Dabei versprechen CBD-Produkte zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Allerdings ist jeder Mensch anders, deshalb lohnt es sich, diese vorteilhafte Wirkung mit dem besten CBD-Gras auf Justbob zu testen.

CBD: Legal in Deutschland?

CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Sie besitzt gleich mehrere Cannabinoide, darunter die zwei Bekanntesten - THC und CBD. Dabei gilt: In Deutschland ist der Verkauf von gewissen CBD-Produkten legal. Trotz zahlreicher Diskussionen zu diesem Thema wurde letztlich entschieden, dass CBD erlaubt ist, THC jedoch weiterhin für die Allgemeinheit illegal bleibt. Eine Ausnahme sind medizinische Behandlungen, die der Arzt verschreiben muss.

Allerdings ist bei Weitem nicht jedes CBD-Produkt legal. Hier gibt es klare Regeln, die sich vielleicht mit der Zeit ändern werden, aktuell jedoch gültig sind. Dazu zählen drei wichtige Faktoren:

  • Der THC-Gehalt im CBD-Produkt muss weniger als 0,2 Prozent betragen. Alles, was diesen Wert übersteigt, ist automatisch illegal.
  • Das enthaltene CBD muss verarbeitet sein. Unverarbeitete Varianten gelten ebenfalls als illegal, vor allem weil sie optisch nicht vom normalen Cannabis unterschieden werden können.
  • Das CBD muss aus Nutzpflanzen gewonnen werden, die von der EU entsprechend zertifiziert wurden. Nicht aus Nutzhanf gewonnen, muss der THC-Gehalt unter 0,0005 Prozent liegen.

 

Namhafte Hersteller aus Deutschland verwenden beinahe ausschließlich Nutzhanf, der nach EU-Richtlinien zertifiziert wurde. Deshalb gibt es für Käufer zumindest in diesem Punkt nur in Ausnahmefällen Probleme.

Unterliegt CBD dem Betäubungsmittelgesetz?

CBD wirkt entspannend und beruhigend, weshalb es in erster Linie nicht mit dem psychoaktiven THC in Verbindung gebracht wird. Statt das Bewusstsein zu verändern, soll es bei Angstzuständen und psychischen Störungen weiterhelfen. Allerdings lässt sich daraus schließen, dass es dennoch seine eigene Auswirkung auf die menschliche Psyche hat, wenn auch eine Positive. Trotzdem fällt es rechtlich betrachtet nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

CBD ist frei verkäuflich und zählt mittlerweile nicht länger als Novel Food
. Gleichzeitig gilt es als Nahrungsergänzungsmittel und fällt damit nicht unter die Arzneimittel. Stattdessen wird es für die Nahrungsergänzung und unterschiedliche Kosmetikprodukte eingesetzt. Besonders wichtig: Wer CBD-Produkte kaufen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt, also volljährig sein.

Allerdings gibt es auch hier eine Ausnahme. Sobald das Produkt mehr als 0,2 Prozent THC beinhaltet, gilt das Arzneimittelgesetz. In diesem Fall muss es vom Arzt verschrieben werden. Werden solche Produkte anderweitig erworben, gilt der Besitz und Konsum als illegal.

Diese CBD-Produkte sind legal

Welche Produkte, die im Handel angeboten werden, legal sind, hängt stark von ihrer Zusammensetzung ab. Ebenso spielt die Herkunft der Rohstoffe wie auch ihre Verarbeitung eine Rolle.

Diese verschärften Regelungen sind jedoch weitestgehend neu. Bis 2016 wurden CBD-Produkte unreguliert verkauft. Anschließend wurden sie in die Verordnung zur Verschreibung von Arzneimitteln aufgenommen und so als Arzneimittel eingestuft. Dennoch finden sich weiterhin CBD-Produkte auf dem Markt.

Was die wenigsten wissen: Zink und Vitamin C sind ebenfalls als Arzneimittel eingestuft. Trotzdem finden wir sie in jeder Drogerie und in jedem Supermarkt. Der Grund ist einfach - sie werden von den Herstellern als Mittel zur Nahrungsergänzung deklariert, wodurch sie nicht mehr zu den Arzneimitteln zählen. Natürlich muss dabei auch die Dosierung angepasst werden. Ähnlich war der Verlauf bei den CBD-Produkten. Für Hersteller solcher Produkte, wie auch anderer Mittel zur Nahrungsergänzung ist deshalb wichtig, keinerlei Heilversprechen auf der Verpackung abzudrucken. Das dürfen nur Arzneimittel.

Grundsätzlich als legal gelten demnach drei Produkt-Varianten: CBD-Öl, -Kapseln und -Cremes. Zumindest ist das in Deutschland der Fall, denn in anderen Ländern gelten andere Gesetze. Deswegen sollte man sich bei Auslandsreisen stets im Vorfeld darüber informieren, was vor Ort legal ist und in welchen Fällen man mit Konsequenzen rechnen muss.

CBD-Blüten sind illegal

Als illegal gelten CBD-Blüten, egal ob in reiner Form oder als Beigabe im Tee. Der Grund: Sie erfüllen nur zwei der drei Kriterien für legale CBD-Substanzen. Das bedeutet, ihr THC-Wert liegt unter 0,2 Prozent und gegebenenfalls sind sie aus Nutzhanf gewonnen, der nach EU-Recht zertifiziert wurde. Das Wichtige ist jedoch, dass sie nicht verarbeitet sind. Damit sind sie illegal. Dass sie als illegal gelten, hat jedoch einen weiteren Grund. In ihrer Form sind sie optisch nicht von den THC-Blüten zu unterscheiden, die eine psychoaktive Wirkung auslösen.

CBD: Weiterhin eine Grauzone

Bereits im Jahr 2018 hat sich die WHO zum Thema CBD geäußert. Laut der World Health Organization konnten keine Risiken im öffentlichen Gebrauch festgestellt werden. Auch wurde kein Potenzial für einen möglichen Missbrauch erkannt. Die Tatsache, dass CBD in der Öffentlichkeit weiterhin an Beliebtheit zunimmt, mag dazu beitragen, dass es weniger kritisch beäugt wird als noch vor einigen Jahren.

Dennoch ist die Unsicherheit unter vielen Verbrauchern in zahlreichen Ländern groß. Immer wieder erscheinen neue Hersteller auf dem Markt, die mitunter unseriös wirken. Auch die Reaktionen der Online-Plattformen eBay (2017) und Amazon (2018) trugen dazu bei: Beide entschieden sich dazu, CBD-Produkte aus dem Sortiment auszuschließen. Zwar hat sich die Lage zumindest auf Amazon mittlerweile gelockert, dennoch ist die Ablehnung nicht in Vergessenheit geraten. Großrazzien in Bayern und Baden-Württemberg haben ihr Übriges zu dieser Verunsicherung beigetragen.

Fazit

CBD-Produkte, die sämtliche Richtlinien erfüllen, sind in Deutschland legal. Sie können bedenkenlos gekauft und konsumiert werden. Namhafte Hersteller, die in Deutschland mit diesen Produkten handeln, halten sich an die Regularien. Dazu zählt, dass sämtliche Erzeugnisse aus Nutzhanf hergestellt sein müssen, der nach EU-Recht zertifiziert wurde. Auch müssen sie verarbeitet sein und einen THC-Gehalt von weniger als 0,2 Prozent vorweisen können. Werden diese Vorschriften eingehalten, besteht für den Konsumenten kein rechtliches Risiko.

Im Bereich CBD gibt es mittlerweile zahlreiche attraktive Produkte, die allesamt einen gesundheitlichen Vorteil mit sich bringen sollen. Wer bisher noch keine Erfahrungen mit CBD gemacht hat, kann sich überlegen, ob er die legale Substanz ausprobieren möchte. Mit dem besten CBD-Gras auf Justbob lassen sich die Vorzüge von CBD hervorragend selbst testen.

Wer ins Ausland reist und sein CBD-Sortiment mitnehmen möchte, sollte sich über die Gesetze vor Ort informieren. Obwohl der Konsum in den EU-Ländern legal ist, gelten in anderen Ländern andere Rechte. Ein gutes Beispiel ist Saudi-Arabien. Hier gilt allein für den Besitz die Todesstrafe. Zwar sind nicht alle Länder dermaßen strikt - trotzdem ist es ratsam, die Augen offenzuhalten.

In Deutschland dürfen CBD-Produkte erst ab 18 gekauft werden, weshalb ein Nachweis über das Alter erforderlich ist. Verkaufen Händler die Produkte, ohne auf das Alter zu achten, sollte infrage gestellt werden, ob die Händler seriös sind. Dasselbe gilt dann, wenn explizite Heilversprechen gegen bestimmte Krankheitsbilder auf den Verpackungen zu finden sind. Solche Versprechen dürfen nicht gegeben werden, da es sich beim CBD um ein Mittel zur Nahrungsergänzung handelt, nicht um ein Arzneimittel.