Bis zur Ziehung am Samstag könnte der Jackpot sogar weiter ansteigen, denn im Gegensatz zu anderen Lotterien wie beispielsweise 6 aus 49 gibt es keine maximale Gewinnsumme. Da kommt es doch nur gelegen, dass auch Deutsche bei den MegaMillions mitmachen können.

Selbst Ausländer müssen bei einer Teilnahme Steuern bezahlen

Grundsätzlich müssen Deutsche ihre Lotteriegewinne nicht versteuern. Das gilt eigentlich auch dann, wenn im Ausland gespielt wird. Als Beispiel: Während Spanier ihre Gewinne beim El Gordo ab einer gewissen Gewinnsumme versteuern müssen, können Deutsche ihren Preis – selbst beim Jackpot – zu 100 % behalten. Bei den MegaMillions ist das aus lizenzrechtlichen Gründen leider nicht möglich. Ab einer Gewinnsumme von über 5000 Dollar werden etwa 35 % des Geldes einbehalten. Das hängt damit zusammen, dass Ausländer auf Lottogewinne eine Kapitalertragsteuer von 30 % zahlen müssen. Hinzu kommt ein Quellensteuersatz, der sich zwischen 5 % und 8 % bewegt. Teilnehmer aus Deutschland genießen also keinen Vorteil beim Spielen. Das ist jedoch kein Grund, um auf eine Teilnahme zu verzichten, denn sollte es am Ende auf den Jackpot hinauslaufen, bleibt auch nach steuerlichen Abzügen genug übrig.

Milliardenmarke wurde erstmals 2016 geknackt

Obwohl der jetzige Jackpot eine historische Bedeutung hat, handelt es sich nicht um den ersten seiner Art. Die Milliardenmarke wurde erstmals 2016 geknackt und die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer um den Globus. Damals konnten Lottoscheinbesitzer aus Florida, Kalifornien und Tennessee gemeinsam eine Summe von 1,586 Millionen Dollar gewinnen. Wesentlich spektakulärer war jedoch der Einzelgewinn vom 23. Oktober 2018. Die damalige Summe betrug 1,527 Milliarden Dollar und kurioserweise dauerte es mehrere Monate, bis sich der glückliche Gewinner meldete. Er ließ sich das Geld direkt auszahlen, womit der Betrag am Ende „nur“ auf 877 Millionen Dollar beziehungsweise rund 774 Millionen Euro hinauslief. Sollte der jetzige Jackpot am Samstag – nach 30 Ziehungen – abermals nicht geknackt werden, könnte die Gewinnsumme die bisherigen Rekorde überschreiten.

Spieler erwarten insgesamt 9 Gewinnklassen

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage gibt es viele Karlsruher, die von einem Lottogewinn träumen, denn ein solcher könnte alle finanziellen Sorgen aus der Welt schaffen. Allerdings braucht es dafür nicht zwangsweise den Jackpot, denn auch die anderen Gewinnklassen punkten mit guten Preisen. Das gilt vor allem für die Gewinnklassen IV, III und II. Während bei der Gewinnklasse IV durchschnittlich immerhin 500 Dollar zusammenkommen, sind es bei Gewinnklasse III um die 10.000 Dollar und bei Gewinnklasse II sogar ca. 1 Million Dollar. Es gibt also eine Menge glückliche Gewinner und zwar nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt.

Teilnahme an den MegaMillions ist unkompliziert über das Internet möglich

Deutsche können heutzutage einfach über das Internet bei den MegaMillions mitmachen. Wichtig ist lediglich, dass sie einen seriösen Anbieter finden und dieser die Lotterie auch anbietet. Eine gute Anlaufstelle für die MegaMillions Lotterie in den USA ist Lottoland. Bei Lottoland handelt es sich um den führenden privaten Lotterieanbieter in Deutschland. Neben den MegaMillions bietet das Unternehmen auch weitere Lotterien an, darunter EuroJackpot, EuroMillions, Lotto 6 aus 45, Lotto 6 aus 49 und PowerBall. Wer mitmachen möchte, füllt einfach auf der Website einen Normalschein oder Systemschein aus. Anschließend muss er diesen nur noch per E-Wallet oder Sofortüberweisung bezahlen.

MegaMillions hießen in der Vergangenheit Big Game

Bei den MegaMillions handelt es sich um eine recht junge Lotterie, die es erst seit Ende August 1996 gibt. Damals hieß sie allerdings noch Big Game und es nahmen nicht 44, sondern lediglich 6 Staaten teil. Das sollte nicht lange so bleiben, denn das Konzept erfreute sich einer großen Beliebtheit und im Mai 1999 kam mit New Jersey der siebte Staat hinzu. Danach ging alles recht schnell: Im Mai 2002 wurde das Big Game in MegaMillions unbenannt und sowohl New York als auch Ohio schlossen sich an. In den kommenden Jahren folgten fast alle weiteren Staaten, sodass sich die Lotterie zu dem entwickeln konnte, was sie heute ist.

Die Spielregeln sind leicht verständlich

Nicht alle Glücksspiele sind simpel, aber zumindest Lotterien machen es uns nicht schwer. Das gilt auch für die MegaMillions: Spieler müssen neben 5 aus 70 regulären Zahlen auch den Megaball zwischen 1 und 25 richtig tippen, um den Jackpot zu gewinnen. Sollte der Megaball falsch liegen, bleibt immerhin die Gewinnklasse II. Durch das Zusatzspiel MegaPlier lassen sich die Gewinnsummen der Klassen II bis IX vervielfachen, womit das bis zu Fünffache gewonnen werden kann. Lediglich die Gewinnklasse I beziehungsweise der Jackpot lässt sich nicht vervielfachen. Wie andere Zusatzspiele kostet ein Normalschein mit MegaPlier mehr. Während das Ausfüllen ohne Megaplier online 3 Euro kostet, sind es mit Megaplier 4 Euro. Ob sich die Gewinnmaximierung lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Gewinnwahrscheinlichkeit geringer als beim deutschen Lotto

Beim deutschen Lotto 6 aus 49 können maximal 45 Millionen Euro gewonnen werden. Das ist im Vergleich zu den MegaMillions recht mager, denn hier liegt bereits der geringste Jackpot bei etwa 33 Millionen Euro. Auf der anderen Seite sind die Gewinnchancen beim deutschen Lotto deutlich höher. Während die Chance auf den Jackpot bei den MegaMillions bei eins zu circa 303 Millionen liegt, beträgt sie beim deutschen Lotto immerhin eins zu etwa 140 Millionen. Das ist zwar deutlich besser, aber im Endeffekt wird es so oder so eine Menge Glück brauchen, um den Jackpot abzuräumen. Warum also nicht einfach auf die Milliarde tippen?

Mit Tippgemeinschaften lasen sich die Gewinnchancen erhöhen

Wer seine Gewinnchancen erhöhen möchte, kann einfach Tippgemeinschaften bilden. Private Spielgemeinschaften sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden, da es theoretisch passieren kann, dass am Ende einer leer ausgeht. Aus diesem Grund sind geregelte und von Lotterieanbietern überwachte Tippgemeinschaften oft die bessere Wahl. Bei solchen besteht schließlich kein Risiko von Streitigkeiten oder anderweitigen Problemen. Der einzige Haken ist, dass die höheren Gewinnchancen den Gesamtgewinn deutlich schmälern können. Das macht sich insbesondere bei niedrigeren Gewinnstufen bemerkbar.