PR-Beitrag Aktiv im Alter: Die 10 besten Freizeitbeschäftigungen für Rentner

Wer rastet, rostet. Besonders gilt das für Senioren, die nicht viel mit sich anzufangen wissen. Aber es gibt gute Alternativen zu „Supermarkt und Couch“. Wer seinen letzten Arbeitstag hinter sich hat, fällt oft in ein Loch, das aus Langeweile resultiert und dem Gefühl, nach einem aktiven Leben nicht mehr benötigt zu werden. Nichts könnte falscher sein. Das beweisen die folgenden Freizeitbeschäftigungen. Sie sind nicht nur besonders rentnertauglich, sondern die großen Zeitbudgets „rentnermäßiger“ Freizeit sind auch bei manchen davon Grundvoraussetzung.

Gärtnern

Kurzbeschreibung

Rosen züchten, Gemüsebeete anlegen, Unkraut bekämpfen. Gärtnern ist ein vielfältiges Hobby, dessen einziger gemeinsamer Nenner Pflanzen sind. Genau das ist aber auch sein Vorteil: Denn so unterschiedliche Optionen existieren, so sehr ist Gärtnern auch für unterschiedliche Charaktere geeignet.

Warum ist es rentnertauglich?

Zugegeben, das Bild vom Rentner, der mit Strohhut Unkräuter zupft oder den Inhalt von Saatguttütchen in Furchen entleert, ist ziemlich klischeehaft. Aber: Abertausende Rentner können nicht irren.

Gärtnern ist schon deshalb rentnertauglich, weil es ein Gartenjahr gibt – es gibt also keine arbeitsfreie Periode in einem gut geplanten Garten. So viel Zeit haben tatsächlich nur Rentner.
Aber Gärtnern ist auch körperliche Arbeit. Es zwingt einen zur Bewegung. Und dass die gut für Rentner ist, dürfte bekannt sein.

Senior beekeeper working at his apiary
Bild: fotolia.com © serhiibobyk

Was muss man beachten?

Grundsätzlich lautet die goldene Rentner-Gartenregel, dass man langsam anfangen sollte. Gerade bei schwereren Arbeiten wie Umgraben usw. Wer Rückenprobleme hat, sollte ein OK vom Hausarzt einholen.

Dann gilt, dass man sich nicht durch einseitige Haltungen belasten sollte. Wer nicht mehr knien kann, benötigt eben ein gelenkschonenderes Hochbeet. Wenn die schwere Spatenarbeit nicht mehr gut von der Hand geht, ist es keine Schande, diesen Job Jüngeren zu überlassen.

Welche Vorteile bringt es?

Gärtnern kostet prinzipiell nur einmal, wenn man einen Grundstock an Werkzeug anschafft.

Samen und Pflänzchen rufen dann selbst in großen Mengen nur geringe Beträge auf und entlasten zudem auch die Haushaltskasse: Wer für fünf Euro ein Tütchen mit dutzenden Maissamen gekauft hat, muss keine zwei Euro für einzelne Maiskolben ausgeben.

Geocaching

Kurzbeschreibung

Geocaching ist die moderne Variante der Schnitzeljagd. Das Ziel: versteckte „Caches“ finden. Der einzige Hinweis sind die Koordinaten, die der Ersteller auf  einschlägigen Geocacher-Seiten hinterlegt hat.

Oft sind diese durch Rätsel kodiert oder führen den Suchenden von Punkt zu Punkt durch die Landschaft.
Der Cache selbst ist in der Regel wenig mehr als eine versteckte Plastikdose mit einer Liste, in die sich der Finder einträgt und dann alles wieder an seinen Platz steckt.

Warum ist es rentnertauglich?

Geocachen hat kein Regelkorsett und erlaubt es so, sich nach Lust und Laune in der Natur zu bewegen. Schon das ist ein Vorteil für die Senioren-Gesundheit, denn unterm Strich handelt es sich beim Geocaching um „Wandern mit Rätselspaß“. Aber dieser Rätselspaß ist es eben auch, der das Gehirn aktiv hält

. Man bekommt nicht nur Koordinaten serviert, sondern muss diese durch allerlei Fragen oder Rechenaufgaben oft erst herausfinden. Und ganz nebenbei lehrt es auch den Umgang mit moderner Elektronik und ist eine echte Pärchenaktivität, denn zu zweit macht das Suchen und Rätseln doppelten Spaß.

Versteckte Geocache-Dose in Astloch
Bild: fotolia.com © philipk76


Was muss man beachten?

Nicht jeder Cache ist rentnertauglich versteckt. Manche finden sich an unzugänglichen Stellen. Rentner, die in dieses Hobby einsteigen, sollten also ein gutes Augenmaß dafür besitzen, was sie sich zumuten können.

Man muss zwar kein Profi-Equipment besitzen, aber einige Wander-Ausrüstungsgrundlagen sollten es schon sein, zumindest feste Schuhe und Wetterschutz.

Welche Vorteile bringt es?

Alle Vorteile des Wanderns und des Gehirnjoggings vereint. Zudem ist Geocaching eine Aktivität, in der man selbst Schwierigkeitsgrad und Dosis bestimmen kann. Damit wird es zum Hobby für absolut jeden Rentner, selbst die mit Gehproblemen.

Aktiv im Alter 1
Bild: Grafik-Hintergrund fotolia.com © Robert Kneschke


Berufscoaching

Kurzbeschreibung

Wer ein ganzes Berufsleben hinter sich brachte, hat immenses Wissen angesammelt. Mit dem Renteneintritt geht dieses Knowhow in der Regel unwiderruflich verloren. Den genau umgekehrten gehen Senioren, die als Coaches arbeiten. In Unternehmen oder Schulen arbeiten sie, teilweise ehrenamtlich und geben ihr wertvolles Wissen weiter.

Warum ist es rentnertauglich?

Normale Arbeitnehmer müssen selbst ihre Leistungen erbringen. Da bleibt wenig Zeit, um wirklich Wissen an Neulinge weiterzugeben.

In viel zu wenigen Unternehmen hat sich überhaupt eine Kultur der Wissens-Weitergabe etabliert. Hier können Rentner viel Gutes tun, denn gerade wenn sie erst kürzlich aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind, ist das Wissen noch taufrisch, aber es ist ungleich mehr Zeit vorhanden, um es auch weiterzugeben.

Was muss man beachten?

Berufscoaching hat keine festen Regeln. Was man wo lehren kann, hängt vom Beruf ab. Zudem verändert sich die Arbeitswelt heute so rasant, dass diese Tätigkeit umso schlechter ausgeführt werden kann, je weiter der Renteneinstieg hinter einem liegt. Ein Minimum an didaktischen Fähigkeiten ist ebenfalls empfehlenswert.

Gitarrenbauer Lehrling zusammen mit Ausbilder
Mann als Gitarrenbauer Lehrling zusammen mit Ausbilder in der Werkstatt | Bild: fotolia.com © Robert Kneschke

Welche Vorteile bringt es?

Berufscoaching ist vor allem etwas für Rentner, die sich nicht damit abfinden möchten, dass ihr Lebenswerk verloren geht, nur weil ihre Lebensarbeitszeit beendet ist. Dann aber ist das eine Tätigkeit, die einer breiten Masse hilft: Dem Rentner selbst, als Lehrendem, gibt sie das Gefühl, gebraucht zu werden. Und den Schülern wird dabei Wissen vermittelt, das sie in dieser Intensität und vor allem Langwierigkeit nirgendwo sonst erlernen könnten.

Badminton

Kurzbeschreibung

Badminton ist ein Rückschlagspiel wie Tennis, Squash oder Volleyball. Gespielt wird auf einem Feld von 13,4 Metern Länge und 6,1 Metern Breite über ein mindestens 1,524 Meter hohes Netz.

Der große Vorteil ist, dass Badminton ein vergleichsweise überschaubares Regelwerk besitzt. Weder muss der „Federball“ mindestens einmal den Boden berühren wie beim Tennis, noch gibt es komplexe Aufschlagregeln – ein Spieler schlägt so lange auf, bis er einen Punkt erzielt, danach wird gewechselt. Und die Punkteverteilung ist ebenfalls simpel. Immer wenn der Ball:

  • im Aus landet
  • das Netz nicht überquert
  • den Boden berührt und nicht mehr gespielt werden kann
  • den Gegenspieler touchiert
  • Wände oder Decke berührt

bekommt der Gegenspieler einen Punkt.

Es gewinnt derjenige, der entweder zuerst 21 Punkte und dabei mindestens zwei Abstand zu seinem Gegner hat oder 30 Punkte erzielt.

Elderly couple is playing badminton.
Bild: fotolia.com © denisfilm


Warum ist es rentnertauglich?

Badminton ist zwar ein vergleichsweise schneller Sport, dafür kann er aber auch schon mit geringen Ausrüstungs-Anschaffungskosten punkten – und der Tatsache, dass selbst in kleinen Dörfern meist zwanglose Gruppen existieren bis hinauf zu Weltmeisterschaften für Senioren

. Hinzu kommt, dass Badminton ein geringes Verletzungsrisiko von gerade einmal 1,09% hat. Zum Vergleich: Beim Fußball sind es knapp vier.
Obendrein schult Badminton sowohl die Reaktionsschnelligkeit, als auch die Hand-Augen-Koordination und nicht zuletzt auch die körperliche Ausdauer. Ein echtes rundum-Fitnessprogramm also.

Was muss man beachten?

Grundsätzlich ist Badminton zwar einfach, dennoch sollte der Hausarzt grünes Licht geben. Insbesondere ob der Tatsache, dass hier vor allem der Oberkörper-Bewegungsapparat (Arme, Schultern) belastet wird.

Welche Vorteile bringt es?

Fitness, denn das vermeintlich leichte „Federball“ ist ein körperlich durchaus anspruchsvoller Sport.

Aber es ist eben auch einer, den man nur mindestens zu zweit ausüben kann. Damit bekommt Badminton auch eine wichtige soziale Komponente, insbesondere wenn man ihn in einem Verein mit festen Zeiten ausübt.

Reisen

Kurzbeschreibung

Von Stadt zu Stadt oder über die schönsten Ecken der Weltmeere. Per Bus, Bahn oder einfach nur mit dem Fahrrad. Das ist Reisen. Und auch was man daraus mitnimmt, ist mannigfaltig: Ob normales „Strand-Braten“, Kulturreisen oder Trip mit Gleichgesinnten, dieses Hobby ist so vielfältig, dass jeder Rentner seine Nische finden kann.

Warum ist es rentnertauglich?

Der normale Arbeitnehmer mit einer fünf-Tage-Woche kommt rein gesetzlich auf

magere 24 Urlaubstage im Jahr. Mit dem Renteneintritt fällt dieses enge Korsett mit einem Schlag weg und man kann so viel und lange reisen, wie es Geldbeutel und Touristenvisum erlauben.

Doch noch etwas anderes macht Reisen rentnertauglich, denn getreu des Spruchs bildet Reisen tatsächlich. Selbst der Strandurlaub ermöglicht es einem, Neues zu entdecken.

Blick auf Rom
Bild: fotolia.com © Dagmar Richardt


Was muss man beachten?

Das Schöne am Reisen ist, dass es kaum Risiken hat. Natürlich gibt es gewisse Regionen der Erde, in denen man aufpassen muss.

Aber die Reiseindustrie hat eben die Generation 65+ längst als Zielgruppe entdeckt, auch jenseits der klassischen Kreuzfahrt und bietet unzählige Optionen, die vollends auf ein älteres Publikum zugeschnitten sind. Solange der Pass gültig ist und keine gesundheitlichen Probleme dagegensprechen, gibt es praktisch nichts, was man beachten müsste.

Welche Vorteile bringt es?

Selbst ein Rentneralltag, der mit weiteren Hobbies gefüllt ist, erreicht irgendwann ein gewisses Gleichmaß. Reisen, selbst wenn es sich nur um eine Tagestour handelt, ist hier die perfekte Ausgleichsmöglichkeit.

Und man kann eben nun all das sehen, für das es früher rein zeitlich nie gereicht hat.

Aktiv im Alter 2


Modellbau

Kurzbeschreibung

Eisenbahnen, Flugzeuge, Gebäude, Militärfahrzeuge und mehr. Beim Modellbau geht es darum, ein Abbild der Wirklichkeit zu erschaffen – in standardisierten Maßstäben, die bei der hosentaschentauglichen Spur Z beginnen und bei ferngesteuerten Großmodellen, die gerade so in einen Kombi-Kofferraum passen, längst nicht enden.

Dabei hat Modellbau auch noch diverse Sparten: Eine große Gruppe baut mit viel Leidenschaft Militärmodelle und Landschaften, die als

Dioramen bezeichnet werden und nach Fertigstellung in der Vitrine stehen. Andere Modellbauer wollen volle Bewegung, bauen Autos, Flugzeuge und Co, die per Fernsteuerung bewegt werden. Doch die Grundlagen sind immer gleich: Aus einem Bausatz (oder oft auch nur mit Rohmaterialien) wird ein Modell erschaffen, wird bemalt und so lebensecht wie möglich gestaltet.

Warum ist es rentnertauglich?

Modellbau ist ein  zeitintensives Hobby. Selbst einfache Schiffsmodelle aus dem Kaufhausregal verschlingen, wenn man es detailliert angeht, mehrere dutzend Stunden bis zur Fertigstellung – Grenze nach oben offen.

Friendly senior RC modeller and his new plane model
Bild: fotolia.com © perfectmatch


Außerdem ist Modellbau mit seiner benötigten Ruhe und Geduld eine fast schon meditative Tätigkeit. Sie baut Stress ab und gibt einem eine Aufgabe, in der man sich stundenlang ergehen kann. 

Was muss man beachten?

Modellbau ist keine körperlich anspruchsvolle Tätigkeit. Ein Vorteil bei motorisch eingeschränkten Senioren. Aber das bedeutet, dass man daneben noch ein ausgleichendes Hobby haben sollte. Zudem sind, gerade bei kleinen Maßstäben, eine ruhige Hand und gute Augen/Sehhilfen Grundvoraussetzung.
Auch ist es kein ganz billiges Vergnügen

. Schon Plastik-Modellbausätze kosten schnell dreistellige Summen, zudem fallen mit Farben, Klebern, Werkzeugen und der oftmals nötigen Literatur unzählige Verbrauchsmaterialien an. Im Vergleich zu vielen anderen Hobbies ist Modellbau aber kein Geldfresser, den sich nur Gutbetuchte leisten können.

Welche Vorteile bringt es?

Modellbau ist so zeitintensiv wie kaum ein anderes Hobby in dieser Liste. Durch die benötigte Ruhe ist es zwar kein Hobby für alle, aber diejenigen, die über die Fähigkeit verfügen, sich mit Hingabe und Präzision Kleinstteilen zu widmen, werden Modellbau lieben. Zudem sollte auch nicht vergessen werden, dass dieses Hobby vergleichsweise wenig Raum benötigt.

Solange es sich nicht um Modelleisenbahn-Anlagen oder große ferngesteuerte Modelle handelt, kommt man mit einem großen Schreibtisch und einem Regal bestens aus.

Aktiv im Alter 3

Darts

Kurzbeschreibung

In der angelsächsischen Welt ist es die Kneipensportart schlechthin und hat sich auch hierzulande einen Namen gemacht: Darts. Obwohl sich unterschiedliche Spielvarianten herausbildeten, geht es im Prinzip immer um eines: Aus der historisch festgelegten Distanz von 2,37 Metern die 1,73 Meter hoch hängende Dartscheibe mit je drei Pfeilen pro Durchgang so zu treffen, dass die Trefferzonen sich zur benötigten Gesamtpunktzahl

aufaddieren. 

Warum ist es rentnertauglich?

Für Laien ist Darts „mit Pfeilen auf eine Scheibe werfen“. Tatsächlich ist es jedoch eine Präzisionssportart, nicht unähnlich Sport- oder Bogenschießen. Genau das macht es zum perfekten Rentnersport. Es ist das klassische Messen mit Gleichgesinnten, dabei ein äußerst günstiges Vergnügen – und gleichzeitig auch ein geselliges: Der Austausch, das „Klönen“ hat beim Freizeit-Darts einen ebenso hohen Stellenwert wie der Sport an sich. Hier sind die Parallelen zum Boule und ähnlich gelagerten „Rentner-Beschäftigungen“ unübersehbar.

Zudem gibt es praktisch kein Alters-Zipperlein, das den Sport verunmöglichen würde.

Solange man die Pfeile mit Akkuratesse werfen kann, ist man Darts-tauglich.

Was muss man beachten?

Darts ist eine der Sportarten, die beim Zusehen einfach wirken, in der Praxis aber knifflig sind. Die Grundlagen der Bewegung sollte man zuhause üben, bevor man sich mit anderen misst.

Ansonsten gilt es nur, sich durch diverse Pfeilgewichte durchzuprobieren, bevor man eine Auswahl trifft – die ist aber vergleichsweise günstig, selbst Profi-Sets erreichen selten dreistellige Beträge.

Mann spielt Dart
Bild: fotolia.com © Kzenon


Welche Vorteile bringt es?

Geselligkeit ist nur ein Darts-Faktor. Der andere ist es, dass dieser Sport extrem entspannend ist. Es kommt nicht auf Zeiten oder Geschwindigkeiten an, nur auf Präzision. Außerdem wird die Hand-Augen-Koordination einem echten Test unterzogen, an der so manche Spieler jahrelang feilen können.
 
Lokalpolitik

Kurzbeschreibung

Bundestagsabgeordnete, Staatssekretäre, selbst Landtagsabgeordnete sind meist Berufspolitiker. Alles, was jedoch „darunter“ angesiedelt ist, Kreistage, Verbandsgemeinden usw., wird ehrenamtlich geleitet.

Hier bietet sich ein grandioses Betätigungsfeld für alle Rentner, die nicht nur in einem Ort leben, sondern dessen Geschicke mitgestalten möchten.

Warum ist es rentnertauglich?

Kommunalpolitik klingt nur nach politischem „Klein-klein“. In Wahrheit ist es ein ebenso aufwändiges Feld wie Bundespolitik – bloß dass hier die Maßstäbe kleiner sind. Und genau hier können Senioren sich äußerst tatkräftig einbringen.

Einmal mehr, weil sie in der Regel sehr viel mehr Zeit haben und sich quasi-hauptberuflich der Politik widmen können.

Außerdem kann ein Rentner einmal mehr das Gewicht seiner Lebenserfahrung ins Spiel bringen. Man sieht dann die Dinge aus einem anderen Blickwinkel als jemand, der jung ist und neben Beruf und Familie auch noch im Gemeinderat sitzt.

Rathaus Stegersbach Burgenland
Das Rathaus von Stegersbach im Burgenland in Österreich | Bild: fotolia.com © Gina Sanders


Was muss man beachten?

In die Kommunalpolitik einzusteigen, ist leicht: Man suche sich eine im Ort vertretene Partei, die den eigenen politischen Ansichten entspricht, trete bei und lasse sich für die Wahlen aufstellen.

Allerdings ist Lokalpolitik für viele auch ein Sprungbrett, Ellbogen sind also zweckmäßig, wenn man nicht übervorteilt werden möchte.

Welche Vorteile bringt es?

Die Gewissheit, dazu beizutragen, dass das engste Lebensumfeld ein besseres wird. Daneben ist Kommunalpolitik aber auch gelebte demokratische Partizipation. Außerdem ist es ein rundum-Hobby: Viele Rentner, die sich als Kommunalpolitiker betätigen, haben hierin die Erfüllung ihres Lebensabends gefunden – und helfen damit vielleicht abertausenden Menschen.

Tanzen

Kurzbeschreibung

Tanzen. Für die einen ist es das Bewegen im Rhythmus.

Doch es ist noch mehr: Es ist eine Kunstform, Ritual, es ist Therapie, Leidenschaft und „gelebte Lebensfreude“. Gleichzeitig ist es auch das ständige Perfektionieren einer genau einstudierten Technik. Damit wird Tanz zu einem Hobby für alle Rentner-Charaktere: Angefangen bei denen, die einfach Lebenslust mit dem Partner und Gleichgesinnten erfahren wollen bis zu denjenigen, die eine Leistungssportart mit höchster Körperbeherrschung suchen.

Senior couple dancing at evening
Bild: fotolia.com © aletia2011

Warum ist es rentnertauglich?

Diese Extreme sind es, die Tanzen so seniorentauglich machen. Zudem: Tanzen hat ein sehr geringes Verletzungsrisiko. Gleichzeitig spricht es durch die verschiedensten Stile auch eine große Bandbreite an Musikliebhabern an.

Nicht zuletzt handelt es sich abermals um ein Hobby, in das man perfekt den Partner einbinden und somit die Beziehung in dieser Lebensphase nochmals vertiefen kann.

Was muss man beachten?

Wenig. Gleichgewichtssinn und vor allem Muskeln und Gelenke der unteren Körperpartie sollten altersgemäß beweglich sein. Tatsächlich sind aber nicht einmal diese Grundlagen wirklich vonnöten, denn es gibt auch Tanz im Bereich der Physiotherapie

und somit wird selbst für Rentner, die unter Störungen des Bewegungsapparates leiden, dieses Hobby möglich.

Welche Vorteile bringt es?

Zunächst einmal innere Harmonie, die sich aus dem Gleichgewicht von Körper, Seele und Musik ergibt. Daneben aber auch Medizinisches, angefangen bei verbessertem Gleichgewicht und Beweglichkeit bis hin zur Förderung des Herz-Kreislauf-Systems durch das durchaus auch anstrengende Bewegen. Nicht zuletzt ist Tanzen auch gesellig, insbesondere wenn man es in Tanzschulen mit Gleichaltrigen ausübt.
 
Fotografie

Kurzbeschreibung

Des einen Handwerk, des anderen Kunst.

Fotografie hat viele Schattierungen und das einzige, was alle eint, ist, dass dabei Fotos entstehen. Genau in dieser schlichten Tatsache verbirgt sich ein Hobby, das ein Rentnerdasein bis in die letzte Ecke erfüllen kann. 

Warum ist es rentnertauglich?

Schon Fotografie als solche ist flexibel: Landschaft oder Stillleben? Portraits? Hier findet jeder etwas Passendes, ob alleine oder mit Partner. Darüber hinaus kann man auch alle Segnungen der modernen Fotografie nutzen. Namentlich die Tatsache, dass sich auf Speichersticks praktisch unbegrenzte Fotozahlen aufnehmen lassen.

Senior woman taking photos with a DSLR camera on a beach in Florida
Bild: fotolia.com © Sara

Aber: Man kann eben auch seine alte Analogkamera hervorkramen und damit Aufnahmen machen. Filme gibt es noch zuhauf, Objektivanschlüsse sind standardisiert und gerade für Markengeräte finden sich genügend Experten, die ein solches Schätzchen einer umfangreichen Inspektion unterziehen können, bevor es wieder eingesetzt wird.

Was muss man beachten?

Nur die normalen Grundregeln guter Fotografie

. Alles Weitere kann, muss aber nicht. Natürlich ist es möglich, Unsummen in zusätzliche Ausrüstung vom Blitz bis zum Stativ zu stecken – es geht aber auch nur mit der Kamera. So kann sich jeder Rentner ein zu seinem Budget passendes Hobby zurechtschneidern.
Zudem hat Fotografie keine gesundheitlichen Risiken. Der Bewegungsapparat wird dabei ebenso wenig beansprucht wie der Kreislauf. Wer allerdings sportlich denkt, muss einsehen, dass er dann noch einen Ausgleich benötigt.

Welche Vorteile bringt es?

Vor allem ein sehr leidenschaftliches Hobby. Denn letztendlich ist jedes Foto, selbst wenn es ein x-tausendfach fotografiertes Motiv zeigt, einzigartig.

Obendrein sind Fotos ein dauerhafter Eindruck – ein Tanz endet nach der letzten Note, selbst die gepflegteste Blume geht irgendwann ein. Fotos bleiben jedoch erhalten.
 
Zusammenfassung und Fazit

Die plötzliche Freizeit, die man als Rentner hat, ist nur dann ein Problem, wenn man sie nicht sinnvoll füllt. Denn gerade weil man eben nun auf keinen Job mehr Rücksicht nehmen muss, kann man sich vollends in ein wirklich erfüllendes Hobby stürzen. Welches es sein soll, hängt letztlich nur vom persönlichen Geschmack ab. Gut ist es aber immer, wenn dabei Körper und/oder Geist auch gefördert werden.

 

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