtzeitig erkennen kann. Während viele Nutzer auf Standardprogramme setzen, empfiehlt es sich einen Blick auf www.echteerfahrungen.de zu werfen. Hier werden beispielsweise zahlreiche Anti-Virus-Programme einem Test unterzogen, sodass man sich das perfekte Programm zum Schutz heraussuchen kann.

Was sich übrigens nach einem Hollywoodfilm anhört, ist in Deutschland inzwischen Realität. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es einen selbst trifft, wird ein solches Thema zumeist belächelt. Sollte es jedoch dann soweit sein, ist die Verwunderung groß und oftmals wird versucht die Schuld bei Anderen zu suchen. Auf jeden Fall sollten Betroffene immer direkt den Kontakt zum Anbieter suchen, um gemeinsam gegen diese Art von Betrug vorgehen und eine Lösung finden zu können.

 

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